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Motocross in Schopfheim: Mutige Athleten auf fliegenden Kisten

23. Mai 2017

DSC07049Schopfheim (hjh). Seit 52 Jahren dröhnen mindestens einmal im Jahr die Motoren auf dem Gelände des MSC zwischen dem Sengelen-Wäldchen und Dossenbach. Wenigstens einmal im Jahr fliegen die Fetzen, wenn sich die jungen Wilden aus den Motocross-Hochburgen des Kontinents auf ihre Drahtesel schwingen, auf das Kommando von Rennleiter Thomas Gräßlin hin über die Cross-Piste fegen und sich dort mutig auf die Jagd nach Ehre, Ruhm und Punkten begeben. Manchmal lassen sie Federn, ab und zu behält der innere Schweinehund, der bei dieser Hatz über Stock und Stein ordentlich durchgerüttelt wird, die Oberhand und kühlt die Mütchen der Athleten auf ihren fliegenden Kisten oft ein wenig, aber manchmal auch nachhaltig ab, wenn mal wieder irgendwo der sprichwörtliche Abstieg über den Lenker fällig war oder einer der waghalsigen Seitenwagen-Artisten den Gesetzen der Schwerkraft erlag.

Es ist spannend, zuzusehen, für eingefleischte Fans schön, den „Sound“ zu genießen, der eine normale Verständigung auf dem MSC-Gelände gelinde gesagt „erschwert“ und der oft genug verhindert, dass die informativen Durchsagen von Platzsprecher Herbert Henkel gehört, aber nicht verstanden werden. Aber was solls? Ein junger Mann hinter dem kleinen Bildschirm seines Fotoapparates jedenfalls hatte ganz andere Probleme: „Ist das nicht blöd, dass man den Sound auf dem Foto nicht sehen oder hören kann?“ Schaun wir mal, wie sich die Technik in dieser Richtung weiterentwickelt. Vielleicht klappt’s ja irgendwann.

Youtube-Film

https://youtu.be/E_klSNbsfFY

Weitere Bilder:

https://1drv.ms/f/s!Am3KdzHuvaRIiMRd0XiSYsZD8O74uw

Sie haben Benzin im Blut, die Mädchen und Jungen, die diesem spektakulären Hobby frönen. Und die Fans an den Hängen rundum, hinter Gittern und Schutznetzen entlang der Berg- und Talbahn spätestens dann, wenn sie sich den Duft der großen weiten Motorsportwelt zwei oder dreimal tief reingezogen haben. Denn an dem mangelt es, egal wo, wahrlich nicht am Rande „unserer schönen Markgrafenstadt“, in der Schirmherr Christof Nitz die Gäste des MSC, darunter „viele Teams aus ganz Europa herzlich willkommen“ hieß. Nitz lobte das „erhebliche Engagement und die Liebe zum Motorsport“, die freiwillige Helfer und Sponsoren an den Tag legen und damit dem MSC helfen, die Großveranstaltung zu stemmen.

MSC-Vorsitzender Karlheinz Renner hob aus der Serie spannender Rennen als „Highlight“ die Läufe zur Deutschen Meisterschaft der Gespanne hervor und freute sich „auf den besonderen Leckerbissen im Rahmenprogramm“, den Sidecar Veteranencup, der vor allem bei den älteren Besuchern nostalgische Träume auslösen sollte.

Leider blieb auch in diesem Jahr wieder der Besucherandrang etwas hinter den Erwartungen zurück. Die Zeiten, in denen sich Tausende auf den angrenzenden Hängen drängten, scheinen vorbei. Dabei konnte sich an diesem Wochenende sicherlich niemand übers Wetter beschweren. Ideale äußere Bedingungen versprachen ungetrübte Spannung und Freude pur an grandiosen Rennen um den „BW-Pokal Open“ mit rund 50 Teilnehmern, den BW-Cup der Jugend und Junioren (95 Teilnehmer), den Veteranen-Cup, um den sich 33 Gespanne bewarben und der 29 Seitenwagen-Gespanne, die in Schopfheim auf Punktejagd um die Deutsche Meisterschaft gingen.

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