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GV Hüsingen: Erster Vorsitzender wurde gefunden

27. Januar 2013

20130127-225519.jpgSteinen-Hüsingen (vw). Erstmals tagte der Gesangverein Hüsingen im Saal des Bürgerhauses. Die Gäste hatten genügend Platz und es war eine heimelige Atmosphäre. Roland Senn, der das Vereinsjahr kommissarisch geleitet hatte, da man bei der letzten Generalversammlung keinen ersten Vorsitzenden gefunden hatte, begrüßte außer den Mitgliedern auch Ortsvorsteher Holger Sutter samt seinen zwei Vorgängern, Erwin Sturm und Fritz Sturm. Interesse zeigten auch Vertreter der örtlichen Vereine, der Feuerwehr sowie Ortschaftsräte (Vertreter der Gemeinde Steinen glänzten – durch Abwesenheit) und eine Abordnung des Gesangvereins Eichen, der denselben Dirigenten wie die Hüsinger hat, Dieter Waibel. Die Hüsinger Sänger – gemeinsam mit den anwesenden Eichener Sängern – umrahmten die Versammlung und gaben der Totenehrung eine besondere Würdigung. Roland Senn verlas die Etappen des vergangenen Jahres – ein Protokollführer war ebenfalls nicht gefunden worden, so dass Senn in kurzen Sätzen den Jahresrückblick zusammengestellt hatte. Im Rechenschaftsbericht von Michael Winter erfuhr man von einem Ergebnis, das aufhorchen ließ – das Vereinsjahr endete mit einem Minus, doch konnte es dank Rücklagen aufgefangen werden. Sabine Eiche und Martin Sturm bescheinigten im Kassenbuch eine einwandfreie und korrekte Kassenführung. Der besondere Dank des Kassenwarts galt den Spendern, die dem Gesangverein mit einer beachtlichen Summe unter die Arme griffen.

Einen breiten Raum nahm der Jahresrückblick des Chorleiters ein. Dieter Waibel begann mit: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. „Wir haben hier einen der besten Männerchöre – und fast keiner geht hin. Ein beglücktes Publikum, strahlende Gesichter, leere Stuhlreihen“. Geschehen beim Chorkonzert anlässlich des Rebenfestes. In der Bundesliga würde man das ein „Geisterspiel“ nennen, so Waibel sarkastisch. Wo waren sie, die Familien, die Arbeitskollegen, Vorstandskollegen, Freunde, sie alle glänzten mit Abwesenheit. Wenige Passivmitglieder, eine Handvoll Zuhörer, fanden den Weg in die Halle, wo waren die örtlichen Vereine, die Gemeindevertreter, die Kirchengemeinde, der ehemalige Frauenchor. Hier fehle die Wertschätzung für Menschen, die ihre Zeit hergeben für dörfliche Belange wie das Singen beim Volkstrauertag, in der Kirche zu Weihnachten, bei der Holzversteigerung und anderen Anlässen. Über den zukünftigen Ablauf des Rebenfestes müsse man nachdenken. Als „Schreck in der Abendstunde“ erreichte den Chorleiter die Nachricht von zwei Aktivsängern, dass sie aufhören werden. Beruhigend dann die Erkenntnis, dass sowohl der zweite Tenor als auch der zweite Bass weiter noch singfähig sind.

Für das neue Vereinsjahr nimmt sich Waibel vor, die Werbemaßnahme ernsthaft in Angriff zu nehmen. Auch die Eingliederung neuer Sänger, wenn altes Liedgut gelernt werden soll. Ein Probenmodell soll gefunden werden, damit Sänger, die Schichtdienst leisten, genügend Singstunden besuchen können. Eventuell könne man auch durch Projekte etwas machen, themenbezogene Aufführungen wie zum Beispiel Ungarn mit Gulaschkanon (kulinarische Veranstaltungen sind immer sehr beliebt) oder – wie seine Frau Anita sich wünschen würde – „Der Vetter aus Dingsda“, eine lustige Operette von Eduard Künnecke („Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die man am liebsten nur von hinten sieht“). Mit einem Flyer könne man auf das Projekt hinweisen, das möglicherweise auch Frauen und Jugendliche ansprechen wird. Weitere Wünsche sind gemeinsame Proben mit dem Gesangverein Eichen und ein Besuch in Cornimont im Zuge des 30-jährigen Jubiläums der Partnerschaft mit Steinen. Auch Ortsvorsteher Holger Sutter befürwortete diesen Wunsch und wird sich nach einer Möglichkeit der Teilnahme erkundigen. Abschließend überlegte Dieter Waibel, ob er in Hüsingen bleiben kann – manch einem stockte der Atem – doch: „ja, ich will mich engagieren hier, mich einmischen, helfen“. An Ideen mangelt es dem regen Dirigenten samt seiner „Ideenschmiede Waibel“ jedenfalls nicht.

WAHLEN

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Ein neuer Wahlleiter wurde heuer bestimmt, denn mit Holger Sutter hat das Dorf einen neuen Ortsvorsteher und traditionsgemäß leitet dieser diesen Tagesordnungspunkt. Zunächst konnte er einstimmige Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft erwirken. Dabei dankte er dem Verein und der Vorstandschaft. Zahlreiche örtliche Anlässe werden mit Liedern umrahmt. Der Stellenwert des Gesangvereins für das Dörfchen Hüsingen sollte gestärkt und von der Bevölkerung angenommen werden. Seine Hoffnung, dass alle Ämter besetzt werden können, wurde nicht ganz erfüllt, denn es konnte kein Protokollführer gefunden werden. Alle Wahlen konnten per Handzeichen durchgeführt werden. Roland Senn, der seit der letzten Generalversammlung, in der kein erster Vorsitzender gefunden wurde, kommissarisch dieses Amt bekleidet hatte, stellte sich zur Wahl und wurde mit nur einer Enthaltung für ein Jahr gewählt. Turnusgemäß stand der zweite Vorsitzende zur Wahl. Fritz Winter wurde ebenfalls mit einer Enthaltung wieder in das Amt bestimmt. Einstimmig votierten die Versammelten für Michael Winter als Kassierer. Für den durch sein Amt als Vorsitzender ausscheidenden Roland Senn als Beisitzer wählte man Max Kibiger, auf zwei Jahre wurde Rainer Keßler bestätigt. Manfred Sturm und Stefan Wellinger werden im nächsten Jahr die Kasse prüfen. Trotz Redens mit Engelszungen von Sutter – er konnte niemanden motivieren, den Posten des Protokollführers anzunehmen. „Man braucht sich ja nur auf zwei Jahre wählen zu lassen. Wenn man es nicht ausprobiert hat, kann man nicht beurteilen, ob es funktioniertt“. Auch Frauen dürfen hier mitwirken, es dürfen auch Passivmitglieder sein. Nichts fruchtete, das Amt bleibt weiterhin vakant. Roland Senn dankte Sutter und den Kollegen, die sich für ein Amt zur Verfügung stellten.

EHRUNGEN und Dankesworte

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Geschenke und Anerkennungen gab es bei der Generalversammlung des Gesangvereins Hüsingen vor allem für fleißige Sänger. Von 45 Singstunden im vergangenen Jahr fehlte Günther Sutter nur einmal, zweimal Hugo Sturm und Hubert Blüss. Für sie sangen die Sänger extra das Liedchen „Bacchus“ – passend auch zum „Rebendorf“ Hüsingen. Dirigent Dieter Waibel erhielt für sein Wirken im Verein ein Paket mit Hüsinger Produkten und ein großes Dankeschön an seine Familie, die sich immer wieder mit einbringt. Weitere Präsente gab es für Probenwirt Walter Keßler, Notenwart Ralf Kiefer, die auswärtigen Sänger, Vereinsbote Jan Keßler und die Pressevertreterin.

Wünsche und Anträge.

Eine gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit bescheinigte Achim Hottinger, der Vorstand des Männerchors Eichen, der viele Veranstaltungen mit den Hüsingern durchführt „wir haben eine tolle Gemeinschaft“. Vorstand Roland Senn bedankte sich zum Abschluss für den Einsatz jedes Mitglieds während des Vereinsjahres und hofft, dass man weiterhin gut miteinander auskommt und – was ihm besonders am Herzen liegt – offen und ehrlich miteinander umgeht. Den Frauen, die sich um das leibliche Wohl während der Versammlung gekümmert hatten, dankte er ebenso.

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