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Zwei Millionen für neue Halle!?

12. September 2013
Damit es auch künftig zünftig zugehen kann auf dem "Buckel", wünschen sich die Vereine unter anderem eine größere Bühne

Damit es auch künftig zünftig zugehen kann auf dem „Buckel“, wünschen sich die Vereine unter anderem eine größere Bühne

Wiechs (hjh). Die Planungen rund um des Thema „Turn- und Festhalle“ waren am Mittwoch quasi „vor Ort“ Thema bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates. Und am Ende segnete das Gremium, das am Abend in der Halle tagte, einstimmig ab, was die Spatzen seit geraumer Zeit von den Dächern pfeifen und was die Stadtverwaltung nach entsprechendem Gutachten und Durchsicht von vier möglichen Planungsvarianten bereits auf dem Zettel hat: „Wir plädieren dafür,  die alte Halle abzureißen und an gleicher Stelle eine neue zu bauen.“ Rund zwei Millionen Euro müssten in das Projekt investiert werden, erläuterte Architektin Elisabeth von Mücke Ortschaftsräten und den zahlreiche erschienenen Gästen das Ergebnis ihrer Recherchen, die sie „auf Anregung von Musikvereinschef Reinhold Hagist begonnen und im Auftrag der Stadt nun vorlagereif abgeschlossen habe.

Die Zustimmung zu der in Wiechs auch von den Zuhörerinnen und Zuhörern, den Vereinsvertretern und nicht zuletzt von Schulleiterin Rosemarie Jäkel für gut befundenen Endlösung der Probleme um die betagte und mit unglaublich vielen Mängeln behaftete Turn- und Festhalle wird Ortsvorsteher Ino Hodapp dem Schopfheimer Gemeinderat ans Herz legen. Der soll kommende Woche entscheiden, wie das Projekt angegangen wird. Basis dieser Entscheidung dürfte die bereits erwähnte „Machbarkeitsstudie“ der Architektin sein, in der die mit 660000 Euro veranschlagten Kosten billigste „Minimal-Lösung“ – eine Sanierung der Halle mit Beseitigung gröbster Mängel – langfristig gesehen als „teuerste“ eingestuft wird.   Schließlich ändere sie rein gar nichts daran, dass u.a. Umkleiden und Duschen fehlen, das Foyer zu klein ist, keine ausreichende Anzahl WC’s zur Verfügung steht und die Bühne viel zu klein ist. Nur notwendigste Maßnahmen sowie die Beseitigung Mängeln (Brandschutz, Dachtragwerk), die der Gesetzgeber fordert, könnten in die Wege geleitet werden. Und das gelte mit Abstrichen auch für Variante zwei, die einen Anbau an die jetzige Halle vorsieht, in dem neben der Mängelbeseitigung im Bereich Technik eine neue Küche und Sozialräume untergebracht werden könnten. Für diese Variante seien zwischen 950000 und 1,5 Millionen Euro zu berappen, weil sie den Bestandsschutz aufhebe, was gleichbedeutend damit sei, dass die Stadt erhebliche Beträge in die Erdbebensicherheit investieren müsste.

Da – und es waren sich alle Ortschaftsräte sowie Zuhörer absolut einig – Wiechs ganz sicher keine zwei Hallen bekommen und vor allem unterhalten könnte, scheidet die von den Planern ins Gespräch gebrachte Variante vier „auf jeden Fall“ aus: Neubau einer Halle an einem ganz anderen Ort (modern ausgestattet und mit zugegeben reichlich Parkplatz drum herum) und Minimalsanierung der jetzigen alten Halle, die dem Schulsport zur Verfügung gestellt werden könnte. Blieb also noch Vorschlag drei: der Neubau am bisherigen Ort bei der Schule, auf beengtem Grund und Boden zwar und ohne Aussichten, das leidige Parkproblem in den Griff bekommen zu können, dafür aber „deutlich größer“ als die jetzige Festhalle und mit flexiblen Möglichkeiten, sie den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer anpassen zu können. Die signalisierten auch gleich ihr Einverständnis, während der Bauzeit von rund einem Jahr ohne Halle auszukommen: „Wenn wir bekommen, was wir uns vorstellen, dann nehmen wir die paar Unannehmlichkeiten gerne auf uns.“

Selbstverständlich denken die Vereine längst auch darüber nach, wie sie die Kosten durch Eigenleistungen beim Hallenbau drücken könnten. Auch der Ortschaftsrat und damit das ganze Dinkelbergdorf bringt Opfer: „Wir steuern zum Neubau die schon angesparten Investitionspauschalen von 160000 Euro sowie die Pauschalen für die Jahre 2015 und 2016 (rund 40000 Euro) bei“, kündigte Ino Hodapp an, der damit rechnet, dass nach dem Planungsjahr 2014 „vor den Schulferien 2015 bis nach den Schulferien 2016 gebaut werden kann.“ Zuvor allerdings gelte es, nach Fördermitteln Ausschau zu halten. Im Visier habe die Stadt die Sportstätten-Fördertöpfe sowie Mittel aus dem Programm „Entwicklung ländlicher Raum“, betonte der Ortsvorsteher

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