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92 haben ihr Ziel erreicht

12. Juli 2013

Floetensolo Jana Hagist Schopfheim (hjh). Es ist mal wieder soweit. „Was kostet die Welt?“, wollen sie wissen. Und sie haben dabei diesen merkwürdigen Glanz in den Augen, der sich bei den meisten leider nur allzu schnell wieder verliert: 92 Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule nahmen am Mittwoch ihren Abschied von der Penne, in der sie fünf oder sechs Jahre lang gebüffelt, gelitten und  gefeiert haben, in der sie Höhen und Tiefen durchlebten, lachten und Tränen vergossen und der sie zumindest für einen kurzen Moment keine Träne nachweinen. „Sie haben ihr Ziel erreicht! Geben Sie eine neue Route ein!“, sagte Schulleiterin Claudia Brenzinger in der FES-Aula betonte, dass sich 70 ihrer bisherigen Schützlinge darauf freuen, das „Schul-Navi“ abschalten zu können.  70 dieser strahlenden jungen Menschen kehren der FES nach dem neunten Schuljahr den Rücken. 22 holten sich an diesem denkwürdigen Abend, den die Schulband unter Dieter Waibels Leitung und Jana Hagist – am Klavier begleitet von Klaus Dürrschnabel – mit einem bemerkenswerten Flöten-Solo musikalisch umrahmte, ein Zwischenzeugnis auf dem Weg in die „Zehnte“ ab. Und nur ganz, ganz wenige haben zunächst einmal ihr Ziel nicht erreicht. Sie bleiben hinter den „Leitplanken“, von denen ihre Rektorin sprach, als sie versuchte, die bisherige „Route“ der Eleven an ihrer Schule nachzuzeichnen, die Eltern und Lehrer vorgegeben hatten. „Innerhalb dieser Leitplanken musstet ihr euch an dieser Schule bewegen“, sagte Claudia Brenzinger und erinnerte an die eine oder andere Beule im harten Stahl nach erfolglosen Versuchen, die Planken zu durchbrechen. „Das“, so Brenzinger, „ging nicht immer glimpflich aus, blieb jedoch ohne dauerhaften Schaden.“

Parallel zur persönlichen Entwicklung der Schüler seien die Planken niedriger geworden. Mit dem Schulabschluss seien sie „für viele verschwunden“. Einige könnten nun dem Glauben verfallen, dass es – nachdem das Ziel laut Navi erreicht sei – „ohne Leitplanken richtig losgehe. Aber den Zahn versuchte ihnen Claudia Brenzinger zu ziehen: „Täuscht euch nicht. Jetzt gilt § 1 der Straßenverkehrsordnung, die sich auch aufs Leben übertragen lässt“.  Neue Begrenzungen markieren den künftigen Weg, den manche auf der Autobahn, andere lieber auf der Landstraße fortsetzen. Die Rektorin warb dafür, hie und da mal einen Umweg zu riskieren. Denn auch die bieten Chancen, den Horizont zu erweitern. „Und Neues zu entdecken, hat noch niemandem geschadet.“ Dann verteilte sie an die Jugendlichen die ersehnten „Lebens-Führerscheine“ und wünschte „allzeit gute Fahrt!“

Und natürlich einen schönen, gemütlichen Abend auf dem Schulhof, wo den Klassenlehrer(inne)n die eine oder andere „Überraschung“ drohte, mit der sich die Schülerinnen und Schüler von ihren Paukern zu verabschieden gedachten. Wie hatte doch Konrektor Günter Fischer zu Beginn des Abschiedsfestes angekündigt: „Wir wollen heute Abend gemeinsam feiern. Und ihr, liebe Schüler, steht dabei selbstverständlich im Mittelpunkt.“ Wie zuvor schon beim „feierlichen“ Gottesdienst, den Susanne Roßkopf „würdig, ja würdig“ zelebrierte.

Nicht auf dem Bild die Schüler, die für „gute Leistungen“ gelobt wurden: Polina Gluhova, Vivien Klechniowski, Manuele Di Martino, Vadim Franz, Marco Lehmann, Jana Hagist, Ariane Koch, Milena Walz, Dervis Celik, Ufuk Günes, David Müller, Lena Christen, Acelya Eris, Regina Götz, Natnaree Kudan und Nadine Meier.

Auf dem Foto vlnr. die diesjährigen Preisträger der Ebertschule: Ariane Koch, Elsa Schatt (Musik- und Religionspreis des ev. Kirchenbezirks Markgräflerland), Arina Heiland (Klassenpreis Note 1,9), Nadya Daldayan (Klassenpreis Note 1,9), Isabella Ekgardt (Klassenpreis Note 1,6), Regina Götz (Religionspreis), Jana Hagist (Musikpreis), Daniel Hätty (Musikpreis) und Acelya Eris (Kunstpreis).

Auf dem Foto vlnr. die diesjährigen Preisträger der Ebertschule: Ariane Koch, Elsa Schatt (Musik- und Religionspreis des ev. Kirchenbezirks Markgräflerland), Arina Heiland (Klassenpreis Note 1,9), Nadya Daldayan (Klassenpreis Note 1,9), Isabella Ekgardt (Klassenpreis Note 1,6), Regina Götz (Religionspreis), Jana Hagist (Musikpreis), Daniel Hätty (Musikpreis) und Acelya Eris (Kunstpreis).

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