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GV Eichen: „Wir sind gut, hin und wieder sogar sehr gut!“

19. Januar 2013
Auf dem Foto „Vorstandschaft“ GV Eichen: Erika Bühler, Peter Oesterlin, Franziska Lay, Uwe Fuhrmann und Achim Hottinger

Auf dem Foto „Vorstandschaft“ GV Eichen: Erika Bühler, Peter Oesterlin, Franziska Lay, Uwe Fuhrmann und Achim Hottinger

Eichen (hjh). „Es ist paradox: Wir sind daueraktiv. Und trotzdem scheint es mir, als komme bei uns das Wesentliche zu kurz“, dachte Dieter Waibel – seit 25 Jahren Dirigent in Diensten des GV Eichen – laut nach über ein paar kleine Nachlässigkeiten in den Reihen der Chöre des Gesangvereins. Bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins ließ der Dirigent dem Zuckerbrot („Wir sind gut, hin und wieder sogar sehr gut. Wir sind fleißig, haben die Jugend mit im Boot. Alt und Jung kommen bestens miteinander aus. Und wir haben zahlreiche Freunde.“) die Peitsche folgen: „Der Probenbesuch entspricht nicht den Anforderungen und auch nicht meinen Ansprüchen.“ Außerdem träume er mehr oder weniger alleine von funktionierenden Kooperationen mit der Friedrich-Ebert-Schule, dem Dikome-Verein oder dem Gesangverein Hüsingen, mit dem der Gesangverein Eichen allein schon deshalb verbandelt ist, weil Dieter Waibel auch dort die musikalische Leitung hat. Hie und da vermisse er in den Chören das notwendige „Hüscht oder Hot!“, das „Streben nach Niveau“, das unabdingbar sei in einem Verein, der als Kulturträger gilt oder gelten will. Wer den Kulturauftrag ernst nehme, den ein Gesangverein hat, der müsse erkennen: „Unser Gesangverein ist kein Selbstbedienungsladen, in dem nach dem Grundsatz verfahren wird: Komme ich oder komme ich nicht.“ Und einvernehmlich mit dem Vorsitzenden Achim Hottinger gab Dieter Waibel den Sängerinnen und Sängern einen philosophischen Denkanstoß: „Wenn es beim Alten bleiben soll, darf es nicht beim Alten bleiben!“

Der Dirigent will mit seinen Chören Träume leben. Und zwar gemeinsam. „Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit“, hieß es in dem Lied, mit dem die JHV am Freitag in der Hülschematthalle Fahrt aufnahm. Vor rund 60 Mitgliedern, ein paar Vereinsvertretern und vor „unverständlicherweise“ keinem Mitglied des Ortschaftsrates betonte Achim Hottinger, wie gut das Vorstandsteam auch 2012 harmonisiert habe. Hinter dem Verein liege ein Jahr mit vielen Terminen, aber ohne einen wirklichen Höhepunkt, sagte der Vorsitzende und nannte namentlich seinen „Vize“ Christian Zimara als Mitstreiter, „der das Wort ‚Nein‘ nicht kennt.“ Schriftführerin Sabine Wirsch erinnerte an 25 öffentliche Auftritte der 43 Aktiven, zwölf „Lollipops“ um Maxi Zimara und des 18köpfigen Cats-Chores, an denen nicht nur 165 Vereins- und 16 Ehrenmitglieder, sondern auch viele Gäste ihre helle Freude hatten.

Für ihr Engagement belohnten sich die Aktiven unter anderem mit einem Ausflug ins Bio-Museum Colmar. Die Ausgaben dafür schmälerten allerdings die „aktuellen Gewinnzahlen“, die Kassierer Wolfgang Eckert ankündigte. Unterm Strich entpuppten sich diese Zahlen als ein Minus, das aus Rücklagen locker ausgeglichen werden konnte. Achim Hottingers Kommentar fiel entsprechend leger aus: „Die paar Miesen sind nicht so furchtbar dramatisch.“ Dramatischer sahen der Vorsitzende und sein Dirigent dann die Quoten des Probenbesuchs, der bei rund 80 Prozent und damit drei Zähler unter dem „ebenfalls nicht befriedigenden Vorjahresergebnis“ lag und sich laut Achim Hottinger und Dieter Waibel drastisch bessern müsse, wenn der Verein die Herausforderungen der näheren Zukunft (im Februar oder März ist ein Kirchenkonzert in St. Bernhard geplant und 2015 steht das 150jährige Vereinsjubiläum mit zahlreichen Events übers ganze Jahr hinweg auf der Agenda) in gewohnter Qualität meistern soll.

Der Dirigent erwartet bald „Antworten“ auf Fragen wie „soll’s fetzig“ werden oder mögen es die Sängerinnen und Sänger lieber „poppig“? Hilfreich zur Seite stehen ihm bei seiner „Suche“ weiterhin der einstimmig wiedergewählte Achim Hottinger, der auf ein überwiegend unverändertes Vorstandteam zählen darf. Nicht mehr zur Verfügung steht ihm lediglich Schriftführerin Sabine Wirsch, die nach 20 Jahren das Handtuch geworfen hatte und durch Franziska Lay ersetzt werden musste. Für die „Frauensprecherin“ Birgit Zimara rückte Erika Bühler in Hottingers Team nach. Und für den ebenfalls amtsmüden Aktivbeisitzer Dieter Keller übernahm Uwe Fuhrmann Verantwortung.

Dieter Waibel seit 25 Jahren Dirigent in Eichen – Fleißige Probenbesucher

Auf dem Foto „Ehrungen“ vlnr. Wolfgang Wirsch, Birgit Zimara, Walter Schaubhut, Benny Greiner, Susanne Schaubhut, Christa Klemm, Achim Hottinger, Elfriede Strub (vorn), Simone Schaubhut (hinten), Sabine Wirsch und Anneliese Raetz

Auf dem Foto „Ehrungen“ vlnr. Wolfgang Wirsch, Birgit Zimara, Walter Schaubhut, Benny Greiner, Susanne Schaubhut, Christa Klemm, Achim Hottinger, Elfriede Strub (vorn), Simone Schaubhut (hinten), Sabine Wirsch und Anneliese Raetz

Vorab mal ohne großen Pomp geehrt hat Achim Hottinger bei der Jahreshauptversammlung am Freitag Dieter Waibel, der seit 25 Jahren die musikalische Verantwortung im Gesangverein Eichen trägt. „Besser als mit ihm hätten wir es nicht treffen können“, lobte Hottinger den erfolgreichen Dirigenten, der den Männerchor, den gemischten Chor, die „Lollipops“ und den „Cats-Chor“ unter seinen Fittichen hat.

Auszeichnen durfte der Vorsitzende anschließend aber auch die fleißigen Probenbesucher seiner Aktiven. Bei den Damen fehlten jeweils dreimal Elfriede Strub, Christa Klemm und Birgit Zimara, einmal schwänzte Susanne Schaubhut und nie gefehlt haben Anneliese Raetz und Sabine Wirsch.

Bei den „Lollipops“ glänzte Simone Schaubhut mit nur einer Fehlstunde. Und die Männer durften sich Bernhard Greiner (3 x gefehlt), Wolfgang Wirsch (2x) sowie Walter Schaubhut und Achim Hottinger (je 1x) als leuchtende Beispiele für eifrige Probenbesuche nehmen.

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