Herzlich willkommen auf den Seiten von schopfheim-web.de

Wir wollen Sie mit aktuellen Berichten auf dem Laufenden halten oder zumindest einen Überblick geben über das, was sich in unserer Region ereignet hat.

Und denken Sie bitte daran: Die Pflege der Seiten erfolgt ehrenamtlich. Arbeiten Sie mit, um eine möglichst umfassende Berichterstattung zu ermöglichen!

Member Login
Lost your password?

Großübung bei den Hüsinger Aussiedlerhöfen

2. Oktober 2017

P1120694P1120710P1120712P1120715P1120717 Ausschnitt TankentnahmeP1120719P1120722P1120723P1120724P1120732P1120749

Steinen-Hüsingen (VW oder W). Samstag, 15,00 Uhr: Alarm über die Leitstelle Lörrach. 45 Männer und Frauen aus Schopfheim, Steinen, Höllstein und Hüsingen stehen bereit, um zur Großübung auf den Hüsinger Aussiedlerhöfen auszurücken. Ein Brand im Ökonomiegebäude Willi Kessler wird angenommen, bei dem schnelles Eingreifen zu proben ist, um den Schutz von Menschen- und Tierleben zu gewähren. Zahlreiche Schaulustige aus Hüsingen und den Ortsteilen verfolgen das Geschehen. Immer wieder rauschen Feuerwehrautos an.

Das Kommandofahrzeug für die Führungsgruppe wird etwas abseits abgestellt, Schautafeln, eine digitale Stoppuhr, allerhand Beobachtungsmaterial aufgebaut. Nach einiger Zeit findet man einen Schlauchwirrwar über Wegen und Höfen vor, bei dem zu hoffen ist, dass die Feuerwehrleute keinen Knoten machen. Natürlich nicht! Durch alle Rohre fließt reichlich Wasser und die Kameraden an den Spritzen stehen vor dem Stall Willi Kesslers, um ihn zu schützen. Bei dieser Übung, so erfährt man bei der Manöverkritik vom Gesamtwehrkommandanten Walter Bachmann, war vorrangig, erste Erfahrungswerte zu sammeln: Wie funktioniert die Kommunikation untereinander? Er lobte die Führungsgruppe, sie hat das gut gemacht. Ein paar Änderungen wird man für die nächste Übung notieren. Wie kommt möglichst viel Wasser so schnell wie möglich auf die Höfe? Vermutlich muss eine vierte Abteilung mit ihrem Löschmaterial eingesetzt werden. Mithilfe von drei C-Rohren erreichte man 1000 Liter Löschwassermenge.

Die Feuerwehr Schopfheim brachte mit ihrem Löschfahrzeug 2000 Meter Rohrmaterial vom Sternenbrunnen im Hüsinger Ortskern, weitere 1000 Meter lieferten die Steinener über Höfe und Drehleiter und wäre Brombach mit von der Partie gewesen, was im Ernstfall wohl so sein muss, kämen nochmal 400 Meter hinzu. Im Einsatz waren drei Löschfahrzeuge, die Drehleiter aus Steinen verschiedene Pump- und Schlauchwagen aus den Abteilungen sowie der Kommandowagen. Viel „Material“, das sehr viel bewirkte. Eine gute Sache ist der Erdtank, der im vergangenen Jahr auf den Aussiedlerhöfen versenkt wurde, ein alter Öltank aus Weitenau. Bachmann dankte an dieser Stelle den Helfern, die das bewerstelligt hatten. Dieser Tank dient hier als Puffer für den Erstangriff. Es wird wohl wieder einmal eine solche Übung geben mit einem neuen Szenario, so Bachmann, in dem die heutigen Erfahrungen eingearbeitet werden. Gestoppt wurde der Ablauf von Karlfrieder Müller als Leiter der Führungsgruppe.

Seine Ergebnisse: Drei Minuten nach Alarmierung durch die Leitstelle Lörrach war die Abteilung Hüsingen mit dem LF 86 vor Ort, nach fünf Minuten lief Wasser durch das erste Rohr, nach sieben Minuten war Höllstein beim Erdtank, nach neun Minuten waren die Steinener Fahrzeuge vor Ort, nach 16 Minuten floss Wasser aus dem Erdtank. 18 Minuten nach Alarmierung begann die Abteilung Schopfheim, die Schlauchleitungen im Dorf zu verlegen. Mit zwei Kilometern Schlauchlänge waren bis zur fertigen Verlegung ab Alarmierung 39 Minuten vergangen. Aus dem Tank wurden 27 Minuten lang Wasser entnommen, wonach noch etwa 1/3 Wasser im Tank blieb. Die Einsatzleitung hatte Michael Lauer, Kommandant der Steinener Wehr.

Leiter der Führungsgruppe war Michael Glaser. Mitbeobachter aus Brombach waren der dortige Abteilungskommandant Sascha Vollet und sein Stellvertreter Joachim Trombetta. Auch die Landwirte der Aussiedlerhöfe, Martin Fingerlin und Willi Keßler, waren als aktive Feuerwehrleute mit von der Partie und lobten sehr, dass eine solche Übung gemacht wurde. Ebenso Christian Ott, Landwirt des benachbarten dritten Hofs, als Zuschauer des Geschehens. Im Anschluss bewirtete die Altersmannschaft die Kameraden und Schaulustigen auf dem Fingerlin-Hof.

Einkaufen in Schopfheim

Wir sind…

Freie Stellen





Hit Counter provided by Seo Packages
Login