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Aus Böhmen kommt die Musik, die in Wieslet gespielt wird

9. April 2017

Den Zechern Floetentoene beigebrachtWieslet (hjh). Die Musik mag ja aus Böhmen kommen, aber gespielt wird sie seit acht Jahren an der Pforte zum Kleinen Wiesental. Beim achten Bayrischen Frühschoppen zogen Jürgen Strittmatter und Dirigent Christian Strütt mit seinem tollen Dirndl- und Lederhosen-Orchester mal wieder alle Register, um die Gäste in der selbstverständlich wieder überfüllten Wiesleter Halle von den Sitzen zu reißen. Strütt hatte seine Blasmusikanten schon im Vorfeld motiviert, obwohl das eigentlich gar nicht mehr nötig war, wie er schweißtriefend in einer kleinen Erholungspause zugab: „Die sind von sich aus auf mich zugekommen und haben mir gesagt, welch Riesenspaß sie an dem Plausch haben“, freute er sich wohl auch darüber, dass seine „lieben Musiker und Musikerinnen“ ohne Einschränkungen eintraf: „Wir haben eine krachvollbesetzte Halle mit Menschen in Tracht, eine Geräuschkulisse wie auf der Wiesn in München. Der Zapfhahn steht nicht still, die Stimmung steigt stetig. Und wir haben es in der Hand, unseren Gästen mit Musik und anderen Darbietungen einen geilen Sonntag zu bieten.“

Und den haben sie tatsächlich geboten. Das Blasmusikvergnügen begann bereits mit dem Einzug der feschen Mädchen und Jungs zum „bayrischen Defiliermarsch“. Es riss nicht mehr ab. Die Humpen zum Himmel, ein Prosit der Gemütlichkeit! Und prompt war man versucht, zu überlegen, wie lange es noch dauert, bis auf dem Münchner Oktoberfest Plakate mit der Einladung zum „original bayrischen Frühschoppen“ unter den blau-weiß-dekorierten Himmel überm Kleinen Wiesental einladen.

Jede Menge Musik, die in die Knochen fährt, hatte Christian Strütt auf dem Zettel. „Auf der Vogelwiese“, „Salemonia“, der „Lord of the Dance“, „böhmische Träume“ und „Rock mi“ waren ein paar der Gassenhauer, zu denen fröhliche Gäste passend zu deftigem Leberkäs, Weißwürschten und Brezn die Gläser kreisen ließen, um so gestärkt den zweiten Block mit einem Auftritt der „drei Tenöre“, der flott tanzenden „Mädels mit ihrem Christoph“, Jürgen Strittmatters Gesang und weitere Polken, Märsche und böhmische Weisen auf sich niederprasseln zu lassen.

Selbstverständlich durfte Strütts rassige Truppe mal durchschnaufen. In der Zeit schlug dann traditionell die Stunde mutiger Promis aus der ganzen Region, die ihr Bierglas vorübergehend gegen den Griff einer Blattsäge eintauschen und zum Wettsägen gegen die Stoppuhr antreten mussten. Auch ohne die „verletzte“ Landrätin, die Jürgen Strittmatter damit entschuldigte, dass sie wohl „s’Schopfheimer Krankehus sucht un nit findet“, war der Wettbewerb auch heuer wieder ein Knaller. Stefan Bühler (Sparkasse) und Tesfaldet Reza (Tessy), Matthias Lang (VR-Bank) und die Langenauer Ortsvorsteherin Elke Würger, der Ortsvorsteher von Wieslet Heinz Eichin und die Bezirksvorsitzende des Alemannischen Musikverbandes Uschi Meyer sowie Titelverteidiger „Schnelli“ Schwald mit „Angelina“, einer jungen Dame aus Maulburg, die an ihrem Platz eine White-Card zur Teilnahme am Wettbewerb gefunden hatte wagten sich an den Baumstamm – und fanden allesamt ihre Meister „us Eie am See“: Gegen Wolfgang Bühler im Duett mit „Schopfheims Statthalter Öhrli vom Buck“ Erich Lacher war an diesem Tag kein Kraut gewachsen: Ehre und 5-Litter-Fass gingen schnurgerade nach Eichen, verbunden mit der klaren Aufforderung der Gastgeber, im kommenden Jahr ohne weitere Umschweife den Titel auf den Brettern, die in Wieslet Bayern bedeuten, zu verteidigen.

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