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Brunnenfest in die Halle verlegt

10. Oktober 2017

SP1120816P1120831P1120834P1120836P1120843P1120845P1120861P1120867P1120869teinen-Hüsingen (W) Sie haben wieder viel erreicht, die Hüsinger Sänger mit Helfern und Teilnehmern. Die Halle war wunderschön dekoriert. Floristin Conny Kessler hatte Körbe mit herbstlichen Blumen verziert. An Stellwänden und Fenstern hingen Fotografien, die Gerhard Schaum zur Verfügung gestellt hat, historische Ecken und die Brunnen von Hüsingen. Manche Gäste blieben vom Gottesdienst an, der um halb elf begann, genossen das Mittagessen, lauschten den Chören, bewunderten die Schiffe, die die Kinder bastelten und nahmen auch noch das Abendessen ein, bevor die Halle aufgeräumt wurde. Andere kamen zu den Angeboten, die sie gerade interessierten und gingen dann wieder, so war immer wieder ein Wechsel an Gesichtern zu vermerken. Pfarrer Gehring startete mit einer munteren Predigt. Zum Frühschoppen spielte die Spielvereinigung von Akkordeonorchester Lörrach und Harmonika-Club Haltingen, was das Herz begehrte. Volkstümlich, jazzig, rockig, klassisch, jeder Geschmack bekam etwas ab und das Publikum erklatschte sich eine Zugabe. „Sie finden uns auch auf YouTube“, verrät der stolze Dirigent und in einem „Werbeblock“ weist er auf den nächsten Auftritt „Musik und Metzgete“ am 22. Oktober in der Festhalle Haltingen ein. Die Kombination „Musik und Essen“, war ja in Hüsingen schon gegeben, die Musiker fanden‘s toll. Während der Nachmittags- und Kaffee- und Kuchen-Pause beschäftigte die Jugendfeuerwehr im Gerätehaus die Jüngsten mit Basteln von Segelschiffen. Mit Feuereifer waren sie dabei, unterstützt von ehrgeizigen Eltern und Großeltern, klebten, schnitten, sägten sehenswerte Originale. Die Juroren Vorstand Wolfram Wagner, Anita Waibel und Manuela Sutter hatten es recht schwer, sich zu entscheiden. Die Boote von Laura Winter, Luca Sturm, Leo und Lara Koch waren ihre Favoriten und die Erbauer durften sich Kuchen und ein Getränk abholen. Der Nachmittag war wieder in vollen Zügen der Musik gewidmet. Die Hüsinger Männer unter Leitung von Dirigent Dieter Waibel gestalteten ein Liederpotpourri, in dem es rund ums Wasser ging. „Mädchen am Brunnen“, „Schau dir an mein Schifflein“, „Lorelei“, „Plovi plovi“, fanden anerkennenden Beifall. Zwischendurch berichtete Ortsvorsteher Holger Sutter Historisches zu den Hüsinger Brunnen und zur 1908 gelegten Wasserleitung. Dieter Waibel las das extra zu diesem Brunnenfest verfasste Gedicht von Hugo Sturm vor. Mit großer Freude kam der Chorale Concordia aus Blotzheim/Elsaß nach fast zwei Jahren wieder zu Besuch nach Hüsingen. Die Sänger erinnern sich gerne an das Rebenfest, bei dem sie mit 40 Mann auf die Bühne traten. Heute waren es nicht so viel, doch war die Freude genauso groß. Ein neuer, junger Dirigent, Guillaume Überschlag, stand diesmal vor ihnen. „Diesmol hämmer kei Dütsch im Repertoire“, erklärte Vorstand Pierre Lang, dafür mit „La lune est morte“ von Les Frêres Jacques ein bekanntes romantisches Lied auf Französisch sowie eines der ältesten Lieder Frankreichs, aus dem 14. Jahrhundert, „L’amour de moi“. Begeisterung brachten sie mit dem afrikanischen „Siya hamba“ und dem Negro Spiritual „Babylon‘s Falling“. Bei der folgenden musikalischen Runde verstanden die Hüsinger wieder den Text. Erhard Zeh hatte einen Koffer voll alemannischer Lieder von Roland Hofmaier, den Knastbrüdern und Frank Dietsche dabei, dazu seine Gitarre. „Adelhuuse“, der „Alemannischkurs“ oder „Sternli vom Stern“ machten den Zuhörern viel Freude. Und dann der Abschluss des musikalischen Teils: Mit einem fulminanten Auftakt legte der Gemischte Chor Eichen unter Leitung von Dieter Waibel los. „Rossignol“, „Su le paradiso“, „Lied aus den Bergen“ und „Schön war die Zeit“ brachten Stimmung in die Halle. Unterbrochen wurden die musikalischen Darbietungen durch ein „VIP-Interview“, ein Jugendlicher, Jonas Urschel, Ortsvorsteher Holger Sutter, Hugo Sturm, Hüsinger Urgestein und Vera Winter beantworteten die Fragen, was ihnen am Dörfli gefällt, was nicht so gut oder was fehlt, das schönste Erlebnis, was nicht so schön war. Dem Jugendlichen gefällt es sehr gut, er hat viele Freunde, der Jugendraum ist schön, nur leider gibt es keinen Supermarkt. In Hüsingen geboren möchte Hugo Sturm nirgendwo anders leben, schade finden sowohl er als auch Vera Winter das Verschwinden von Post, Bank, Laden und Gaststätte. Positiv finden alle den Zusammenhalt und das gemeinsame Schaffen im Dorf, wobei wünschenswert wäre, wenn neu hinzugezogene sich auch mit einbringen würden. Auf die Frage, wie Verstärkung für den Männerchor gefunden werden kann, kam hauptsächlich der Tipp, dass die Sänger persönlich auf die Leute zugehen sollen.

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