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Ortschaftsräte bemutterten Eichens Senioren

6. Januar 2013

 

Reinhold Fetscher veranstaltete mit den Ortschaftsräten eine Sitzung nach seinen Vorstellungen

Reinhold Fetscher veranstaltete mit den Ortschaftsräten eine Sitzung nach seinen Vorstellungen

Eichen (hjh). 60 Jahre alt mindestens müssen sie sein, die Wurzeln ihres Stammbaums müssen irgendwie ins Dorf mit dem See reichen, den man nur selten sieht. Dann sind die Senioren zu dem Fest herzlichst willkommen, das einst vom Gesangverein aus der Taufe gehoben und vor einigen Jahren vom Ortschaftsrat als schier unverzichtbare Tradition als Seniorennachmittag zu Beginn eines neuen Jahres in den Veranstaltungskalender übernommen wurde. Und das sehr zur Freude der älteren Herrschaften, die es sich auch heuer wieder nicht nehmen ließen, von Ute Zähs Team mit Kaffee, Kuchen, Wein und einem deftigen Vesper verwöhnen zu lassen, ein paar gemütliche Stunden im Kreis von Freunden und Bekannten zu verbringen, alte Erinnerungen auszutauschen bzw. aufzufrischen und nicht zuletzt ein Programm, gespickt mit Musik, Gesang und Humor, zu genießen, für das die Ortsvorsteherin den Kabarettisten Reinhold Fetscher, den Pianisten Wilfried Kirst und nicht zuletzt den Gesangverein Eichen unter der Leitung von Dieter Waibel gewinnen konnte.


Rede von Christof Nitz


Das englische Schweizer-Deutsch des Gesangvereins

Unter den Gästen begrüßte Ute Zäh selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder Bürgermeister Christof Nitz, den auch der Urlaub nicht davon abhalten konnte, den Senioren Eichens die besten Wünsche der Verwaltung zum Beginn des neuen Jahres zu überbringen, verbunden mit der guten Nachricht, dass das Jahr 2012 für die Stadt in jeder Beziehung erfolgreich über die Bühne gebracht werden konnte, sieht man einmal von zwei Themen ab, die auch der Bürgermeister als „nicht ganz wie erhofft gelungen“ bezeichnete: die Baustelle Ühlin-Areal und das Projekt Innenstadtentwicklung. Die kleinen Probleme allerdings seien nichts im Vergleich zu dem Unglück, das am ersten Tag im neuen Jahr die Schreinerei Räuber traf und drohe, Existenzen zu vernichten, sagte Nitz und versprach: „Die Stadt wird alles Mögliche dazu tun, dem Betrieb wieder auf die Beine zu helfen.“

Gesangverein macht Laune beim Seniorennachmittag in der Huelschematthalle2In diesem Zusammenhang erinnerte Christof Nitz daran, dass es sich am Morgen des Brandes nach der Silvesternacht gezeigt habe, wie sehr sich die Bevölkerung auf die Männer und Frauen in Diensten der Polizei, des THW, der Sanitätsdienste und nicht zuletzt natürlich der Feuerwehr verlassen könne. „Sind wir froh, dass wir leben, wo wir leben“, sagte der Burgi und erinnerte daran, dass auch die Stadt ein gutes Stück zur Sicherheit der Bürger gerade auch in Eichen beitrug, als sie sich entschied, der Hochwassersicherung höchste Priorität einzuräumen. Es sei eine richtige, eine kluge Entscheidung gewesen, sehr viel Geld in die Hand zu nehmen und in den Schutz der Menschen vor den Wassermassen zu investieren. Gefreut, so der Bürgermeister, habe er sich über die Installation des Jugendparlaments, das nicht nur manche Impulse erwarten lasse, sondern auch für die Jugendlichen selbst ein wichtiger Lernprozess sei, der ihnen zeige, dass in einer Demokratie nicht immer gleich umgesetzt werden könne, was einem in den Sinn komme . und seien die Ideen noch so gut, die da hie und da auftauchen. Auch in Eichen hob Nitz schließlich noch einmal darauf ab, dass ein erfreulich moderater Umgangston die fruchtbaren Diskussionen am Ratstisch beflügle. „Im Vergleich zu den Vorjahren kommt mir das vor wie ein umgedrehter Handschuh“, freute sich Nitz und warf den Handschuh gleich weiter an die Gastgeberin: „Gell, Frau Zäh!?“

Die stellte in ihrem Rückblick fest, dass „2012 nit so viel passiert isch wie im vorletschde Johr:“ Aber das Fernsehen sei dagewesen wegen des Sees. Und die Gemeinde habe endlich wieder eine neue Pfarrersfamilie. Das Marktreiben habe sich etabliert im dritten Jahr nach der Installation, eine Dorfzeitung informiere über das Geschehen in der Gemeinde, in der der Gesangverein zum musikalischen Brunch einlud, die Ortschaftsräte am Hochbehälter „e Bänkli“ aufstellten und das Brauchtumsfest im Oktober wieder viele Menschen anlockte.

Reinhold Fetscher begeisterte im Anschluss die Senioren von „Bad Eie am See“ u.a. mit der Erkenntnis, dass „Bürgerinitiativen wie Brausetabletten“ seien: „Bevor sie wirken, lösen sie sich auf.“ Und mit feinen Wortspielereien, einer humorvollen Ortschaftsratssitzung, in die er die echten Ortschaftsräte mit einbezog und mit Beschlüssen wie: „Wir werden den Kreisel am Ortseingang nach Christof Nitz benennen“ oder in Anlehnung an einen entsprechenden „Jagdunfall“ die Sendung „Bauer sucht Frau“ umzutaufen in „Jäger sucht Sau“. Der Fahrnauer „Zähnefletscher“ plädierte schließlich dafür, im Eichener Oberdorf einen Müllermarkt zu installieren, „Waie am See“ zu servieren und im Übrigen nach dem Motto zu verfahren: „Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, darfst du den Kopf nicht hängen lassen.“

Das abschließende Abendessen umrahmte der Gesangverein gewohnt gekonnt nach Noten von Mozart und Brahms und mit Liedern wie dem, das Dieter Waibel als „englisches Schweizer-Deutsch“ ankündigte. Und auch das kam prima an bei den Damen und Herren, die sich in der Obhut des Zäh-Teams sichtlich wohl fühlten und ganz sicher auch im nächsten Jahr wieder dabei sind, wenn das Eichens lokale Politprominenz an die festlich gedeckten Tische bittet.

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