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Landkreis Lörrach

1. Februar 2013

Mit klarem Blick passiert kein Missgeschick- Polizei weist auf verstärkte Alkoholkontrollen während der Fastnachtszeit hin!

„Narri, Narro“ tönt es von überall her. Jubel, Trubel und Ausgelassenheit bestimmen in den Tagen und Wochen der Fasnacht das Bild vieler Menschen. Um sich dabei in die richtige Stimmung zu bringen, benötigt der eine mehr, der Andere etwas weniger Alkohol. Doch leider viel zu selten wird dabei an die später anstehende Heimfahrt gedacht.

Trotz aller Aufklärungsarbeit wissen viele Autofahrer immer noch nicht, wie schnell die kritische Promillegrenze erreicht ist. Dabei wird den Wenigsten klar, dass bereist unter 0,5 Promille Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen messbar beeinträchtigt werden. Nur die Wenigsten wissen, dass nach einem Unfall schon ab 0,3 Promille strafrechtliche Konsequenzen drohen. Gefährlich ist auch der Irrglaube, Alkohol könne durch Kaffee, Pillen oder sonstige Mittel abgebaut werden. Hier helfen weder Tricks noch Tabletten. Nur der Körper allein ist in der Lage, den Alkohol abzubauen. Besonders hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auch auf das Fahren unter Drogeneinwirkung. Die Gerichtsmedizin hat festgestellt, dass insbesondere nach Haschischgenuss eine Fahruntüchtigkeit eintritt. Auch in diesen Fällen drohen den Fahrern empfindliche Strafen.

Die Erfahrungen zeigen, dass sich trotz aller Warnungen und Appelle immer noch zahlreiche Autofahrer(innen) nach Alkohol- und Drogenkonsum ans Steuer setzen und damit sich und andere gefährden. Ein Blick in die Statistik unterstreicht diese Erfahrungen nachdrücklich, auch wenn die Zahlen in den zurückliegenden Jahren zurückgingen. Im Fastnachtszeitraum 2012 wurden auf den Straßen des Landkreises Lörrach zwei  Verkehrsunfälle registriert, bei denen Alkohol im Spiel war.  Im gleichen Zeitraum wurden 27 Alkohol-  und 11 Drogendelikte im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen festgestellt. Diese Zahlen belegen, dass Alkohol- und Drogenkonsum beim Führen von Kraftfahrzeugen nach wie vor eine Rolle spielen.

Daher wird, wie auch in den Jahren zuvor, die Polizei gerade in der Fasnachtszeit verstärkt präsent sein und kreisweit intensive Verkehrs-, Alkohol- und Drogenkontrollen durchführen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Gruppe der „jungen Fahrer“ zwischen 18 und 25 Jahren, da sie Untersuchungen zu Folge zur Hauptrisikogruppe der Verkehrsteilnehmer zählen.

Damit die „närrischen Tage“ nicht zu Katertagen werden, appelliert die Polizei an die Einsicht und Vernunft aller Fahrzeuglenker und weist auf die verstärkten Alkohol-/Drogenkontrollen hin. Dazu noch der Rat:

  • Setzen Sie sich nur mit klarem Kopf ans Steuer oder steigen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen um.
  • Organisieren Sie nach Möglichkeit einen Fahrdienst.
  • Lassen Sie ihr Auto besser zu Hause stehen, wenn Sie nicht ausschließen können, dass Sie Alkohol trinken werden.

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