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Feuerwehr Langenau ist „immer da, wenn man sie braucht!“

12. Januar 2013
Auf dem Foto vlnr: Heinz Roser (der scheidende Vereinswirt), Dirk Oßwald (zweiter Kommandant), Sven Elsäßer (Kommandant) und Karlheinz Markstahler (40 Jahre aktiv)

Auf dem Foto vlnr: Heinz Roser (der scheidende Vereinswirt), Dirk Oßwald (zweiter Kommandant), Sven Elsäßer (Kommandant) und Karlheinz Markstahler (40 Jahre aktiv)

Langenau (hjh). „Schön, dass es euch gibt“, sagte Elke Würger am Freitag bei der 139. Jahreshauptversammlung der Feuerwehrabteilung. Und viel mehr hätte sie eigentlich auch gar nicht sagen müssen, um Lob und Dank der Verwaltung treffend auszudrücken für den ehrenamtlichen Dienst am Nächsten, den die Floriansjünger auch im vergangenen Jahr wieder vorbildlich geleistet haben. Die Ortsvorsteherin hob in ihren Grußworten die „gute Zusammenarbeit“ des Teams um den Kommandanten Sven Elsässer mit ihr und den Ortschaftsräten hervor. Sie rühmte das „harmonische und kreative Miteinander“ im Teilort und diktierte Schriftführer Dirk Oßwald ins Protokoll: „Immer, wenn man euch braucht, seid ihr da!“

Das war natürlich Wasser auf die Mühle des Abteilungskommandanten, der wie sein Stellvertreter Dirk Oßwald zuvor in geheimer Wahl einstimmig für weitere fünf Jahre gewählt worden war und nach dem großen Vertrauensbeweis feststellte: „Da kann das, was wir in den vergangenen fünf Jahren gemacht haben, doch nicht ganz verkehrt gewesen sein.“ Sven Elsäßer kommentierte seine Wahl aber auch gleich mit der Ankündigung: „Weitere fünf Jahre wird es für mich nicht geben. 2018 ist Schluss.“ Bis dahin aber teilt er sich die Verantwortung mit bewährten Kräften: Dirk Oßwald kümmert sich um die Webseite, führt die Protokollbücher, schreibt Berichte und vertritt Elsäßer als stellvertretender Abteilungskommandant, Wolf-Dieter Hänßler prüft zusammen mit Christian Übelin die von Dirk Harscher geführte Kasse, Robert Würger gehört zunächst für ein Jahr dem „internen Ausschuss“ an und Heiko Müller vertritt gemeinsam mit Dirk Oßwald die Abteilung im Ausschuss der Gesamtwehr.

Im Jahresbericht hatte der Kommandant von 20 Aktiven, acht Mitgliedern der Altersmannschaft und acht Jugendlichen das Jahr 2012 Revue passieren lassen. Gott sei Dank nur zwei kleinere Einsätze – ein Brand und eine technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall – beschäftigte die Wehr, die drei Zugführer, vier Gruppenführer, fünf Maschinisten und 13 Atemschutzgeräteträger in ihren Reihen hat. Die Stimmung in der Mannschaft sei prima, die Kameradschaft vorbildlich. Leider fanden nicht alle Aktiven immer Zeit, an den zwölf Übungsabenden, vier Übungen am Objekt und einer Alarmübung teilzunehmen. Mit 63 Prozent liege die Quote noch fünf Punkte unter der des Vorjahres. Und im Führungsteam habe man sich vorgenommen, die Übungen attraktiver zu gestalten. „Hoffentlich wird’s dann wieder besser“, sagte Sven Elsäßer, der sich zwar über den Probenbesuchseifer, nicht aber über den Fortbildungswillen seiner Mannen beschweren konnte, die zahlreiche Lehrgänge besuchten. Vier Altpapiersammlungen wurden durchgeführt. Mit mäßigem Erfolg. Denn mit 37,5 Tonnen lag der „Ertrag“ über sieben Tonnen unter dem Ergebnis im Jahr zuvor. Und Elsäßer appellierte an seine Mitbürger: „Bringt das Papier nicht zum Recyclinghof, entsorgt es nicht über die blaue Tonne, sondern bringt es auch zwischen den offiziellen Sammlungen zu uns beim Gerätehaus.“

Die Feuerwehrleute stellten und stellen demnächst wieder den Narrenbaum. Sie luden ein zum Sommerhock, hatten „riesigen Spaß“ beim Ausflug nach Tirol, beim Jazz-Turnier und beim Metzgete-Essen in Gresgen. Heuer wird das Angebot ergänzt durch einen Bundestagswahl-Hock, durch einen Maibummel, der den bisherigen Thekendienst am 1. Mai ersetzen soll und durch einige Übungen, die Sven Elsäßer zusammen mit anderen Teilortswehren plant. Soweit also ist alles im grünen Bereich. Einziger Wermutstropfen im abwechslungsreichen Dasein der Feuerwehr: die Nachwuchssorgen. 2013 will Elsäßer mit seinen Kollegen verstärkt werben für den Dienst am Nächsten. Für die Knirpse im Dorf will die Wehr einen Werbenachmittag organisieren, die Eltern sollen mit einem Brief der Feuerwehr auf die Möglichkeiten hingewiesen werden, ihre Kinder von der Feuerwehr betreuen zu lassen. Denn gerade denen wird viel geboten. Mike Markstahler und Heiko Müller waren mit ihrer Rasselbande im vergangenen Jahr im Steinwasenpark, begeisterten die Dorfjugend mit einem feuchten Beitrag zum Kinderferienprogramm, vergnügten sich beim Kegeln, waren mit dabei bei den Papiersammlungen und hatten viel Spaß bei der Weihnachtsfeier zum Jahresabschluss. Außerdem lernten die zukünftigen Floriansjünger eine Menge über Fahrzeuge und Ausrüstung der Feuerwehr, der sie – wenn alles läuft wie geplant – in einigen Jahren selbst angehören werden.

Vielleicht ist unter ihnen dann auch einer, der nach Jahrzehnten für 40 aktive Jahre geehrt werden kann. Wie Karlheinz Markstahler zum Beispiel, den Sven Elsäßer abteilungsintern noch vor der offiziellen Auszeichnung durch Gesamtkommandant Bernd Schwöble für die Treue zur Feuerwehr mit einem Geschenkkorb und ein paar Gutscheinen bedachte. Oder einer wie Heinz Roser, der bisher als Vereinswirt fungierte und über 26 Jahre lang die traditionellen Jazz-Turniere organisierte?

 

Auf dem Foto vlnr: Heinz Roser (der scheidende Vereinswirt), Dirk Oßwald (zweiter Kommandant), Sven Elsäßer (Kommandant) und Karlheinz Markstahler (40 Jahre aktiv)

 

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