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25. März 2013
Reiner Greza – eingepackt in die wärmende Folie des Veranstalters beim New York Halbmarathon

Reiner Greza – eingepackt in die wärmende Folie des Veranstalters beim New York Halbmarathon

Steinen-Hüsingen (VW). Das dachte sich Reiner Greza,  Mitglied des Lauftreffs des Turnvereins Hüsingen, als er sich vergangenes Jahr zum New York City Halbmarathon anmeldete. Seit zweieinhalb Jahren ist er im Lauftreff aktiv und hat seinen ersten beiden Halbmarathons im Jahr 2012 absolviert. Das sollte nun sein 3. Lauf über diese Distanz werden. Und er freute sich darauf in New York im Trikot des Lauftreff TV Hüsingen zu starten. Am 14.03.2013 startete der Flug ab Zürich. In New York angekommen verging die Zeit rasch mit etwas Sightseeing, noch 2 kürzeren Trainingsläufen und der Abholung der Startunterlagen. Und dann war der Tag gekommen. Am 17.03.2013 um 06.30h morgens bei – 5°C reihte sich Reiner in die über 14.600 wartenden Teilnehmer im mit Schnee überzuckerten Central Park ein. Vorsorglich waren in seinem Gepäck ein alter Pullover und eine lange Turnhose gewesen – die konnten beim Start, der um 07.30h vorgesehen war, weggeworfen werden. Ein großartiger Augenblick, als die Sonne über der Eastside langsam aufging und mit den ersten Strahlen die Läufer begrüßte.

Die Organisation war perfekt und professionell – Abgabe der Kleidersäcke und Transport zum Ziel (damit man dort warme Klamotten hat), genügend portable WCs in allen Wartezonen, viele Freiwillige die bei Fragen helfen konnten sowie Lautsprecher mit Interviews der Profi-Läufer und Musik. Die Musik und Wortbeiträge ließen die Wartezeit schneller vergehen. So war zu erfahren, dass auch eine prominente Langstreckenläuferin aus Deutschland in der 1. Startreihe wartete, Sabrina Mockenhaupt aus Köln, die hier für den Boston Marathon im April trainierte. Und bei den Männern war die Nummer 2 der Marathon-Weltelite, Wilson Kipsang am Start.

Um 07.25h gab es Gänsehaut-Feeling pur – über die Lautsprecher ertönte live gesungen die amerikanische Nationalhymne. Es war ein unvergesslicher Moment, zu sehen wie annähernd 15.000 Läuferinnen und Läufer plötzlich reglos und still standen und lauschten. Und dann ging es los – Startschuss – eine Runde durch den Central Park, die ersten 10 km – dann weiter Richtung Süden durch Manhattan, vorbei am Times Square, entlang des Hudson River bis zum Ziel an der Südspitze Manhattans nahe der Wall Street. Während der ersten 10 km war Reiner dankbar für den Übungsleiter des Lauftreffs Thomas Bauer, der alle „seine“ Läufer oft die Steigungen des Schwarzwaldes erklimmen lässt. So waren die – von den Amerikanern auch im Internet als gefürchtet bezeichneten –  Hügel im Central Park nicht wirklich eine Herausforderung.

Die weitere Strecke durch die Metropole und entlang des Hudson war dann flach und eben. Und sogar der unangenehme Wind, der normalerweise immer vom Hudson bläst, blieb aus. Das Wetter war und blieb kalt bei 0°C, aber bei strahlendem Sonnenschein. Überall am Straßenrand begeisterte Fans, die alle Läufer/-innen anfeuerten. Das letzte Stück bemerkenswert – wer ist jemals durch einen Tunnel gerannt? Hier war ein Auto-Tunnel gesperrt und der ca. 800 m lange Tunnel so ein Etappenstück des Laufs.

Am Ziel angekommen griff sofort wieder die professionelle Organisation – für alles gab es das entsprechende Team: Medaillenübergabe – Alufolie zum Schutz vor Kälte – jemand, der einem die Folie vorne zuklebt, damit man die Hände frei hat – Finisherfoto – Recovery-Bag mit Getränk, Apfel, Brezel verteilen und dann erhielt man Kleidersack, der von Central Park hierher gebracht worden war.

Außerdem war im Zielbereich eine große Partyzone mit Livemusik vorbereitet. Und die Party ging schon los. Reiner zog es jedoch in Richtung Hotel, das unweit des Ziels lag. Dort wurde dann erst mal das genaue Ergebnis im Internet gecheckt – überrascht stellte er fest, dass es trotz der kalten Witterung und einer Erkrankung, die den Trainingsplan negativ beeinflusste – seine bisher beste Halbmarathon-Zeit war.

Ein heißes Bad und eine Flasche Bier dabei leitete die Entspannungsphase ein. Am nächsten Tag ging es bereits wieder zurück nach Deutschland. Die Eindrücke von diesem Lauf-Event werden lange vorhalten!

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