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Krankenpflegeverein Hüsingen: Zackige Frauen – aber nicht nur …

4. März 2013

Steinen-Hüsingen (vw oder w). „Wenn es zackig ist, sinds die Frauen“, stellte die Vertreterin der Diakonie, Claudia Grosser, bei ihrem Besuch anlässlich der Generalversammlung des Krankenpflegevereins Hüsingen fest. Sie ist stolz auf die Frauen, die im Namen der Diakonie viel leisten. Die Antwort kam prompt vom Dirigenten des Hüsinger Gesangvereins, Dieter Waibel, nicht zur die Frauen sind zackig, die Sänger bewiesen es mit dem kürzesten Liebeslied „Ich halte ihr die Augen zu und küss sie auf den Mund“. Zweimal besuchte Claudia Grosser die Hüsinger Frauen im vergangenen Vereinsjahr, um mit ihnen über die neue Satzung zu sprechen und sie aufzusetzen. Sie galt es nun von den Mitgliedern zu genehmigen. Mehr als 50 % der Mitglieder mussten dafür stimmen. Schriftlich hatten 33 bereits die Genehmigung abgegeben, von den anwesenden 33 Mitgliedern stimmten alle einstimmig dafür, so dass bei den insgesamt 100 Mitgliedern die neue Satzung nun Gültigkeit hat. Die Beauftragte für Ehrenamt im Diakonischen Werk Baden fühlte sich in Hüsingen durch die Frauen und den Männerchor „beschwingt in den Vortrag getragen“. Der Begriff Diakonie bedeute Dienen, nicht im Sinne von Be-dienen, sondern jemandem dienen, der Hilfe benötigt, in jeder Situation, auch wenn er nicht gut riecht. Man gehe eine Solidarität mit Not leidenden Menschen ein. „Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert“, das meinte bereits Gustav Werner, der Gründer der Bruderhaus Diakonie. Die Krankenpflegevereine sind ein gelebtes Beispiel für Diakonie. Hier bekommt man noch heute unbürokratische Hilfe.

Diese Hilfe kann auch in Form von Hilfsmitteln sein, die der Verein im Bedarf ausleiht, so wurde im vergangenen Jahr ein Pflegebett angeschafft, wie Sonja Kuder berichtete. Man solle sich an die Vorstandsfrauen wenden, denn manchmal dauere es einige Zeit, bis die Krankenkassen die Hilfsmittel genehmigen. Einen großen Erfolg hatte die Mitgliederwerbung. Die Anzahl stieg von 85 auf 100 Mitglieder. Nach der Totenehrung, die mit einem Lied des Männerchors würdig untermalt wurde, dankte Pfarrer Thomas Krenz dem Verein für die Arbeit. Durch ihn nehme die Kirchengemeinde die Aufgaben der Diakonie wahr. Er sei der „Diakonische Arm“ der Margarethengemeinde, die die kürzeste Satzung der Welt habe: „In Leidenschaft mit Jesus leben und seine Liebe weitergeben“. Schriftführerin Christine Ott hielt Rückschau auf ein abwechslungsreiches Jahr, in dem man sich zu sechs Sitzungen traf. Die Atempause 55 +, die zehnmal stattfand, wurde vorbereitet, wegen der Änderungen der Investitionskosten hatte man zwei Termine bei der Sozialstation. 24 Geburtstagskinder durften sich über Besuche freuen, Kranke wurden besucht, zu einer eisernen Hochzeit, zwei Goldenen und Silbernen Hochzeiten konnte gratuliert werden. Die Mitglieder wurden zum Seniorenkaffee auf den Müsler und zum Adventskaffee in die Halle eingeladen, außerdem auf einen Ausflug zum Resenhof in Bernau und zum Titisee mitgenommen. Die von Anne Albiez geführte Vereinskasse schloss mit einem Plus ab. Sonja Häßler und Christel Keßler prüften sie und empfahlen Entlastung, die einstimmig gewährt wurde. Ortsvorsteher Holger Sutter leitete den Punkt Entlastung und Wahlen und dankte für die Arbeit des Krankenpflegevereins, der stets am Puls der Zeit bleibe. Zur Wahl standen die erste und zweite Vorsitzende, beide auf vier Jahre. Bei der vergangenen Generalversammlung konnten beide Posten nicht besetzt werden, so dass Sonja Kuder, Anne Albiez und Vreni Sturm gemeinsam als „Dreigestirn“ den Verein führten. Sonja Kuder, die bereits an diesem Abend fast professionell die Versammlung leitete, stellte sich zur Wahl der ersten Vorsitzenden und bekam ein einstimmiges Votum.

Anne Albiez zeigte sich einverstanden, in Personalunion sowohl die Kasse zu führen als auch zweite Vorsitzende zu werden – im Falle ihrer Wahl – was ebenso einstimmig geschah. Für die turnusgemäß nach zwei Jahren scheidende Kassenprüferin Christel Keßler, wählte man Christel Müller ins Amt. Ernst Volz, Vertreter der Kirchengemeinde Höllstein, hatte lobende Worte für die Hüsinger Frauen. Sie sind Lichter, die den Menschen gut tun, ihnen helfen, dass es ihnen besser geht. Mit weiteren Liedern des Männerchores, einem großartigen Kuchenbuffet und einer reichhaltigen Tombola wurden die Anwesenden im gemütlichen Teil des Abends unterhalten.

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