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Neujahrsempfang 2013 in Hüsingen

6. Januar 2013

Neujahrsempfang Huesingen1Steinen (W). Seinen ersten Neujahrsempfang meisterte der neue Hüsinger Ortsvorsteher, Holger Sutter, mit Bravour. Mit einem Gläschen Sekt empfingen die Ortschaftsräte die Gäste in der Gemeindehalle und hatten auch zusammen mit Sekretärin Siegi Rümmele im Anschluss die Bewirtung in der Hand. Bürgermeister Rainer König musste sich krankheitshalber entschuldigen, doch war mit Bürgermeister-Stellvertretern Wolfgang Deschler und Rudi Steck sowie Gemeinderätinnen Gisela Wilms und Gabriele Kaiser-Bühler und Gemeinderat Benjamin Blum der Steinener Gemeinderat sehr gut vertreten. Auch freute sich Sutter über den Besuch seiner beiden Vorgänger Fritz und Erwin Sturm. Zusammen mit dem Ortsvorsteher gab sich der Gesangverein Hüsingen unter Leitung von Chorleiter Dieter Waibel die Ehre. Die Männer forderten eingangs auf: „Lebe, liebe, lache“ und setzten alemannisch fort mit „Nögscht Johr, do chummi heim ins Markgräflerland“ von Roland Hofmaier und dem „Wäldermaideli vo Vogelbach“ von Frank Dietsche. Mit Marina frönte man der Liebe und mit „Schuld war nur der Bossanova“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht“ verabschiedete sich der Chor – in dem übrigens Ortsvorsteher Holger Sutter ebenfalls leidenschaftlich mitsingt – musikalisch.

Auch der Turnverein begrüßte das Neue Jahr in der Halle mit einer Aufführung. Die Jugendurnerinnen und –turner unter Leitung von Gerhard Eiche zeigten einen Augenschmaus am Spannbarren. Elegant und zum Teil recht talentiert zeigten sie waghalsige Übungen und erhielten kräftigen Beifall. In seiner Neujahrsansprache hielt Holger Sutter Rückschau auf das vergangene Jahr, wobei er mit negativen Erinnerungen startete, denn es war das Jahr, das auf die Haushaltskonsolidierung folgte und worauf sein Vorgänger Erwin Sturm mit der Niederlegung seines Amtes als Ortsvorsteher und Ortschaftsrat reagierte. Im März hatte Iris Rohde ihren letzten Tag als Ortsdienerin, da dieses Amt abgeschafft wurde. Am 16. Mai schließlich wurde er – Sutter – vom Ortschaftsrat zum Ortsvorsteher gewählt. Nachdem Sekretärin Ulrike Götz ihre Stelle kündigte, konnte Siegi Rümmele als neue Kraft eingestellt werden.  Da Sutter sich selbst als handwerklich nicht so geschickt als sein Vorgänger bezeichnet, wurde im Einvernehmen mit der Gemeinde mit David Heinke stundenweise ein Hallenwart eingestellt. Neben dem alljährlichen Vereins- und Dorfleben gab Sutter vor allem seiner Freude zur Wiedereinführung des Maibaumstellens durch den Turnverein Ausdruck. Auch freute ihn die großen Aktivitäten des Hüsinger Kindergartens zum 25-jährigen Jubiläum und dem Tag der offenen Tür, an dem auch die neue Küche gezeigt werden konnte. Freude bereitete ihm auch das Halle putzen, denn es beteiligte sich eine große Anzahl an Helfern. Das Dorf ist für alle Altersklassen gut aufgestellt, begonnen mit dem Kindergarten, seit Mitte des Jahres gibt es sogar eine private Kindertagesstätte, über die Angebote im Turnverein für alle Altersgruppen, bis zu den Senioren. Hier ist der Krankenpflegeverein federführend. Kranke Mitglieder werden besucht und zweimal lädt der Verein zu einem gemütlichen Kaffeetrinken ein. Der Ortschaftsrat war auch nicht untätig: Nachdem auf dem Friedhof beschädigte Platten durch ein Splittbett ausgetauscht wurden, wird es demnächst wieder  Platten geben, da der Splitt nicht so gut bei den Bürgern angekommen sei. In der Halle gibt es seit einigen Tagen ein neues Tor zum Geräteraum, nicht ganz zufrieden ist man mit den Wünschen zum Dinkelbergbus, doch konnte immerhin eine zusätzliche Linie in den Abendstunden erwirkt werden. Ab diesem Jahr wird das Ortsoberhaupt zur Mithilfe bei der Springkrautvernichtung aufrufen.

Was ihm Sorge bereitete, war die Schließung der einzigen Gaststätte im Dorf, dem „Hirschen“. Traurig ist er zur Situation der Hüsinger Vereine. Worüber er sich besonders ärgerte, war der sehr schwache Besuch des Konzerts mit Weinprobe des Hüsinger Gesangvereins am Vorabend des „Rebenfestes“. Er empfand das als eine Geringschätzung durch die Bevölkerung. Das Mindeste wäre doch, mehr Interesse am Vereinsleben zu zeigen, indem man die Veranstaltungen besucht. Wichtiger noch ist eine aktive Beteiligung, da ohne diese die Vereine zugrunde gehen.  Ohne Vereine ist eine Kontaktpflege im Dorf nicht möglich. Sei es durch Singen oder beim Sport. Auch wünschte er eine größere Bereitschaft zur Mitarbeit in der Vorstandschaft: „Das macht Spaß und ist nicht nur Pflicht“, beteuerte er. Zahlreiche Dankeschöns richtete er an Vereine, Feuerwehr, Gemeindeverwaltung und Bürgerinnen und Bürger und ganz besonders  an Egon Winter, der ganz ohne Aufforderung und Hilfe im Altweg „McDonald-Müll“ zusammen las und entsorgte. Außerdem erfuhr man, dass sich in Bezug auf ein Neubaugebiet am Altweg etwas tue. Sutter wird sich mit den Grundstücksbesitzern in Verbindung setzen. Ab 2013 gibt es für die Ortsteile eine Pauschale von derzeit 4.000 Euro, über die man jährlich verfügen kann zu Verbesserungs- und Verschönerungsmaßnahme in Verbindung mit Bürgerbeteiligung. Abschließend hob Sutter hervor, dass Steinens Ortsteile das Sparen gewöhnt sind. Auch beim Hüsinger Neujahrsempfang wurde gespart: Die Getränke wurden zum Selbstkostenpreis abgegeben, der Neujahrswecken, den Sonja Kuder für diesen Anlass gebacken hatte, durfte gratis genossen werden. Ein gemütliches und geselliges Zusammensein schloss sich dem offiziellen Teil an.

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