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Voll krass: Beim Rätsch-Obend gings drunter und drüber

19. Februar 2013

Belinda Spettl und Helga RoserLangenau (hjh). „Voll krass“ war dieser närrische Abend für ein paar Jugendliche im Saal. Und auch die der Vorgabe „auf dem Bauernhof“ entsprechend phantasievoll gestylten Gäste des Musikvereins  genossen begeistert das Spektakel, das die Macher der „Rätsch-Dätsch“-Gaudi auf die Bühne gezaubert hatten. „Brehms Tierleben“ feierte am Samstag fröhliche Urständ. Quietschvergnügt schunkelte und tanzte alles durcheinander, was im Streichelzoo eines echten Bauernhofs Rang und Namen hat: Schweine, Rinder- und Schafherden, Kühe, Hof- und Schoßhündchen, Hennen und Gockel, gestandene Bauern, derbe Landfrauen, Knechte, Mägde sowie große und kleinere „Tiere“ aus der Lokalpolitik erwiesen dem Prinzenpaar Sacha II. und Prinzessin Sonja die Ehre. Das kam an bei dem Geschwisterpaar, das sich beim Volk, beim Gefolge, bei der Schopfheimer Aruba-Zunft und vor allem bei Statthalter Peter I. vo de Musik artig bedankte für die tollen Tage, die es im Kreis der Bauernfasnachtsnarren zu feiern gegeben hatte.

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Dann übernahmen Helga Roser und Belinda Spettl das Kommando auf, vor und hinter der Bühne. Sie fanden die „verbindenden“ Worte zwischen Büttenreden, Tänzen und Gesangsvorträgen, die den Rätschabend endgültig zu einem großartigen Erlebnis machten, bei dem kaum ein Auge trocken blieb. Unglaublich viel passierte auf dem „Bauernhof“, nachdem „Protokoller“ Frieder Köpfer seinen humorvollen Rundumschlag auf die „großen“ Tiere dieser Welt beendet hatte. Einer Welt, „uf dere es“ dank Brüderle, Pabst, Merkel, Gutenberg, Steinbrück, Thiersse, wieherndem Amtsschimmel vor einer Schopfheimer Schokolaterie und einem riesigen Schuldenberg „drunter un drüber goht“, wie Köpfer bedauerte.

Die „Blues-Brother“-Teenies tanzten sich in die Herzen der Zuschauer. „Andreas Gabalier“ Dennis Kreutner sang den Gassenhauer „I sing a Lied für di“. Britta Brutschin, Sascha und Birgit Reissner, Gabi Kuttler, Elke Bodlin und Silke Roser rissen das Publikum mit ihrem kuriosen Auftritt „hinterm Vorhang“ vom Hocker. Ebenso beredt wie wortlos „standen“ Prinz Sascha, Michael Dreher und Markus Geiser „uff em Klo“. „Drei Tenöre“ zeigten vollen Körpereinsatz beim Operngesang. Mit einem schwungvollen „Männertanz“ setzte das Sextett Reissner, Prinz,  Dreger, Geiser und Wagner mit obligatorischer Zugabe eine umjubelte Duftmarke. Und die Schopfheimer „Namelose“ steuerten ein bemerkenswertes Gastspiel zum guten Gelingen des temperamentvollen Abends bei.

Dazwischen brillierte Dennis Kreutner als „Stalljunge“ („Meine Mama musste bei meiner Geburt erst ins Krankenhaus, als sie mich gesehen hatte“) mit witzigen Tiraden auf seine Mitmenschen und auf die Schopfheimer („wenn es überhaupt etwas Schlimmeres gibt als Schopfheimer dann sind es Bayern-Fans“). „Bauer“ Sascha Reissner mit „Tochter“ Silke Roser kehrten als kalauernde Kreuzworträtselspezialisten „manchen Mist hervor“ und konnten es sich nicht verkneifen konnten, dem Bürgermeister einen ordentlichen Seitenhieb zu verpassen:  „Der hat sich die Ohren liften lassen, damit er d’Schnurre künftig noch weiter aufreißen kann“.

Mit Beifall sparte das Publikum sicherlich nicht. Rhythmisches Klatschen aber belohnte die derben Sprüche von „Hahn“ Klaus Kreutner, „Fliege“ Dennis Kreutner und „Frosch“ Steffi Kreutner, einem Familientrio, das zwischen Pferdeäpfeln und Kuhfladen versuchten, „Bäuerchen zu machen“ und sich auch nicht scheuten, Aktuelles an den Pranger zu stellen. „Was für e Frosch bisch du? Du bisch so gelb am Buch“, wollte die „Fliege“ wissen. Die Antwort folgte prompt: „Seit de Hänßler mi Buuch gelb agstriche hät, bin ich e Gelbbauchunke un stand unter Arteschutz“. Mit allen Mitteln habe der nämlich versucht, den Bau des Funkmastes zu verhindern: „Es wird nüt baut # Mast zum Funke, wenn im Wald dort wohne Gelbbauchunke. Doch hät me nüt gfunde vo dene de Leich – so ä Seich!“ Als weiteren Standort für einen Funkturm hatten die drei Figuren den Schopfheimer Narrenbaum auserkoren, den man ursprünglich für „ä Teil der Stadtplatzmöblierung“ gehalten habe. „Ist 30 Meter noch der Narrenbaum, sieht man seine Spitze kaum. Groß, größer – das grenzt an Größenwahn, ein kleinerer häts auch getan“, meinte Familie Kreutner, um sich dann dem Burgi zu widmen: „Ich sag euch, hätte mir de Wowereit als Burgi, dann hätt me scho agfange, s’Ühlin-Areal z’baue. Me wüsst d’Mehrkoschte un me hätt au schon de Eröffnungstermin drei Mol verschobe. Un de Nitz, der weiß gar nüt. Nüt emol, wenn a g‘fange wird.“

„Mondamin“ Lars Roser und sein „Bauchredner“ Marco König wussten dagegen genau, wann sie mit ihrem Klamauk anzufangen hatten. Und wäre es nach dem Publikum gegangen, hätten die beiden noch lange über Gott und die Welt herziehen dürfen oder müssen. Aber da alles außer der urst ein Ende hat, musste auch dieses Paar am Ende klein beigeben und die Bühne fürs große Finale räumen, mit dem der große Spaß in der Langenauer Festhalle kurz vor Mitternacht zu Ende ging – und zwar nicht ohne den Rüffel von Wolfgang Bühler, der sich fürs nächste Jahr als „Prinz“ bewarb und sein  Frau als Prinzessin vorschlug. Die sei zwar aus Karlsruhe. Aber wenn man in Langenau Prinzessinnen aus der Schweiz engagiere, denn sei es nicht mehr als recht, wenn geborene Badner in Erwägung gezogen werden, glaubt Bühler, dem im Laufe des Abends die eine oder andere Spitze gegen seinen Wohnort „Eie am See“ ganz gehörig „uff de Senkel gange isch.“

 

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