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Ungebetene Gäste beim Eierlauf auf dem Wiechser Schulhof

17. April 2017

DSC05855Wiechs (hjh). Regen und Wind waren beim Eierlauf in Wiechs am Ostermontag höchst unwillkommene Gäste der WiBuFa-Narren. Böjen machten die Sägespän-Häufchen für die Eier platt, die von den zwei jungen Burschen unermüdlich ausgelegt wurden, um eine Zehner-Reihe lückenlos füllen zu können. Große und kleine Eierdiebe versuchten, das zu verhindern. Dazu mussten sie allerdings durch die Hölle gehen. Eine Horde wilder „Bolizischde“ bewachte nämlich die Eier. Und sie waren nicht zimperlich, wenn es einem Dieb gelang, das abgesteckte Spielfeld auf dem Schulhof, das zur Gefahrenzone erklärt worden war, zu betreten. Mit einer, wie ein „Dieb“ sich schüttelte, „voll ekligen“ Pampe – zusammengerührt nach einem Geheimrezept, das bisher noch nicht zu entschlüsseln war – wurden die Jungs eingeseift oder besser gebrandmarkt, denn auch die Klamotten, die Haare und Unterhosen bekamen bei dem Gerangel um das österliche Fruchtbarkeitssymbol Ei, das in über 600facher Ausfertigung parat lag.

Mutig stürzten sich die Jungs – Mädchen waren keine dabei – ins Getümmel. Sie alle wollten den Wettlauf gegen die beiden Läufer, die auf dem Weg nach Nordschwaben und wieder zurück waren, gewinnen. Oder verlieren? Das wurde auch heuer wieder nicht jedem der vielen Zuschauer, die sich die Gaudi trotz des Regens nicht entgehen lassen wollten, so ganz klar. Und Stefan Dietz, der Mittler zwischen „dumm und wissend“, hielt es für besser, mit dem beginnenden Segen von oben auf die Tube zu drücken: „Ich will nit viel schwätze“, sagte er und Pfiff zum Start. Das änderte zwar nichts daran, dass viele mal wieder nichts von den Regeln verstanden. Aber es hinderte auch niemand daran, Spaß an der „Schaden-)Freude und an den stinkenden schwarzen Gestalten zu haben, die sich mutig in die Höhle der Löwen wagten und sich hie und da den Dreck aus den Augen rieben, um die Eier wieder zielsicher ins Visier nehmen zu können.

Einer allerdings stand am Spielfeldrand und wunderte sich über den Aufwand, der da betrieben wurde, um ein paar Eier unversehrt mit nach Hausen nehmen zu können. Aber sein Vorschlag stieß zumindest bei denen, die sich alljährlich auf das brutale Vergnügen freuen, nicht unbedingt auf Gegenliebe: „Wenn die“ (und damit meinte er die WiBuFa-Narren) „hingingen und jedem der Zuschauer hier zehn Eier in die Hände drücken würden, wäre der ganze Aufwand, der hier betrieben wird, völlig unnötig.“ Na ja. Die meisten der Zuschauer waren nicht wegen der Eier gekommen, sondern deckten sich reichlich mit Kuchen ein, den die Buurefasnachtsnarren auf dem Buckel anboten und den sie zum Ausklang des Osterfestes mit ihren Lieben zuhause genießen wollten.

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