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Problem vom Tisch: Thomas Braun ist neuer Vorsitzender der AWO in Schopfheim

10. März 2013
Hatten gut lachen - die Mitglieder des AWO-Vorstandes

Auf dem Foto „Vorstandschaft“ v.l.n.r. Petra Greiner, Edeltraut Sutter, Karl Argast (stellvertr. Kreisvorsitzender), Wilhelm Gentner, Hannelore Nuß, Heidi Malnati und Edelgard Laukart.

Schopfheim (hjh). „Lasst die Leute nicht hängen, die euch brauchen. Lasst den Verein nicht sterben, er hat eine lange Tradition“, schürte Hannelore Nuß das Fünkchen Hoffnung, das in der AWO-Ortsgruppe auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden glimmte. Und ihre mahnenden Worte wurden schneller als erwartet erhört. Denn es ging wie das berühmte „Brezle backe“, bis die Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, „glücklich und zufrieden“ feststellte, dass Appelle, die AOW-Ortsgruppe in schwerer Stunde nicht im Stich zu lassen, wohl doch gefruchtet hatten. Wie auch immer: die AWO Schopfheim hat allen Unkenrufen zum Trotz einen neuen Vorsitzenden. Einstimmig votierten die Mitglieder für Thomas Braun, der sich vor wenigen Tagen per Mail schriftlich um die Nachfolge von Horst Sutter beworben und erklärt hatte, dass er die Wahl auch in Abwesenheit annehmen werde.

Kollektives Aufatmen begleitete den Wahlvorgang, in dessen Verlauf fast alle weiteren Ämter wider Erwarten zügig besetzt werden konnten. Heidi Malnati („Mir geht es nicht um einen Posten, sondern um die Zukunft der AWO Schopfheim“) übernahm als zweite Vorsitzende Verantwortung, Petra Greiner führt weiter die Kasse und Petra Kircher, Edelgard Laukart, Heidi Spiering, Edeltraud Sutter und – quasi als Hahn im Korb – Wilhelm Gentner arbeiten als Beisitzer im neuen Vorstandsteam mit.

Nicht zuletzt Horst Sutter fiel ein Stein vom Herzen. „Gott sei Dank, es läuft weiter“, sagte er nur und nahm ruhigen Gewissens Abschied von der Ortsgruppe, in die er 13 Jahre lang viel Herzblut investierte. Nach 53 Jahren ehrenamtlicher Arbeit in 47 Institutionen müsse erlaubt sein, ein wenig kürzer zu treten, warb Sutter zu Beginn der Versammlung am Samstag im „Markgrafen“ um Verständnis für seinen Entschluss, aufzuhören. Leichter gemacht habe diesen Entschluss unter anderem der Rücktritt von Markus Völz und die Tatsache, dass es auch nicht gelungen sei, den verwaisten Posten der Schriftführerin zu besetzen. Und das in einem von viel Arbeit geprägten Vereinsjahr, betonte Sutter, der die umfangreichen Aufgaben trotz der Hilfe engagierter Mitglieder überwiegend mit seiner Kassiererin zu bewältigen hatte.

Im Bemühen, älteren Menschen, Kindern und bedürftigen Familien etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen und das zunehmend schwere Leben hie und da etwas zu erleichtern, verteilte die AWO Geld, Päckchen und 10829 Essen auf Rädern. Sie organisierte eine Kinderferienfreizeit, Seniorenausfahrten und einen leider unter Gästeschwund leidenden Seniorennachmittag, der wie alle anderen Projekte überwiegend aus Einnahmen des Städtlifestes, der Adventsmärkte und der Verkäufe aus den mit Wollspenden ermöglichten Bastelarbeiten finanziert werden konnte.

Unterm Strich schrieb die AWO nach diesem aufreibenden Jahr, nach dem Projekte wie der Seniorennachmittag oder die Tombola (über der laut Sutter ebenfalls schon dunkle Wolken aufziehen) auf den Prüfstand müssten, weil sie nicht mehr zum Selbstkostenpreis zu haben sind, eine „schwarze Null“. Und zwar nicht zuletzt deshalb, weil „Essen auf Rädern“ nach ein paar Jahren der Stagnation endlich wieder erfolgreich arbeitet. Petra Greiner hat das Budget des Vereins (Essen auf Rädern: rd. 60000 Euro; AWO rd. 15000 Euro) gut im Griff, wie die Kassenprüfer Jost Noller und Otto Faller bestätigten. Da fiel es Artur Cremans und Peter Ulrich leicht, den Dank der SPD und der Stadt zu übermitteln und „die wertvolle Arbeit der AWO“ zu loben. Peter Ulrich, der SPD-Vorsitzende, ergänzte: „Mit dem Rückzug Horst Sutters geht eine Ära zu Ende. Aber er übergibt ein gut bestelltes Haus.“ Das machten auch Petra Greiners Schlussworte deutlich, die meinte: „Wir sind zufrieden. Denn wir konnten wieder vielen Familien helfen und ein Teil der Not lindern, die leider auch in unseren Breitengraden immer größer wird.“

Auf dem Foto "Ehrungen" sind Bernd Sevecke und Johanna Kiefer zu sehen, die für langjährige Treue zur AWO mit Urkunden und Ehrenzeichen bedacht wurden.

Auf dem Foto „Ehrungen“ sind Bernd Sevecke und Johanna Kiefer zu sehen, die für langjährige Treue zur AWO mit Urkunden und Ehrenzeichen bedacht wurden.

 

 

 

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