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Zeitraffer: Nünhundert Johr in drei Tagen

16. September 2013

Drechseln - alte Handwerkskunst Erwin Jost beim Wellemachen Fast 90 und fit wie ein Turnschuh - Erwin Jost Wellenmacher Glasblaeser Wilfried Markus in Aktion Grossmutters Flammkuchen Knochenarbeit in der Hufschmiedwerkstatt Schmiedeeiserne Handwerkskunst Wuerste aus dem Fleischwolf auf den GrillRaitbach (hjh). „Nünhundert Johr“ in drei Tage zu feiern, ist gewiss kein allzu leichtes Unterfangen. Die Raitbacher haben die Aufgabe mit Bravour gemeistert. Alle zogen an einem Strang, um ihr Dorf im rechten Licht erscheinen zu lassen. Das war beim Festakt so und am Tag danach beim mit viel Humor und Musik gespickten Kabarett-Abend mit der Fetscher-Familiy und den Steigerburschen. Und am Sonntag gab es auf all das noch eins drauf, als nicht nur die Halle, sondern das komplette Dorf Kopf stand, um mit hunderten von Gästen noch einmal „alles“ zu geben zum Abschluss dieses insgesamt recht aufwändigen Geburtstagsfestes.

Um 10 Uhr gings los mit dem Gottesdienst, den der Gesangverein  mit gestaltete. Die Wiesentalmusikanten starteten danach durch mit einem grandiosen Konzert zum Frühschoppen, während im Außenbereich rund um die Halle die Vorführungen vorbereitet wurden, mit denen die Handwerker und Künstler Raitbachs am Nachmittag ihren Teil dazu beitrugen, an einige Episoden in der Geschichte ihrer Ahnen zu erinnern.

Erwin Jost war einer der Akteure. Die fast 90jährige Dorf-Ikone hatte sein Dengler- und Wällemacher-Werkzeug ausgegraben und zu Demonstrationen eines damals wahrhaft mühseligen Handwerks aufgebaut, die er mit kleinen alemannischen Geschichten und Gedichten sehr eindrucksvoll unterstrich. Direkt neben ihm werkelten ein Schmied, ein Metzger, der Bäcker am Holzofen und ein Drechsler. In Höfen oder Hinterhöfen wurden nach uralten Methoden Schnaps gebrannt oder Pferde beschlagen. Holzmacher und Landwirte spuckten nach überlieferter Art und Weise in die Hände, bei einem Obstbauern wurde „g’moschdet“, ein kunstfertiger Rheinfelder Glasbläser beeindruckte mit außergewöhnlichen Fertigkeiten und die Imker Raitbachs informierten am Bienenlehrstand beim Vereinsheim über „Bienenwunder“ sowie die Zusammenhänge von Bienen, Umwelt und Gesundheit.

Wer es etwas weniger robust mochte, hatte in der Halle bei Schweinebraten und Spätzle die Chance zu genießen, was die Kids des Kindergartens, der Jugendchor, der Musikverein und die Tanzgruppe, die schon den Festakt umrahmte, zu diesem Event einstudiert hatten, um die Gäste zu unterhalten.  Und auch der „weisch-no“-Effekt kam nicht zu kurz. Denn aus zahlreichen privaten Bildersammlungen hatten die Organisatoren im Hallen-Foyer eine aussagekräftige Fotoausstellung zusammengestellt, die den ganzen Tag über gebührend bewundert wurde.

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