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Stadtmusik: „Ein Verein, wie man sich ihn besser nicht wünschen kann“

16. März 2013
Auf dem Foto die alten neuen Vorstandsmitglieder v.l.n.r.: Peter Bühler, Jens Hagist, Thomas Schulz, Harald Rütschlin, Renate Feuchtmann, Martin Bühler und Klaus Feuchtmann

Auf dem Foto die alten neuen Vorstandsmitglieder v.l.n.r.: Peter Bühler, Jens Hagist, Thomas Schulz, Harald Rütschlin, Renate Feuchtmann, Martin Bühler und Klaus Feuchtmann

Schopfheim (hjh). „Es ist für mich immer wieder eine Freude, hier zu sein. Die Stadtmusik ist ein Verein, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann“, lobte Ruthard Hirschner. Und damit war eigentlich all das bereits gesagt, was es über die Jahreshauptversammlung der Musiker am Freitag im Haus der Stadtmusik auf den Punkt zu bringen gab: Es gab viel Arbeit. Alle hatten viel Spaß, waren erfolgreich. Und unterm Strich verbuchte Martin Bühler, einer von gleich drei Kassierern, kohlrabenschwarze Zahlen. Kein Wunder, dass der städtische Beigeordnete bei seinen Lobeshymnen auf eine überaus intakte Vereinslandschaft schier nicht zu bremsen war: „Alles ist wohl geordnet. Und ich hoffe, nein ich bin mir sicher, dass das auch in diesem und in den nächsten Jahren so bleibt.“

Wie „unzählige Arbeitsstunden zum Wohle des Vereins“ zusammengekommen waren, erläuterten der Vorsitzende Peter Bühler und Schriftführer Peter Fulde in ihren Jahresrückblicken. 72 Mal kam das Orchester unter der Leitung von Stadtkapellmeister Max Lehmann im Jahr 2012 zusammen. 50 Mal wurde geprobt, um bei 22 Anlässen und 15 sonstigen Aktionen in- und außerhalb von Schopfheim zu glänzen.  Den 353 Passiv- und 38 Ehrenmitgliedern wurde also jede Menge geboten zwischen Fasnachtsauftritten und Weihnachtskonzert. Ganz gleich, ob Bayrischer Abend im Herbst, Frühschoppen im Krankenhaus, Städtlifest, Frühlingskonzert oder Jubiläumskonzert bei der Feierwehr: Was die Stadtmusik anging, klappte. Das Feuerwerk der Volksmusik zündete, Uriah Heep und Ingo Appelt, die „5 Tenöre“, die Akteure beim Sommersound, der Wahl-Kanadier Conny Reimann und die Stars der Weihnachtsgala konnten sich auf die Organisationstalente in den Reihen der Stadtmusik hundertprozentig verlassen. „Finanziell zufrieden sein“ konnte „Karo Event“ allerdings nicht. Trotzdem legte Peter Bühler Wert auf die Feststellung: „Die Zusammenarbeit mit dem Konzertveranstalter war auch vergangenes Jahr wieder eine tolle Sache.“

Bei diesen Veranstaltungen ging die Stadtmusik auch kaum finanzielle Risiken ein. Ganz im Gegensatz zu den eigenen Events, dem Rosenmontagsball oder dem Städtlifest zum Beispiel. „Bei diesen Veranstaltungen hatten wir wesentlich weniger Besucher zu verzeichnen als die Jahre zuvor“, klagte Peter Bühler. Tiefe Einschnitte waren vor allem beim Ball an Fasnacht zu verzeichnen. Und Peter Bühler kündigte prompt Überlegungen an, „wie wir diese Veranstaltungen wieder attraktiver gestalten können.“ Die Attraktivität des traditionellen (und deshalb wiederbelebten) Lindenfestes auf dem Marktplatz dagegen litt nicht. Prachtwetter erlaubte „erstklassige Blasmusik“ unter den Marktplatz-Linden, freute sich der Vorsitzende. Und er dankte in diesem Zusammenhang bei der Stadt, beim Gewerbeverein und bei allen Geschäften, ohne deren ideologische und finanzielle Unterstützung „viele Veranstaltungen nicht hätten durchgeführt werden können.“

Dass finanzielle Sorgen Fremdwörter sind in den Reihen der 56 Aktiven und unter den 38 Mitgliedern der Jugendkapelle ist sicherlich auch der Tatsache zuzuschreiben, dass Bewirtschaftung und Vermietung des Probelokals „weiterhin sehr gut laufen“. Martin Bühler ergänzte die positive Endabrechnung mit dem Hinweis darauf, dass sich unter anderem die Investition in eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des „alten Bauhofs“ weiter auszahle. Es sieht gut aus, stellten die Verantwortlichen fest. Die Saat, die nicht zuletzt für den eifrig musizierenden und sehr aktiven Nachwuchs mit dem Kauf des Bauhofs ausgebracht wurde, geht auf. Damit das so bleibt, beschlossen die Mitglieder auf Antrag von Klaus Feuchtmann einstimmig, den Passivbeitrag von 13 auf 18 Euro anzuheben.

Jens Hagist, der Vorsitzende der Jugendkapelle, kann sich also in seinem Dunstkreis aufs Wesentliche konzentrieren. Und das heißt: Auf die Vorbereitung von 15 Auftritten, letztmalig unter der Leitung von Dirigentin Marion Schlinke, auf die Ausbildung von zwölf Zöglingen, auf 43 Proben, die zu 82 Prozent besucht wurden und auf jede Menge gesellige Treffen. Reisen zu Platzkonzerten nach Rust, Poligny oder in den Tierpark Lange Erlen in Basel rundeten für die jungen Musiker ein einmal mehr aufregendes und spannendes Vereinsjahr ab, berichtete Jens Hagist zufrieden.

Nicht ganz so zufrieden zeigte sich Peter Bühler mit dem Probenbesuch der Aktiven. Die Beteiligung lag bei einer Quote von 81,1 % und „do“, so der Vorsitzende, „cha mer noch dra schaffe.“ Weit über dem Durchschnitt rangierten die „Tenorhörner“, die 90,1 Prozent schafften und den Pokal für das Register mit dem besten Probenbesuch erhielten. Auf den Plätzen dahinter rangierten die „Hörner“ mit 87,5 und die „Saxophone“ abgeschlagen mit 82,1 Prozent, gab Peter Bühler bekannt, ehe er das Team wählen ließ, mit dem die Stadtmusik in die Vorbereitungen zum 200jährigen Jubiläum im Jahr 2014 starten will: Renate Feuchtmann (2. Vorsitzende), Martin Bühler (1. Rechner), Thomas Schulz (Festrechner), Harald Rütschlin (Aktivbeisitzer), Wolfgang Lenz und Klaus Feuchtmann (Passivbeisitzer), Andreas Mäder (Notenwart und Requisite) und Jens Hagist (Vorsitzender der Jugendkapelle).

Statistik:

Bei 72 Anlässen und Proben hatten neun Musiker(innen) fünf Mal oder weniger gefehlt. Einkaufsgutscheine für guten Probenbesuch übers ganze Jahr verteilt erhielten Jörg Wendland und Marina Schiller (je fünf Fehlproben), Tine Tondar, Heidi Detterbeck, Philip Grether und Tanja Grether (je 4), Renate Feuchtmann (3) und Christian Ruch sowie Max Lehmann (je 2).

 

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