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Denkwürdiges Triathlon-Erlebnis

29. Juni 2013

Schopfheim (hjh). Meine Güte, war das ein Tag. „Was haben wir denn verbrochen“, wollte das Organisationsteam der Turnerschaft Langenau wissen, denn sie sahen als Strafe an, was da den ganzen Tag über vom Himmel platschte: Sintflutartiger Regen. Der sorgte dann auch dafür, dass bei diesem denkwürdigen „2. Schopfheimer Sparkassen-Triathlon“ die Vita dieses spannenden Sports vorübergehend neu geschrieben werden musste. Statt Radfahren gabs Wassertreten, statt Langlauf erlebten die spärlich vertretenen Zuschauer einen Slalomlauf um Wasserpfützen. Nur Schwimmen blieb Schwimmen. Hubert Klemm dazu mit Galgenhumor: Wenn die Athleten ins Wasser gehen, sind sie ohnehin nass.“
Ins 21 Grad warme Wasser mussten (oder durften bei 13 Grad Außentemperatur) im hervorragend organisierten Wettbewerb heuer rund 250 Teilnehmer. Bei den einen, den Schülern, gings um Punkte zur Triathlon-Landesmeisterschaft, bei der Jugend um Zähler für den LBS-Cup des Nachwuchses und beim großen Rest entweder um die Gaudi oder darum, wie auch bei widrigen Verhältnissen der innere Schweinehund zu besiegen ist.
Was immer die Sportler bewegte, die harten Prüfungen im Schwimmen (25 bis 750 Meter), Radfahren (300 bis 21200 Meter) und Laufen (zwischen 300 und 5000 Metern) auf sich zu nehmen: Motiviert waren alle bis zur Halskrause. Und sehr darauf bedacht, sich bei den einzelnen Disziplinen so zu positionieren, dass ein reibungsloser Übergang zum nächsten Sportgerät möglich ist.
Schade, schade, dass der Wettergott einen großen Keil zwischen Akteure und Zuschauer trieb. Die Mädchen und Jungs, die mit überaus bewundernswerten Leistungen nachhaltig beeindruckten, hätten einen ganz großen Bahnhof verdient gehabt. Angefeuert wurden sie von ihren Freunden, vom Team und von den Verwandten, die zum Teil in Scharen mit in die Markgrafenstadt gereist waren, um ihren Ablegern die notwendige moralische Unterstützung oder technische Hilfeleistungen geben zu können, die man einfach braucht, um nicht aus dem Trott zu kommen oder wenn der Drahtesel streikt.

Hubert Klemm rechts fiebert dem Buergermeister entgegen

Christof Nitz schickt Hubert Klemm aufs Rad

Etwas Gutes hatte das Wetter vielleicht dann doch. Bei den Schülern und Jugendlichen wurden die Lauf- und Fahrstrecken um die Hälfte gekürzt, „aus gesundheitlichen Gründen“, wie Triathlo-Ikone Hubert Klemm erklärte. Bei den Jüngsten (ab Jahrgang 2006 und jünger) gab es nichts zu kürzen. Sie mussten im Becken über die 25 Meter-Distanz „rudern“, durften 300 Meter laufen und ums Velo einen großen Bogen machen, denn das blieb beim „Schnuppern“ außen vor.
Heiß her ging’s im Lager der künftigen „Profis“, aber auch bei den Jedermännern und-frauen, die zum Teil als Triathleten einzeln, zum Teil aber auch in Dreierteams auf die Strecke gingen, um sich dort die Aufgaben zu teilen und den Stress einigermaßen überschaubar zu halten. Christof Nitz zum Beispiel, Schopfheims sportlich ambitionierter Bürgermeister, der sich vor einer Woche beim Beachvolleyball-Promispiel den Zehen brach, legte acht Bahnen im Schwimmbecken zurück, hangelte sich mühsam an Land und war froh, den Transponder zur Zeitmessung in der Wechselzone an Hubert Klemm übergeben zu dürfen, denn auf den folgenden 21 Kilometern hätte der junge Burgi bald „alt“ ausgesehen. Klemm aber gab Gas und übergab den Stab schließlich dem Direktor der Sparkasse Schopfheim-Zell, Lothar Müller. Auf den fünf Kilometern biss Müller auf die Zähne, machte ein paar Plätze gut und „überholte“ schließlich die Langenauer Ortsvorsteherin Elke Würger, die als Läuferin der zweiten Promi-Staffel mit Alfred Sutter (Schwimmen) und Jürgen (Anm.d.R. „hallo, Herr Sänger, ich hab’s geschafft“) Sänger (Radfahren) auf die feuchte Strecke gegangen war. Das selbst ernannte „Dream-Team“ hatte tatsächlich gewonnen, auch an Erfahrung, denn es war am Ende sicherlich keiner dabei, dem bei den Wettkämpfen nicht klar geworden ist, welch faszinierender, aber auch sehr anstrengender Sport dieses Triathlon ist – und zwar ganz gleich, wie das Wetter ist. Mit dem konnte sich eigentlich nur ein einziger „Athlet“ anfreunden. Hans Glöggler, Läufer eines weiteren Staffelteams, zeigte sich zufrieden mit dem Dauerregen. „Wenns es so regnet, schauen mit schon weniger Leute zu“, sagte er, ohne zu ahnen, dass er wegen seiner Mannschaftskameraden so spät auf die Strecke gehen würde, dass ohnehin kaum noch einer sehen wollte, wie der Gastronom aus der Altstadt über den Parcours „flitzte“.

Noch ein paar Fotos gibt es hier zu sehen

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