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Die August Faller KG ist in Schopfheim erfolgreich

12. Juni 2013
Auf dem Foto vlnr: Dr. Daniel Keesman, Wolfgang Staudt, Ulrich Lusche, Christof Nitz, Marion Dammann und Dr. Michael Faller

Auf dem Foto vlnr: Dr. Daniel Keesman, Wolfgang Staudt, Ulrich Lusche, Christof Nitz, Marion Dammann und Dr. Michael Faller

Schopfheim (hjh). Lippenbekenntnisse zum Industriestandort Schopfheim und zum Landkreis Lörrach waren Mittelpunkt einer Feierstunde, mit der die Waldkircher August Faller KG am Samstag den Erweiterungsbau ihrer Produktionsstätten in der Markgrafenstadt offiziell in Betrieb nahm. Dr. Daniel Keesman, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des international agierenden Familienunternehmens, sieht den Standort hier als „wesentlichen Bestandteil der Fallergruppe, die in diesem Jahr mit insgesamt 1000 Mitarbeitern „voraussichtlich 120 Mio. Euro Umsatz erlösen wird.“

Der Erweiterungsbau, der dank glücklicher Fügungen und geschickter Verhandlungstaktik auch des Bürgermeisters im Sommer 2012 in Angriff genommen werden konnte, sei wegen einer „nahezu Verdreifachung des Produktionsvolumens“ von 340 Mio. Haftetiketten im Jahr 2003 auf rund 860 Mio. in 2013 unabdingbar geworden. Nicht zuletzt die Zunahme der Mitarbeiterzahl von damals 43 auf nunmehr 70 sorgte für einen „spürbaren räumlichen Engpass“. 2009 sei offensichtlich geworden, „dass wir erweitern müssen“, erinnerte sich Dr. Daniel Keesman.

„Zufall und Glück“, dem Niederlassungsleiter Wolfgang Staudt und seinem engagierten Führungsteam sei es dann zu verdanken gewesen, dass die Pläne realistische Züge annahmen. Mit Einsatz und Können habe es dieses Team geschafft, „aus einem kleinen, anfänglich  eher unauffälligen Geschäftszweig eine wesentliche Säule der August Faller KG zu machen. Das erlaubte dann wohl auch die notwendigen Investitionen, die zu tätigen waren, als sich Veränderungen in der Nachbarschaft des Unternehmenszweiges in Gündenhausen abzeichneten. „Mit Unterstützung durch Herrn Nitz konnten wir das angrenzende Grundstück und das Gebäude der Firma EUROFLEX (Anm.: EUROFLEX zog in neue Räumlichkeiten in der Hohe-Flum-Straße um) erwerben. „Wie sie sehen, haben wir kräftig umgebaut und die Gebäude so miteinander verbunden, dass die räumlichen Kapazitäten an die herausragende Entwicklung des Haftetiketten-Geschäfts am hiesigen Standort angepasst werden konnten.“ Und dann schüttete er Wasser auf die Mühlen einiger Gäste: „Ich freue mich bereits, wenn wir in fünf Jahren die nächste Erweiterung in Schopfheim planen ‚müssen‘“.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche hörte diese Botschaft wohl. Gerade in nicht ganz so gemütlichen Zeiten wie den jetzigen sei es ganz besonders erfreulich, dass „mittelständisch geprägte Familienunternehmen in der hiesigen Region kräftig investieren“, sagte er. Und er halte es für eine kluge Taktik der Unternehmensführung, auf motivierte Mitarbeiter zu setzen, wohl wissend, dass man solchen Mitarbeitern ein gutes Stück weit auch den unternehmerischen Erfolg verdanke.

Landrätin Marion Dammann zeigte sich beeindruckt vom Rundgang durch die Produktionsräume, zu denen sie im Anschluss zusammen mit den übrigen „Offiziellen“ das Band durchschnitt, das zumindest symbolisch noch Alt und Neu voneinander trennte. Die Zahlen, die von Geschäftsleitung genannt wurden, hätten eindrucksvoll bewiesen, dass die August Faller KG „hervorragend aufgestellt“ sei. Als Landrätin freue sie sich natürlich über solche Unternehmen, die „lokal handeln, aber global agieren.“ Der Landkreis brauche solche Betriebe, deren Vernetzung untereinander, die helfe, auf dem Markt dauerhaft zu bestehen. Aufmerksam habe sie zur Kenntnis genommen, dass Daniel Keesman schon weitere Expansionspläne ins Visier genommen hat. Auch wenn es mehr oder weniger scherzhaft gemeint war: „Aus der Nummer kommen sie so schnell nicht wieder raus“, sagte Dammann, um dann dem Schopfheimer Bürgermeister das Feld zu überlassen, der in diesen Tagen von Fest (EKATO) zu Fest (FALLER) eilt und bemerkte: „Es tut sich was in unserer Stadt.“ Auch er habe „mit großer Freude gehört, dass bereits wieder an die Zukunft gedacht wird“, schmunzelte Christof Nitz und betonte gleichzeitig, dass die Stadt von der positiven Entwicklung fast ein wenig überrollt worden sei. „Es gibt kaum Reserveflächen für weiteres Gewerbe“, sagte Nitz. Das mache es nicht eben einfach, den Bedarf in Zukunft wunschgerecht zu decken. Aber: „Ich kann ihnen meine und die Unterstützung der Gemeinderäte zusagen“, versprach er, um dann darauf hinzuweisen, dass die Stadt ihre Hausaufgaben gemacht und „Millionen unter anderem in Kindergärten und Schulen investiert“ habe, um damit auch ideale Voraussetzungen für attraktive Arbeitsplätze zu schaffen. Und er fügte hinzu: „Wir sind auf einem guten Weg zu zeigen, dass unsere Region ein ganz vorzüglicher Wirtschaftsstandort ist und auch kulturell einiges zu bieten hat.“

Wolfgang Staudt, dem Leiter des PharmaServiceCenters Etiketten, blieb es am Ende vorbehalten, die „großartige, bewundernswerte Leistung“ seiner Mitarbeiter während der zurückliegenden Monate ins rechte Licht zu rücken. Man habe improvisieren müssen, Umwege in der Produktion in Kauf genommen, auch um der Geschäftsführung in Waldkirch zu zeigen, dass man im Schopfheimer Ableger die Investitionen zu schätzen wisse, die getätigt wurden und die deutliche machen: „Die Geschäftsführung glaubt an uns, unseren weiteren Erfolg und an den Standort Schopfheim.“

Und das wurde im Anschluss dann auch kräftig gefeiert mit den am Bau beteiligten Handwerkern und den Familien der Belegschaft.

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