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Bürgerstiftung Wiesental unterstützt AKIK mit 1500 Euro

24. Juni 2013
Beis der Spendenübergabe dabei waren vlnr. Doris Herzog, Monika Werner, Rudolf Rümmele, Georg Ückert und Christof Nitz

Beis der Spendenübergabe dabei waren vlnr. Doris Herzog, Monika Werner, Rudolf Rümmele, Georg Ückert und Christof Nitz

Schopfheim (hjh). Sie sind krank, sie sind schwach, fühlen sich wie ihre Eltern, Geschwister und Verwandten in einer Situation allein gelassen, in der sie sich wegen ihres Gesundheitszustands ohnehin kaum zu helfen wissen. 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche werden pro Jahr in deutsche Krankenhäuser eingeliefert. Manche plötzlich, andere geplant. Einige nur für wenige Tage, andere wieder für längere Zeit. Große Sorgen begleiten sie auf dem Weg in ein Abenteuer, auf das alle gern verzichtet hätten. Schlaglöcher und Fettnäpfchen markieren diesen Weg. Und um die zu erkennen, um zu lernen, sie zu umgehen, gibt es eine Elterninitiative, den „Aktionskreis Kind im Krankenhaus“ (AKIK), die am Montag in den Räumen der Sparkasse Schopfheim-Zell mit einer Spende aus den Mitteln der Bürgerstiftung in Höhe von 1500 Euro bedacht wurde.

Monika Werner nahm den Zustupf von Sparkassendirektor Georg Ückert hocherfreut entgegen. Sie ist Gründerin nicht nur des AKIK-Landesverbandes, zu dem die einstigen Gruppen Freiburg, Baden-Baden, Rastatt, Gaggenau, Lörrach und Schopfheim fusionierten. Und sie weiß als fünffache Mutter und siebenfache Großmutter um die „Ausnahmesituation“, in die eine Klinikeinweisung des Kindes oder des Jugendlichen die komplette Familie bringen kann. „Es ist ein Thema mit vielen Fragezeichen“, zu dem ihre Organisation Hilfen in vielfältiger Form anbietet, nachdem das eigentliche Vereinsziel, die „Elternmitnahme rund um die Uhr in allen Kinderkliniken“, erreicht zu sein scheint. „Wir haben sehr viel erreicht“, sagt die Verbandsvorsitzende, die sich mit ihren Mitstreitern nicht auf den schon geernteten Lorbeeren ausruhen will. „Jetzt sorgt sich die AKIK darum, dass die Kinderkliniken und –abteilungen in Deutschland (die Zahl der Kinderkrankenhäuser soll laut Minika Werner von 350 auf 70 bis 100 reduziert werden) erhalten bleiben und dass gewährleistet wird oder bleibt: Jedes Kind soll vom Kinderarzt behandelt und von der Kinderkrankenschwester bzw. einer ausgebildeten Fachkraft gepflegt werden.“ Kinder sollen eben nicht in Erwachsenenstationen aufgenommen werden. Und AKIK weist nachhaltig darauf hin: „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.“

Leider, so Werner, finden sich nur noch wenige Ehrenamtliche, die mit AKIK auch künftig für eine kindegerechte Betreuung ihrer Schützlinge kämpfen. Gesucht werden Menschen, die daran mitwirken, Eltern auf das, was ihnen und ihren Kindern bevorsteht, vorzubereiten. Schon vor Antritt des Krankenhausaufenthalts sollen die kleinen Patienten und ihre Eltern mit den Abläufen vertraut gemacht werden. AKIK biete Bücher zu diesen Themen an und organisiere unter Umständen sogar Besichtigungen vor einer geplanten Einweisung ins Krankenhaus. Kurz: „AKIK betreut die kleinen Patienten und ihre Familien vor, während und nach den Krankenhausaufenthalten.“

Finanziert werde dies Betreuung in erster Linie durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Da die Gruppen nicht eben üppig ausgestattet sind mit Menschen, die sich aktiv engagieren wollen oder die die Arbeit im Verein als Fördermitglieder unterstützen, ist AKIK auf Spenden wie der der Bürgerstiftung dringend angewiesen. Sie unterstütze mit Geldern aus der Vereinskasse unter anderem Projekte wie den „Lachverband e.V.“ (Clowns in Kinderkliniken und Seniorenheime), organisiere Besuchsdienste, statte Büchereien mit lesenswerter Lektüre aus, bestücke Rettungsfahrzeuge mit Teddys, versuche Einfluss zu nehmen auf politisch Verantwortliche und „sensibilisiere die breite Öffentlichkeit für die spezifischen Bedürfnisse von Kindern im Krankenhaus.“

Bei der Bürgerstiftung, die am Montag neben Georg Ückert von Doris Herzog sowie den Bürgermeistern Rudolf Rümmele und Christof Nitz vertreten war, rannte Monika Werner mit ihrem Antrag auf Unterstützung natürlich offene Türen ein. „Im Gegensatz zu anderen Fällen gab es hier nur ein kurze Diskussion“, sagte Ückert, weil „viel im Stiftungsrat den Verein zum Teil auch nach entsprechenden persönlichen Erfahrungen aus ihren Familien kennen.“ Wie Georg Ückert betonten Rudolf Rümmele und Christof Nitz, froh zu sein, den Verein unterstützen zu können. AKIK leiste „gute, hervorragende Arbeit“, sagte Schopfheims Bürgermeister. Und Rudolf Rümmele gab zu, dass er zu dem Verein als ehemaliger Verwaltungschef der Lörracher Kliniken eine ganz besondere Beziehung habe und er in diesem Fall schon eher Nehmer als Geber sei. „Ich weiß, in welcher Situation die Kinder oft sind“, sagte das Zeller Stadtoberhaupt zufrieden über die Entscheidung der Stiftung, die er mit verwalten darf und die sich laut Georg Ückert im Wiesental gut angekommen fühlt. „Unsere Arbeit kommt überall gut an. Und sie wird honoriert durch Spenden, die bei Geburtstagsfesten oder Firmenjubiläen gesammelt werden oder einfach dadurch zustande kommen, dass Referenten nach Vorträgen auf ihr Honorar zugunsten der Stiftung verzichten.

Infos auch unter www.akik.de oder unter www.sparkasse-schopfheim-zell.de.  Der Sitz des AKIK-Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. ist Im Dellacker 3 in Schopfheim. Ansprechpartnerin ist Monika Werner, Tel.: 07622 668781, Mail: m.werner@akik.de.

Zweck der Bürgerstiftung ist die Förderung des Gemeinwohls, insbesondere

  • von Wissenschaft und Forschung
  • von Bildung und Erziehung
  • von Kunst und Kultur
  • der Völkerverständigung
  • von Umwelt-, Landschafts- und Denkmalpflege
  • des Heimatgedankens
  • von Jugend- und Altenhilfe sowie der Unterstützung hilfsbedürftiger Personengruppen
  • des öffentlichen Gesundheitswesens
  • des Wohlfahrtswesens
  • des Sports
  • der Tier- und Pflanzenzucht
  • des traditionellen Brauchtums

im Geschäftsgebiet der Sparkasse Schopfheim-Zell. Mit dieser räumlichen Beschränkung ist sichergestellt, dass Unterstützung der Region und den in ihr lebenden Menschen zugutekommt.

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