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Hochachtung und Respekt für Manfred Lieber

20. Januar 2013

Generalversammlung des Musikvereins Höllstein

Steinen (W/VW). Ein reges Vereinsjahr hat der Musikverein Höllstein hinter sich – wie auch schon in den vergangenen Jahren. Bei der Generalversammlung im Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins Höllstein wurde Rückschau gehalten. Eingerahmt wurde die Versammlung durch zwei Liedstücke, gespielt von den anwesenden Aktivmusikern unter Leitung ihres Dirigenten Jürgen Strittmatter. Christian Strütt, der bislang gemeinsam mit Heike Brinkhaus und Manfred Lieber erster Vorsitzender war (Manfred Lieber stellte sich nicht mehr zur Wahl), konnte außer den Aktivmitgliedern auch ehemalige Aktivmusiker sowie Kreisrat Karl-Friedrich Hug und Gemeinderäte Stefan Lenz und Klaus Lietz begrüßen. Er freute sich, dass es im Anschluss wieder ein Salatbuffet, gestiftet von Karl-Friedrich Hug, gab.

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Nach der Totenehrung erwirkte Strütt die Genehmigung der Tagesordnung. Da das Protokoll der letzten Generalversammlung auslag, das Schriftführerin Marion Kindorf verfasst hatte, war es nicht notwendig, den Inhalt vorzulesen. Daniel Kollmer, Kassenführer, verlas seinen Kassenbericht. Die Kassenprüfer Andreas Lindenmaier und Wolfgang Vetter haben „nit ei Fehler finde chönne“, trotzdem wunderte sich Wolfgang Vetter über den geringen Reingewinn vom bayrischen Frühschoppen. Auch befremdete ihn – wie er unter Tagesordnung „Verschiedenes“ anmerkte, dass kein offizieller Vertreter der Gemeinde Steinen anwesend war. Somit richtete er sein Anliegen an die anwesenden Mitglieder, die im Gemeinderat sind, sich dafür einzusetzen, dass man über die Hallenmiete nachdenken möge. Denn auch beim Jahreskonzert in der Wiesentalhalle blieb nicht viel für den Verein hängen. Der Musikverein beteilige sich jedes Jahr an örtlichen Veranstaltungen wie dem Volkstrauertag, dieses Jahr dem Bürgertreff in der Wiesentalhalle, den Fasnachtsumzügen und weiteren Veranstaltungen, die das Gemeindeleben bereichern. Auch die Fixkosten, die bei den Veranstaltungen notwendig sind, wie Sitzgarnituren, Kühlwagen, Rechauds, fräßen die Kasse auf, so merkte Heinrich Strütt an. Diese Kosten entstehen, ob viel oder ob wenig Umsatz gemacht werde. Den Jahresrückblick zusammengestellt hatte Manfred Lieber. Anhand seiner Statistik erfuhr man, dass der Musikverein Höllstein derzeit 25 Aktivmusiker hat, die in 47 Probenabenden auf 80 Prozent Teilnahme kamen, zieht man die Krankheitsfälle ab, sogar auf 85 Prozent. 203 Passivmitglieder zählt der Verein und 33 Ehrenmitglieder. Seit Januar 2012 spielt man mit dem neuen Dirigenten Jürgen Strittmatter.

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Start der örtlichen Aktivitäten waren die Umzüge an Hemdglunki, Fasnachtssonntag und Rosenmontag in Steinen und Höllstein. Gemütlicher Anlass war die Maiwanderung, außerdem traf man sich zu Geburtstagsjubiläen und Hochzeiten von Mitgliedern. Große Veranstaltungen waren der Bayrische Frühschoppen, Fisch und Me(e)hr sowie das Jahreskonzert. Bei zahlreichen Festen befreundeter Vereine aus Höllstein und der weiteren Umgebung nahmen die Musiker teil oder halfen bei der Durchführung. Wehmut und Traurigkeit mischten sich mit Dankbarkeit bei der Verabschiedung von vier Aktivmitgliedern in den „Ruhestand“. Mit Ute Leisinger verliert der Verein eine Frau, die sich zwölf Jahre im Verein in der Vorstandschaft engagierte. Zunächst als Schriftführerin, danach als erste Vorsitzende. Außerdem hatte sie einen Teil der Jugendausbildung inne. Sie war ein vorbildliches Aktivmitglied. Viele Jahre leitete Stefan Lenz die finanziellen Geschicke des Vereins, Strütt kannte ihn als geizigen Kassierer, der bei der Entscheidung nach einer Anschaffung zunächst immer fragte: „Mueß des sii? Het des nit chönne billiger sii?“ Peter Schindler verlässt ebenfalls die Aktivenreihen, er war vier Jahre lang Kassierer. Wenn um 10,30 Uhr ein Termin anberaumt war, dann fing er stets vor 6 Uhr zu arbeiten an, um pünktlich bei seinen Musikern sein zu können. Er wurde in Abwesenheit verabschiedet. Schriftführer, Kassierer, Beisitzer – 20 Jahre Vorstandstätigkeit hatte Heinrich Strütt inne. Seine Eigenschaften sind Genauigkeit und Exaktheit. Bei vielen Entscheidungen war er das Zünglein an der Waage, so sein Bruder, Christian Strütt. „Heini, Du warst nicht immer bequem und das war gut so“. Heike Brinkhaus überreichte den scheidenden Aktivmusikern ein Geschenk. Vor den Neuwahlen gab es Verabschiedungen von Amtsinhabern, die sich nicht mehr aufstellen ließen: Manfred Lieber, dem keine Mühe und Arbeit zu viel war während seiner über 40-jährigen Tätigkeit in der Vorstandschaft. 1972 bis 1973 war er Requisitenverwalter, 1976 bis 1977 Schriftführer und Notenwart, ab 1987 zweiter Vorsitzender, danach Aktivbeisitzer von 2002 bis 2004 wieder zweiter Vorsitzender. Christian Strütt zollte ihm Hochachtung und Respekt, er habe seine Freizeit zusammen mit seiner Familie zur Verfügung gestellt. So waren auch Tochter Sabrina mit ihrem Ehemann Christoph Kiefer neben der Musik auch mit Arbeit im Hintergrund tätig. Sie pflegten den Notenschrank und kreierten ein neues, übersichtliches System, so dass die Notenverwaltung ein neues Gesicht bekam. Ebenso stellten sich Schriftführerin Marion Kindorf und Passivbeisitzer Horst Stanecker, der sich außerdem um den Fischfang und die Braterei bei der Veranstaltung „Fisch und Me(e)hr kümmert, nicht mehr zur Wahl.

Nach schriftlicher Abstimmung unter den 37 wahlberechtigten Mitgliedern konnte der zum Wahlleiter bestimmte Kreisrat Karl-Friedrich Hug die nunmehr als Zweigestirn agierenden beiden ersten Vorsitzenden in ihre Ämter berufen: Christian Strütt und Heike Brinkhaus. Die weiteren Wahlen fanden per Handzeichen statt: Daniel Kollmer als Kassierer, Michael Freund als Pressewart und Schriftführer, Christian Strütt als Vizedirigent. Requisitenverwalterin bleibt Jessica Kessler, die in Abwesenheit gewählt wurde. Als Aktivbeisitzer wählte man Markus Freund, als Notenwartin Julia Looser, Passivbeisitzer sind Jochen Asal und Heinrich Strütt. Auf ein Jahr zu Kassenprüfern gewählt wurden Bernd Kiefer und Sven Seibert. Abschließend nannte der erste Vorsitzende die Termine für 2013, wobei die Dorffasnacht neu organisiert werde, doch auch hier nimmt man musikalisch an den beiden Umzügen teil (10. Februar Fasnachtsumzug durch Höllstein, 11. Februar Kinderumzug). Die weiterein Termine sind: 01.05.2013 Maiwanderung, 26. Mai Lindenhock, 28. Juli Bayrischer Frühschoppen, 21. und 22. September Fisch & Me(e)hr, 7. Dezember Jahreskonzert. Ebenso wird man sich am Laternenumzug des Kindergartens Höllstein beteiligen und bei der Waldweihnacht am 21. Dezember. Auf der Homepage www.mvhoellstein.de, die von Florian Freund gestaltet wird (Anmerkung Christian Strütt: „tip-top“), können die Termine und das Vereinsleben nachgelesen werden. Ihm gilt der Dank für die Gestaltung. Ein großes Dankeschön richtet der Verein auch an die Gemeinde, die den Probenraum in der Wiesentalhalle kostenlos zur Verfügung stellt.

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