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Mahnende Worte zu alemannischen Liedern

5. Januar 2013
Kima sticht ein Fass auf Kanalisation Glashuetten an

Fassanstich 2002 durch Bürgermeister Helmut Kima zu Beginn der Kanalisationsarbeiten Glashütten

Hasel (hjh). Die Lebensregel von Baltimore aus „Desiderata“ in verkürzter Form („In der lärmenden Wirrnis des Lebens bewahre den Frieden in deiner Seele“) begleitete die Bürger am Freitag auf der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang in den Gemeindesaal. Und mit dem „gegoogelten“ vollständigen Text der Weisheiten Baltimores entließ Bürgermeister Helmut Kima seine Gäste nach seiner unbeschwerten, besinnlichen, erfrischend lockeren und deshalb fast schon genialen One-Man-Show, die zwei livehaftige „Knastbrüder“ (Jeannot und Christian Weißenberger) mit manchmal tiefschürfenden und bewegenden, dann wieder überaus humorvollen alemannischen Liedern abrundeten und zu einem unvergesslichen Erlebnis machten, das vielen Haslern den Start ins Jahr 2013 ungemein erleichtern dürfte. Begeisterter Beifall belohnte die Akteure am Ende. Auch den Burgi, der sein Licht total unter den Scheffel stellte und schmunzelte: „Im nächsten Jahr verzichte auch auf meinen Teil. Dann wird es ein richtig schönes Fest.“


Rede des Bürgermeisters im Original

Es würde ein nicht so runder Bürgerempfang werden wie der, zu dem Helmut Kima eine stattliche Zahl Menschen aller Altersgruppen, darunter zahlreiche Ehrengäste aus Kommunalpolitik und Wirtschaft, willkommen hieß. Kima war froh, „nicht vor leerer Kirche predigen“ zu müssen, wie er das „so oft bei den Gemeinderatssitzungen“ tun müsse. Er verzichtete aber darauf, olle Kamellen aufzuwärmen: „Wärt ihr halt zur letzten Gemeinderatssitzung gekommen, in der ich den Haushaltsplan 2013 vorgestellt und einen kurzen Jahresrückblick gehalten habe.“ Statt dessen mahnte er bei seinen Zuhörern die Fähigkeit an, „stolz zu sein“ auf das, was in Bund, Land und Kommunen geleistet oder erreicht worden sei. Vor dem Hintergrund eines Zeitungskommentars unter der Überschrift „Sucht nach dem Elend – Deutschland ist ein sozialpolitisches Musterland. Warum reden, rechnen und politisieren wir uns zwanghaft arm“ stellte Kima permanentes „Jammern“ an den Pranger und kritisierte die Mentalität vieler Menschen, den Kirchen und einiger Politiker, auch oder gerade nach einem „Superjahr wie 2012“, in dem u.a. die Zahl der Erwerbslosen auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken sein, allen verzweifelt Armut einzureden. Da lobe er doch den Bundespräsidenten, der in seiner Weihnachtsansprache erwähnte, dass es „den meisten Bürgern – verglichen mit anderen Europäern – gut bis sehr gut geht“, sagte Helmut Kima und erneuert seinen Appell: „Bewahren sie sich die Fähigkeit, stolz zu sein auf die tollen Leistungen, die Menschen im Land und auf unserer Ebene in unserer Gemeinde erbringen.“

Er jedenfalls sei stolz auf den nach jahrelangen Diskussionen geschafften Anschluss von Glashütten ans Wassernetz, stolz sei er auf die Bürger, die ohne Gezeter einen kreisweiten Spitzengebührensatz zur Finanzierung eines gesetzliche vorgeschriebenen Kanalisierungspaketes mit getragen haben. Und stolz sei er insgesamt darauf, im Dorf die Weichen gestellt zu haben in eine (noch) sorgenfreie Zukunft, die einen „entspannten, zuversichtlichen Ausblick aufs Jahr 2013“ erlaube. Auf ein Jahr, in dem man den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen werde. Nach Komplettierung der Infrastruktur könne man nun daran gehen, „das geschaffene Vermögen zu pflegen.“ Das gesamte Budget Hasels sei für weitere Straßen-, Kanal- und Grundstückserhaltungsmaßnahmen sowie für eine Sondertilgung verplant, die als erster Schritt zum mittelfristig angestrebten Abbau der Schulden gewertet werden könne und die mit dazu beitrage, dass sich „unsere kleine, struktur- und finanzschwache Gemeinde immer mehr dem meiner Meinung nach erstrebenswerten Zustand nähert, mittelfristig finanziell autark von Landeszuschüssen weitgehend unabhängig zu sein“, betonte der Bürgermeister und fand, dass solche Aussichten „Anlass genug“, seien, „hoffnungsfroh in die Zukunft zu schauen.“

Sportlerehrung einer Randsportart, die unberechtigt ein Schattendasein fristet 

 Tischtennisteam HaselHasel (hjh). Im Rahmen des Bürgerempfangs am Freitag im Gemeindesaal hatte es sich Bürgermeister Helmut Kima zur Aufgabe gemacht, „heute mal erfolgreiche Sportler einer Sportart, die unverdientermaßen ein Schattendasein“ führe: Tischtennis, ein Sport der nicht ganz einfach sei, „sonst würde er Fußball heißen“, unkte Kima. Die Aktiven und Jugendlichen des TTC Hasel haben sich nach Meinung des Bürgermeisters wegen ihrer Erfolge, aber auch wegen einer sehr engagierten, intensiven Jugendarbeit mehr Aufmerksamkeit verdient. Schließlich trage die Arbeit von Kai-Uwe Marx und Steffen Hübbers, die viel Zeit in die Jugend investieren, bemerkenswerte Früchte. So sei die „Erste“ mit Steffen Hübbers, Dennis Trefzer, Kai-Uwe Marx, Ralf Bachthaler, Luca Münzfeld, Ludwig Haider und Tim Trefzer als Meister der Kreisliga A in die Bezirksliga aufgestiegen und Pokalsieger der Herren C geworden, nachdem das Endspiel gegen den TTC Wehr (Kima: „Das wäre noch vor fünfzehn Jahren undenkbar gewesen“) gewonnen worden war.

Abgerundet wurden die TTC-Erfolge natürlich auch durch die Auftritte von Jonas Suhr und Manuel Raimann, die Bezirksmeister im Doppel U13 wurden, von Leon Güdemann als weiterem Bezirksmeister im Doppel U11 und nicht zuletzt von Fabian Artmann, dem frisch gebackenen Einzel-Bezirksmeister der B-Jugend.

 

Haefele - Kima

Horst Häfele und Helmut Kima

Hasel (hjh).  Seit 25 Jahren und drei Tagen ist Horst Häfele Mitarbeiter der Gemeinde. Oder anders ausgedrückt: „Wir, die Bürger, sind Arbeitgeber dieses fleißigen, zuverlässigen und vielseitigen Mitarbeiters im Bauhof“, sagte Bürgermeister Helmut Kima, der fand, dass ein besonderer Mensch auch einen ganz besonderen Rahmen für seine Ehrung verdiene. Den Bürgerempfang.

Am 1. Januar 1988 begann Horst Häfeles Tätigkeit bei der Gemeinde, wo er seither nicht nur zur Pflege der Außenanlagen oder im Winterdienst eingesetzt wird, sondern auch den zum öffentlichen Betrieb der Erdmannshöhle vorgeschriebenen verantwortungsvollen Posten einer „Person, die die zur Erfüllung ihrer Aufgaben und Befugnisse erforderliche Zuverlässigkeit, Fachkunde und körperliche Eignung“ besitzen muss. „Wir wissen alle, was wir an Hotte in den vergangenen 25 Jahren hatten“, sagte der Bürgermeister, der den „vor allem auf Grund seiner bekannten Vielseitigkeit“ als „wertvollen Mitarbeiter“ schätzt, der „all die freudigen Beschlüsse seiner Räte und Bürgermeister letztlich auszubaden“ habe und mit seiner Arbeit in positivem Sinn „Spuren im Dorf hinterlassen hat, auf die er stolz sein darf.“

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