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Prinz Sascha und Prinzessin Sonja regieren in Langenau

15. Februar 2013

Elke Wuerger in der Zwickmuehle1Langenau (hjh). „Rätsch-dätsch!“ tönte es am Donnerstag durch das Amtszimmer der Ortsvorsteherin – und Elke Würger war ihren Schlüssel zu den Räumen der Ortsverwaltung einmal mehr los. Das Prinzen-Geschwisterpaar Sascha und Sonja übernahm das Szepter, um mit der Bevölkerung ungestört Buurefasnet feiern zu können. „Du hesch frei für die nächschde paar Täg“, versprach Sascha und schickte die Ortsvorsteherin kurzerhand „heim go e bizzeli pfuuse.“ Fürs Marschgepäck hatte das Prinzenpaar gesorgt. In einem „Täschli mit Notmaterial“ befand sich neben einem Bild der nun aktuellen Regenten eine hauchdünne Regenjacke, einen Hauch von eigefangenem Sonnenschein und ein kleines Trostpflaster, das der Elke Würger helfen sollte, den Abschiedsschmerz zu überwinden.

Der war ohnehin nicht von sehr großer Intensität. Schließlich hatte die Ortsvorsteherin nicht vor, die Couch daheim zu drücken, auf die sie der Prinz verbannen wollte. Vor dem Rathaus formierten sich nämlich bereits die Glunki, um hinterm Musikverein her durchs Dorf zur Halle zu marschieren, wo ein DJ bereits die Scheiben in Gang setzte, mit denen er den Narren kräftig einzuheizen gedachte. Und da – da gab es für Elke Würger keinerlei Zweifel – musste sie ganz einfach dabei sein. Also verkündete sie ohne Hemmungen: „Ich geb gern de Schlüssel euch und mach kei Lätsch – Langenau Rätsch-Dätsch!“ Lobend erwähnte sie die Bereitschaft von Prinzessin Sonja, „für uns s Krönli als Prinzessin z trage“. Schließlich wohne die nicht mehr in Langenau. Die Liebe habe sie „in die Schweiz verschlage“. Trotzdem sei sie wie ihr Bruder ein Eigengewächs und als solches bestens geeignet, die närrischen Bauern im Buurefasnachtsland zu regieren. Zumindest bis Sonntag, schränkte Prinz Sascha ein: „Elke, mir wünsche dir ä schöni Fasnachtszitt, bis am Mäntig, do isches wieder sowitt: Du chasch dann wieder alles mache, denn mir packe dann wieder unseri Sache.“

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