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„Buure“ übernahmen in Wieslet das Kommando

15. Februar 2013

Karen Kiefer und Dirk MeierWieslet (hjh). Endlich! Jetzt gibt’s auch für die närrischen Bauern an der Pforte zum Kleinen Wiesental kein Halten mehr. Am Donnerstag stürzten sich im Schlepptau des Musikvereins in weißen Hemden hinein ins Buurefasnachtsvergnügen. Und damit sie da nicht von der Obrigkeit gestört werden können, schickten sie die Vertreter des Volkes in den einstweiligen Ruhestand. Bis Sonntag voraussichtlich. Dann wird auch dem letzten närrischen Gesellen klar sein, dass sich Dirk Meier, der Vorsitzende des Buurefasnachtvereins , ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnte, als er von Karen Kiefer, der Stellvertreterin des Ortsvorstehers den Schlüssel forderte und vollmundig tönte: „Wieslet ahoi, s’isch wieder so wit. Jetzt chunnt wieder unseri Zit. Mir dien d’Regierig jetzt überneh. Du chasch uns ruhig de Schlüssel geh. Mir zeige euch jetzt wie mer so öbbis macht. Mir Narre dien’s chönne, des wär doch g’lacht.“

Ohne zu zögern gab Meier gleich mal allen ein paar Tage frei. Das galt allerdings nicht für die Mitglieder des Ortschaftsrates. Denn die bekamen an Ort und Stelle „verschärfte Haft“. Damit wolle man verhindern, dass sie „uf Dägernau laufe, um unser Rothus heimlich z’verchaufe.“ Das werde nun von den Wiesleter Narren bewohnt: „Gib also schnell dä Schlüssel her. Jetzt danzt do drin de Narrebär“, kündigte Dirk Meier an riet den Ortschaftsräten, darüber nachzudenken, dass es „zum verchaufe gnueg anderi Sache git.“

Großen Widerstand leistete Karen Kiefer nicht: „Den Schlüssel, ja den chönnt ihr ha. Ich häng an dem Holzstück nit unbedingt dra“, reimte sie und gab zu, sich auf den Urlaub, den ihr die Narren verordneten, richtig zu freuen. In Sachen Rathausverkauf allerdings appellierte sie an die Einsicht der närrischen Gesellschaft: „An dem alten Rathaus tu auch ich hänge, doch hinte un vorne dien die Stutz halt nit länge.“ Vorerst müsse es genügen, dass sie den Schlüssel sehr gerne herausgebe. Und sie verspreche hoch und heilig: „Ich geh mit euch jetzt freiwillig mit un setze ins Rathaus drei Tage keinen Schritt!“ Den neuen „Machthabern“ gab sie mit auf den Weg: „Hier nehmt den Schlüssel und schließt gut ab und haltet die Wiesleter Narren auf Trab. Ich brauch mich jetzt nimmer strapaziere, geh mit Wieslet Ahoi mit euch jetzt go fiere.“ Und zwar in die Halle, wo eine heiße Nacht auf die Weißhemden wartete.

Glunki Wieslet1

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