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Tennisclub Langenau: Ohne Schulden neue Pläne

31. Januar 2013
Vorstandschaft TC Langenau 2013

Für weitere zwei Jahre in der Pflicht: v.l.n.r. Alfred Gersbacher, Rebekka Kramer, Manfred Schnell, Kathrin Bernauer, Meik Gorski und Gottfried Hintner

Langenau (hjh). Steil aufwärts zeigt die Erfolgskurve, die Manfred Schnell den Mitgliedern des Tennisclub bei der Jahreshauptversammlung am Mittwoch im „Löwen“ präsentierte. In allen, wirklich in allen Bereichen zeigen die Ampeln „grün“. Und auch die tief schwarzen Zahlen, mit denen Kassierer Gottfried Hintner aufwartete, sind im absolut grünen Bereich. Wen wundert’s da, dass das komplette Vorstandsteam einstimmig wiedergewählt wurde? Schnell bleibt Vorsitzender, Hintner Kassierer, Kathrin Bernauer Schriftführerin, Rebecca Kramer Jugendwartin und TC-Ikone Alfred Gersbacher Sportwart. Lediglich Klaus Gorski hatte im Team die Segel geschmissen. Aber es blieb alles in der Familie. Denn Gorskis Sohn Meik ließ sich zu Manfred Schnells Stellvertreter wählen. Und Uschi Elsässer prüft zusammen mit Alexander Naskrent noch einmal die Kasse, die trotz chronischer Ebbe ein kleines Wunder erlaubte: Statt wie geplant 2018 sind die Schulden des Vereins, die auf die Baukosten am Tennisheim zurückzuführen waren, bereits im September dieses Jahres Vergangenheit.

Zumindest für kurze Zeit. Denn es rumort bereits wieder in der agilen Vorstandschaft. Kaum sah das „schnelle“ Team Land, gabs neue Pläne. „Geldberge“, so Manfred Schnell, „wollen wir keine anhäufen.“ Da die Plätze, „das Spielgerät eines jeden Tennisclubs“, nach zwanzig Betriebsjahren ausgelutscht sind, steht Ende dieses Jahres bis Frühjahr 2014 eine Rundumerneuerung auf dem Programm. 32000 Euro sind dafür veranschlagt. 29000 Euro davon sind „förderungswürdig“. Entsprechende Anträge wurden beim Badischen Sportbund bereits gestellt, ein 9000 Euro-Zuschuss ist versprochen. „Damit“, so Schnell weiter, „bleiben 20000 Euro an unserer Backe kleben“, ein Betrag, den der Club ohnehin noch „an der Backe“ gehabt hätte, wenn es nicht gelungen wäre, den Schuldenberg im Eiltempo abzutragen. „Die Belastung bleibt gleich. Und in fünf Jahren sind wir wieder eben“, versprach der Vorsitzende und lieferte damit überzeugende Argumente für ein beeindruckendes Abstimmungsergebnis: Ohne Debatte wurde die Neuverschuldung abgesegnet.

Das Jahr 2012 sei „wie das Wetter heute sehr mild“ verlaufen. Trotzdem nahm die Zahl der aktiven Mitglieder um 14 auf 134 zu. Die Abnahme im Lager der Passiven um fünf sei zu verschmerzen gewesen, weil die Abgänge den Aktiven zugutekamen, rechnete Schnell vor. Aus dem normalen Clubleben heraus ragte vor allem der Wiesental-Cup, mit dessen Organisation sein Verein einmal mehr eine Duftmarke gesetzt habe, die den Nachbarvereinen „als Steilvorlage“ dienen könnte. Natürlich war dieses Event mit viel Arbeit für viele Mitglieder verbunden bei einem von insgesamt drei großen Arbeitseinsätzen, die Klaus Gorski auf dem Zettel hatte. Bei Schmuddelwetter habe sich der Eifer der Helfer naturgemäß in Grenzen gehalten. Aber wenn es darauf ankam, waren die Mitglieder da. Allerdings wünsche er sich für die Zukunft ein paar jüngere Mitglieder im Helferteam, gab Gorski zu.

Zahlreiche Spender und Gönner bescherten dem aktuell 193 Mitglieder starken Verein einen zufriedenen Kassierer. Und für eine kurz angebundene Ortsvorsteherin Elke Würger: „Es gibt bei diesem tollen Verein nur eins. Eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft“, sagte sie und lobte gleich auch das Engagement des Clubs im Kinderferienprogramm, bei Angeboten für die Grundschüler und bei geselligen Anlässen wie dem Neujahrsempfang, bei dem sich Manfred Schnell als äußerst schlagfertiger Vertreter der Langenauer Vereine hervorgetan hatte. Schon deshalb, aber auch, weil untereinander „gut g’schirre“ ist, fielen die Grußworte der anwesenden Vorstandmitglieder der anderen Vereine mehr als wohlwollend aus.

Einen sehr großen Umfang hatte der Bericht, mit dem Sportwart Alfred Gersbacher und Jugendwartin Rebekka Kramer an das sportliche Treiben im harmonischen Clubleben erinnerten. Sieben Mannschaften, darunter eine U14-Mädchenriege, waren zu Medenspielen gemeldet. Herausragend sei sicherlich das gute Abschneiden der Damen 40 gewesen, die sich nach dem Aufstieg in der Bezirksliga „souverän behaupten“ konnten. Überraschend sei schließlich der Aufstieg der Damen in die erste Bezirksklasse gewesen, sagte Gersbacher, der wie Rebekka Kramer eigentlich nur ein Härchen in der Suppe fand: Es mangelt dem Club an Jungs. Und zwar auch nach dem gut frequentierten Schnupperkurs, an dem sich 15 Kinder beteiligten, von denen drei dem Verein beitraten. Da in anderen Vereinen die Probleme im Nachwuchsbereich ähnlich gelagert sind, haben sie sich zu einer Kooperation zusammengeschlossen, gab Rebekka Kramer bekannt. Derzeit konzentriere sich die Zusammenarbeit auf die Trainingsarbeit mit beachtlichem Erfolg: „Aus der Kooperation ist das Wintertraining in der Halle in Wehr entstanden. Sieben Mädchen und ein Junge machen momentan Gebrauch von diesem Angebot“, freute sich die Jugendbetreuerin und wies darauf hin, dass der TC auch in diesem Jahr wieder die üblichen Trainingseinheiten sowie den üblichen zweistündigen Schnupperkurs im Mai in seinem Programm habe.

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