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„Welthits live und hautnah“ gingen unter die Haut

25. März 2013
Der Schein trügt: Zum Schlafen hatten Marshall und Alexander keine Zeit

Der Schein trügt: Zum Schlafen hatten Marshall und Alexander keine Zeit

Marshall links und Alexander rechts 3Schopfheim (hjh). „Eins noch“, rief ein Zuschauer von ganz hinten durch die Halle, nachdem Marc Marshall und Jay Alexander ihr Konzert „endgültig beendet“ hatten. Und noch einmal packten die Barden eins drauf, sichtlich beeindruckt von der Begeisterung der 800 Fans unterm Kupferdach, die sich bei den beiden Sängern und ihrem Pianisten mit „standing ovations“ für rund zwei wunderbare Stunden erstklassiger Unterhaltung lange, sehr lange bedankten.

„Karo-Event“ und die Stadtmusik hatten die badischen Stars in die Markgrafenstadt geholt. Und im Nu war das Musik-Spektakel ausverkauft. Man(n) und Frau kennen die beiden Typen, die zusammen noch nie im Wiesental auftraten, natürlich längst aus Rundfunk und Fernsehen. Schließlich sind sie seit über 16 Jahren zusammen. Sie haben auf Anhieb Karriere gemacht, wobei es im einen oder anderen Fall sicherlich nicht gerade hinderlich war, dass Marshall der Sohn von Marshall ist, ein Ableger des großen Tony, der in Schopfheims guter Stube schon mehrmals zu Gast war und mit seinen Baden-Badener Sportkameraden einige Male gegen den SV gekickt hat. Überwiegend aber dürfte die Erfolgsgeschichte des Duos in den prächtigen Stimmen gründen, mit denen Tenor Jay und Bariton Marc zweifellos gesegnet sind. Und in ihrem Talent, beide Stimmlagen publikumswirksam unter einen Hut zu bringen.

Auch wenn sie das anders sehen. „Das Besondere an unserer Karriere ist nicht, dass wir es nach London und Peking nun noch bis Schopfheim gebracht haben, sondern dass wir uns auf der Bühne noch nie verletzten“, schmunzelt Marc Marshall  „Hand in Hand“ mit Partner Alexander und betont stolz: „Die Beatles waren sechs oder sieben Jahre zusammen, ehe sie auseinandergingen. Modern talking brachten es ebenfalls nur auf wenige Jahre. Aber uns gibt’s immer noch. Ist das nicht schön.“ Das Publikum beantwortete die Frage mit rauschendem Beifall, um dann mit Marshall & Alexander in „Erinnerungen“ zu schwelgen an die gute alte (Schlager-)Zeit, an Steve Wonder („For once in my life“), Paul McCartney (Can’t buy my love“) oder an Nick Kamen („I promised myself“), um nur einige der Hits vom Fließband zu nennen.

Den Gästen im Saal gefiel der unterhaltsame und abwechslungsreiche Streifzug durch die „Welthits live“, mit denen M & A auf Tournee sind. Manchmal gingen sie auf Schmusekurs, holten ihren Fans „die Sterne vom Himmel“. Bis die mit ihren Idolen am Ende völlig dacors gingen: „No, I can’t forget this evening“. Und warum sollten sie das auch? Sie hatten Welthits hautnah erlebt, die unter die Haut gingen. Hits von Elvis Presley etwa, wie „Are you lonsom tonight?“ Oder von Enrico Caruso, der aus den Lautsprechern eines Laptop schepperte, ehe Alexander nahtlos live überleitete zu einem „o sole mio“, das es an, in und auf sich hatte. Wie danach das „Santa Lucia“, das „Sentimenti Fragili“, mit dem die beiden Sänger 2001 gleich ein paar der Sprossen auf ihrer Karriereleiter übersprangen. Und nicht zuletzt mit Whithney Houstons Ohrwurm „One moment in time“, in dem das Publikum dann aber keineswegs verharrte. Alle Gäste standen vor ihren Stühlen, klatschten rhythmisch und bedankten sich so für die Kette aus Lieblingshits, die ihnen zwei tolle Künstler präsentiert hatten.

Die Stadtmusik war zwar einen Abend nach ihrem Frühlingskonzert schon wieder im Stress. Aber für den wurde Peter Bühlers rühriges Team auch voll entschädigt. Auch der Konzertveranstalter kam sicherlich auf seine Kosten, zumal er laut Stadthallen-Hausmeister 280 Euro Mietkosten eingespart hatte, indem auf die Tribünen-Bestuhlung verzichtet wurde – und zwar zum Nachteil der Menschen, die in den hinteren Reihen zwar ebenfalls ordentlich zur Kasse gebeten wurden, aber kaum zu sehen bekamen, was sich auf der Bühne vor ihnen abspielte. Schade. Aber es blieb ihnen ja die Musik. Und die war, wie gesagt, keinesfalls von schlechten Eltern.

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