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Feiertag für die Max-Metzger-Schule

13. Juli 2013

Siegessicher gaben sich die Grundschueler in ihrer neuen SporthalleSchopfheim (hjh). Etwas über eine Million Euro hat die Stadt in die umfangreiche Sanierung der Sporthalle der Dr.-Max-Metzger-Schule investiert. Ein harter Brocken. Aber auch eine unaufschiebbare Investition in ein Gebäude, das aus den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt und in keinem einzigen Bereich den Anforderungen an moderne Grundschulbedürfnisse oder Bedürfnissen der Sportvereine entsprach.

Abgefedert auf ein noch erträgliches Maß wurde die Investition von Zuschüssen aus dem Ausgleichsstock (200000 Euro) und der Kommunalen Sportstättenförderung (185000 Euro). Und das betonte Bürgermeister Christof Nitz bei der offiziellen Über- bzw. Rückgabe der Halle an die Schule am Samstag ausdrücklich. Denn es sei keineswegs selbstverständlich gewesen, dass sich das Regierungspräsidium soweit uns so großzügig aus dem Fenster gelehnt habe.

Im Rahmen einer Feierstunde mit offiziellen Vertretern der Stadt, mit Handwerkern, Planern, Kollegium und Gästen aus Politik und Wirtschaft, der VR-Bank und der Sparkasse sowie mit Vertretern des Schulamts, der Eltern und natürlich mit Lehrern und Schülern ließen Schulleiterin Petra Steinhardt und Architekt Harald Klemm die Stationen und Hindernisse noch einmal Revue passieren, mit denen der dreijährige Weg von der Kostenermittlung im Jahr 2011 bis zur (Fast-)Fertigstellung im Juli 2013 gepflastert war. Petra Steinhardt beeindruckte mit einer Rechnung. „Was ergibt die Addition 1200 Kilometer plus 1200 Minuten?“ – Die kleinen Knirpse am Hallenrand, die ihre neue Halle zuvor mit großen Sprüngen auf dem Trampolin gefeiert hatten, grölten die Lösung: „Eine neue Trampolinspringen mit dem Einrad - Europameister Gergoe Wettsteinmachts moeglichHalle!“ 1200 Kilometer hatten sie in den vergangenen Jahren zurückgelegt, um Sport an der FES oder in der Halle des THG treiben zu können. Und 1200 Minutensaßen Planer, Lehrer und Mitglieder der Ausschüsse zusammen, um  das Projekt Hallensanierung vorantreiben zu können.

„Ich bin sehr froh, dass wir das gemeinsame Ziel erreicht und nun eine Halle zur Verfügung haben, die dem Ganztagsbetrieb voll und ganz gerecht wird“, sagte die Rektorin, die ihre Freude verband mit dem Dank „an alle, die sich für das Projekt eingesetzt haben.“ Dazu zählen neben Stadt, Bauamt und Baurechtsbehörde, der Eltern und Banken sowie einigen Firmen nicht zuletzt die TSG-Abteilung „Kali-Arnis-Eskrima“, die Eigenleistungen im Gegenwert von 9300 Euro erbracht habe.

„Jetzt sieht man endlich auch mal, wo die Stadt ihr Geld verlocht!“ Mit diesen Worten sei Christof Nitz zu dem Event, dem am Nachmittag eine grandiose Schulfete folgte, begrüßt worden. Es sei in der Tat so, dass man das nun endlich auch mal sehe, im Gegensatz zu den Investitionen in Kanalisation und Hochwasserschutz. Ohne Diskussion habe der Stadtrat den Kraftakt unterstützt, sagte Nitz. Denn auch bei diesem Gremium stehe das Thema Schule, Bildung und Jugend im Vordergrund, wenn es um Beratungen zu weiteren Investitionen gehe. Aber was wurde denn nun getan in diesem Prachtbau, der sich am Samstag so toll präsentierte? Das Dach wurde neu eingedeckt, die Konstruktion darunter verstärkt. Komplett neu eingebaut wurden nicht nur die Heizung, sondern auch der Sanitärbereich (Dusche, WC, normgerechte Behinderten-WC), die Elektroleitungen und die Lüftung. Die auch energetisch auf Vordermann gebrachte Halle erhielt eine Fußbodenheizung unter dem neuen Schwingboden, wurde mit einem attraktiven Klettergerüst sowie neuen Sportgeräten ausgestattet. Fluchtwege und Brandschutzeinrichtungen entsprechen nun den Normen. Und: „Die Sonnenuhr wurde erhalten“, sagte Harald Klemm, in dessen Händen die Planung der Halle (600 Quadratmeter Sporthalle), 260 Quadratmeter Nebengebäude und Kubatur (7500 Kubikmeter) lag, an deren Sanierung 24 Firmen (vier aus Schopfheim, weitere 16 aus der Region) beteiligt waren.

„Es ist ein Feiertag heute“, gab der Burgi den Startschuss zum Fest nach dem Fest, das mit einer Einrad-Demonstration der Spitzenklasse eröffnet wurde, zu der kein geringerer als der amtierende Europameister Gergö Wettstein aus Ungarn verpflichtet werden konnte.

Grosse Spruenge kleiner Leute Schulleiterin Petra Steinhardt lobt das Gesamtwerk

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