Herzlich willkommen auf den Seiten von schopfheim-web.de

Wir wollen Sie mit aktuellen Berichten auf dem Laufenden halten oder zumindest einen Überblick geben über das, was sich in unserer Region ereignet hat.

Und denken Sie bitte daran: Die Pflege der Seiten erfolgt ehrenamtlich. Arbeiten Sie mit, um eine möglichst umfassende Berichterstattung zu ermöglichen!

Member Login
Lost your password?

Kaum Wünsche offen in Langenau und Enkenstein

6. Januar 2013


Rede von Christof Nitz
 
Rede von Klaus Brutschin

Rede von Elke Würger

Langenau/Enkenstein (hjh). Souverän meisterten Ortsvorsteherin Elke Würger als Gastgeberin und Kollege Klaus Brutschin (Enkenstein) am Sonntag den 16. Neujahrsempfang, an dem zum 13. Mal auch Enkenstein teilnehmen konnte. Sehr zur Freude aller Beteiligten, allen voran Christof Nitz, der sich in diesem Fall eine seiner gebetsmühlenartigen Grundsatzreden im Laufe von nur etwa Wochen vor dem und über den Jahreswechsel hinaus sparen konnte. Umrahmt von musikalischen Ohrwürmern des Violinen-, Celo- und Querflötenquartetts Bertram Ludwig, Katharina Hirt, Christa Gerber und Wiltrud Speicher nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, nicht nur die obligatorischen guten Wünsche zum neuen Jahr zu überbringen, sondern auch dazu, Bürgern und Offiziellen im größten Teilort seiner Stadt noch einmal ins Stammbuch zu schreiben, wie erfolgreich und wie effizient er zusammen mit seinen Mitarbeitern und nicht zuletzt mit den Gemeinderäten Kommunalpolitik zum Wohl der Allgemeinheit betrieben habe. Und zwar nicht zuletzt deshalb, weil in jüngster Vergangenheit ein neuer Umgangston untereinander für Bedingungen gesorgt haben, unter denen sich ergebnisorientiert arbeiten ließ. „Das war Klasse, so kann es weiter gehen“, lobte Christof Nitz und betonte: „Es bringt absolut gar nichts, sich ständig nur in den Haaren zu liegen.“

In den Reden zuvor war schon deutlich geworden, dass die „Abwatsch-Jahre“ im Allgemeinen und in Langenau im Besonderen hinter dem Burgi zu liegen scheinen. „Es macht Spaß, hier zu sein. Und das war sicher nicht immer so“, bekannte Nitz, der weder in Elke Würgers noch in Klaus Brutschins Rückblick Seitenhiebe abbekam. Im Gegenteil. Die Langenauer Ortsvorsteherin war happy, dass 2012 doch eine Reihe von Projekten abgehakt werden konnten. Unter vielem anderen, manchmal auch nur Kleinigkeiten, habe die Halle  eine neue Küche samt neuem Boden erhalten, das Rathausdach und das Dach der Feuerwehrbehausung wurde mit einem neuen Dach samt Glockenturm ausgestattet. Die Fritz-Reimold-Straße wurde neu geteert und als 30er-Zone neu gekennzeichnet, die Wasserleitungen wurden erneuert. Fast unbemerkt installierte der Verband einen Parallelsammler (Kosten rund 3.6 Mio. Euro und damit laut Nitz doch ein „Riesenprojekt“), in dessen Folge das alte Pumpwerk demontiert werden könne, was Platz schaffe für ein Projekt, das man in diesem Jahr in Angriff nehmen: den Anschluss Langenaus an die schnelle Datenautobahn. Auf dem Plan habe sie derzeit die Erneuerung der sanitären Anlagen in der Halle, einen Fahrradständer bei der Schule und die Besichtigung des ersten Teils der Talstraße, um zu verhindern, dass „es noch einmal fünf bis zehn Jahre dauert, bis diese Straße erneuert wird. Nachdem der Holzwurm an der Rathaustüre nage, müsse diese ersetzt werden, im „Loh Nord“ entstehe ein neues Baugebiet, in dem 2014 „hoffentlich gebaut werden kann“. Und außerdem stehen weitere verkehrsberuhigende und lärmmildernde Maßnahmen auf dem Programm, die Ortsvorsteherin, Ortschaftsräte, Polizei und Ordnungsamt gemeinsam durchzuführen gedenken, kündigte Elke Würger an, deren Engagement und Einsatz auf allen Ebenen schließlich auch von Manfred Schnell als Vertreter der Langenauer Vereine gewürdigt wurde: „Elke sollte eigentlich nicht Würger, sondern Meier heißen. Sie ist ein Vereinsmeier, der nicht in den Sinn kommt, die Belange der Vereine und der Bürger abzuwürgen“, beurteilte Manfred Schnell die Chefin der Ortsverwaltung.

Vier Knirpse der Grundschule umrahmten ihren eigenen Gedichtvortrag mit Flötenspiel. Und dann hatte Klaus Brutschin seinen Auftritt, den er zunächst einem Streifzug durch die Themen nutzte, die Deutschland und die Welt im vergangenen Jahr bewegten. Brutschin vergaß aber auch nicht, die Arbeiten und Feste zu beschreiben, die in Enkenstein unter der Überschrift „unser Dorf soll noch schöner werden“  für zufriedene Gesichter sorgten. Unter anderem sei es gelungen, durch den Ankauf eines bisher fehlenden Grundstücks den Grundstein für den lange gewünschten Verbindungsweg nach Wieselt zu legen. Es sehe zwar so aus, als könne der Weg mangels Masse erst 2016 realisiert werden. Aber: „Wir werden alles versuchen, um eine frühere Fertigstellung zu erreichen“, versprach Brutschin, der bedauerte, dass die City-Bus-Verbindung nach Enkenstein von der Bevölkerung nicht angenommen worden ist und deshalb wieder eingestellt werden musste. Teilweise eingestellt werde ab sofort auch der traditionelle Schnäderhock, der wegen des immensen Arbeitsaufwandes künftig nur noch alle zwei Jahre, also erst wieder 2014, veranstaltet wird.

Auch wenn sich das Thema „Deponie“ 2012 „in ruhigerem Fahrwasser“ bewegte, kam es in Klaus Brutschins Beitrag nicht ganz ungeschoren davon. Die angelieferten Mengen an dioxinhaltigem Erdreich seien allerdings „sehr viel niedriger als befürchtet“ gewesen, was vielleicht auch dem nach dem Wechsel im Landratsamt und in der Deponieleitung wesentlich besseren Klima, aber auch der guten Arbeit des Deponie-Vereins zuzuschreiben sei, auf dessen wachsames Auge auch in Zukunft kaum verzichtet werden könne, machte Brutschin deutlich, ehe er mit Jürgen Strittmatter, Uwe Specht und Marko Dießlin drei verdiente Mitglieder seiner Gemeinde für deren unermüdliche (und natürlich ehrenamtliche) Arbeitseinsätze im Förderverein und bei der Feuerwehr auszeichnete, um dann den Platz am Mikrofon traditionell dem Mann zu räumen, dessen Aufgabe es auch nach Meinung von Christof Nitz war, „nach alle den Reden das Amen“ zu sprechen: Pfarrer Kai Tilgner.

Geehrte beim Neujahrsempfang in Langenau

Im Zuge des Neujahrsempfangs am Sonntag in der Festhalle zeichnete Ortsvorsteherin Elke Würger eine Reihe von Bürgern für besonderen Einsatz für das Dorf und seine Bürger: Kurt Marqua kümmere sich um die Sauberkeit der Dachsgrabenhütte, Rafael Gieschke bereichere das Dorfleben mit der Dorfzittig, die er viermal pro jahr verbreite. Und Günter Schaffrinna, Hermann Rosemann und Horst Rehm seien immer da, wenn ihr Fachwissen benötigt wird und helfen mit bei allen Arbeitseinsätzen, die vom Ortschaftsrat initiiert werden.

Als eifrige Blutspender stellten sich Bianca Schwald, Sven Elsässer und Markus Geiser (je zehn Spenden), Dirk Osswald und Lucia Wendt (je 25 Spenden) und nicht zuletzt Martin Schwald aus, der sich bereits 50 mal bereit erklärte, mit seinem Blut Leben zu retten.

Schulleiterin Hanni Kaiser schließlich wies kurz auf das Projekt „Bildungshaus“ hin, das die Schule in Kooperation mit dem Kindergarten ins Leben gerufen habe und zu dem eine selbst gefertigte Zeitschrift erscheint, die demnächst im Dorf zum Preis von zwei Euro verkauft werden soll.

Einkaufen in Schopfheim

Wir sind…

Freie Stellen





Hit Counter provided by Seo Packages
Login