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Narrenzunft Schopfheim zog nach erfolgreichem Jahr zufrieden Bilanz

8. Juni 2013
Ralf Voeltz, Roswitha Kuri und Jürgen Wisniewski. Toto Invernale wollte nicht fotografiert werden und Helmut Hug war zu seiner Ehrung durch den VON nicht erschienen.

Ralf Voeltz, Roswitha Kuri und Jürgen Wisniewski. Toto Invernale wollte nicht fotografiert werden und Helmut Hug war zu seiner Ehrung durch den VON nicht erschienen.

Schopfheim (hjh). Zünftig gings wieder zu bei der Aruba-Zunft, die ein Jahr hinter sich hat, in dem sich die närrische Gesellschaft um Oberzunftmeister Jürgen Wisniewski die Frage stellte: „Wie solls denn werde, wenn’s nit wird?“ Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag machte der Narrenboss im Jahresbericht deutlich, dass das Vereinsjahr zumindest aus Sicht der Organisatoren und Macher urig-alemannischer Fasnet in der Markgrafenstadt „sehr aktiv und intensiv“ gewesen sei. Unzählige Termine habe sein Team und natürlich die Mitstreiter aus den Reihen der Zinken bewältigt, nachdem die Straßen geschmückt und der Narrenbaum gestellt und den Schopfheimern gezeigt worden war, „dass jetz Fasnet isch!“

Längst aktiv waren zu der Zeit die Aktiven der Zunft. Beim Heckerjubiläum zeigten sie Flagge, wirkten mit bei einem „gelungenen Fest“. Ein paar Tage danach wirkten Vertreter der Zunft mit beim Herbstkonvent des VON in Friesenheim und am 11. November präsentierte der Zunftrat den neuen Statthalter Peter I. vo de Musik. Noch ohne den reiste die Zunft am Tag zuvor nach Zell, um dort den Aufmarsch des neuen Hürus mitzuerleben. Dann gab’s über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel die gewohnte „Ruhe vor dem Sturm“, der kurz vor Dreikönig durch die Stadt zu fegen begann. Plaketten wurden verkauft, Bälle inszeniert. Und unter bewährter Leitung von Jeannot Weißenberger wurden die Highlights der Zunftabende ausgeheckt und bis zu den drei Aufführungen in der Stadthalle intensiv geprobt, wie Zunftabendmeister Jeannot berichtete, um dann festzustellen: „Diese Zunftabende werden als große Erfolge in den Analen unserer Zunft auftauchen.“ Und zwar nicht zuletzt deshalb, weil alle drei sehr gut besucht gewesen seien und „einen ordentlichen Betrag in die Kasse der Zunft spülten.“ Auch darauf dürfe die NZS durchaus sehr stolz sein.

Die Aruba-Gesellschaft besuchte den Narrentag in Lahr, machte dem Langenauer Prinzenpaar seine Aufwartung, gaben im Regierungspräsidium Freiburg ihre Visitenkarte ab und setzten bei Besuchen in Kindergärten und Altenheimen Duftmarken. Ein Gottesdienst sowie die traditionellen Umzüge in der Stadt oder in Wiechs rundeten die närrischen Tage ab, die mit der Suppe, die Christof Nitz den Narren zum Auslöffeln eingeschenkt hatte, der Verbrennung der Fasnet, dem Heringsessen mit Burgi und Aufräumarbeiten nach heißen Phasen voller Glückseligkeit zu Ende gingen.

Begleitet wurde das Spektakel in der fünften Jahreszeit von unermüdlich fleißigen Füchsen, deren Zahl sich laut „Toto“ Salvatore Invernale derzeit auf „achtzehneinhalb“ beläuft. „Ohne zu murren“ sei sich sein Team für nichts zu schade gewesen, habe stets hinter und nie vor den Theken gestanden und damit dafür gesorgt, dass er seinen Zuhörern versichern konnte: „Ich freu mich wahnsinnig, dass ich diese tolle Gruppe anführen darf.“

Aber auch darüber durfte sich Invernale feuen: Narrenvogt Markus Meßmer zeichnete ihn im Rahmen der JHV für seine Verdienste ums Brauchtum im VON mit dem bronzenen Verbandsorden aus. Den Orden in Silber erhielt am Ende aus denselben Gründen Helmut Hug in Abwesenheit, nachdem Jürgen Wiesniewski zwei Mitglieder der Zunft für großen Einsatz und langjährige Treue mit Orden bedacht hatte: Ralf Voeltz (über 20 Jahre Mitglied, Gründungsmitglied der „Namelose“, Zunftmeister, Zeugmeister und Mundschenk) und Roswitha Kuri, die seit über 50 Jahren Mitglied der NZS ist und oft an vorderster Front zu finden sei, wenn Hilfe gebraucht werde. Zunftmeister Hanspeter Meyer schließlich blieb es vorbehalten, den Zunftorden Jürgen Wisniewski zu überreichen, der nach vielen Jahren seines Wirkens in diversen Zinken und bei der Guggemusik „d’Namelose“ 2008 das Narrenschiff als Kapitän übernahm und die Zunft, so Meyer, zunächst in ruhige Fahrwasser gesteuert und dann von einem Erfolg zum anderen geführt habe.

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