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Fetziger Abend mit feuriger Musik

13. Mai 2018

13. Dinkelberger Blaskapellentreffen in Hüsingen

Einen fetzigen Abend erlebten zahlreiche Besucher des diesjährigen Blaskapellentreffens in der Hüsinger Gemeindehalle. Organisator Thomas Asal von den Dinkelberger Musikanten musste weitere Sitzmöglichkeiten aufstellen lassen, damit alle Liebhaber der böhmisch-mährischen Blasmusik ein Plätzchen bekamen.

P1130964Steinen-Hüsingen Dinkelberg (W). Mit einem feurigen Auftakt in Form eines Marsches von Alexander Pfluger eröffneten in der Hüsinger Halle die Gäste aus der Schweiz das 13. Dinkelberger Blaskapellentreffen. Die Blaskapelle Lochbrünneler aus Farnern mit ihrem Dirigenten André Christen zog alle Register, die sich den ganzen Auftritt über nicht schloss. Ansager Hans Zollinger freute sich, schwätze zu können „wie mir de Schnabel gwachse isch“. Sowohl die Dinkelberger Alemannen als auch die Schweizer Gäste verstanden sein Schwitzerdütsch. Hätten sie sonst schallend gelacht, wenn er wieder einen seiner Witze und Anekdoten von sich gab, die zum Teil auch sein Heimatland auf die Schippe nahmen? „Die wo nit spiele, singe“, so kündige er die Vorträge an, bei denen auch Sängerinnen und Sänger die Stücke bereicherten, wie bei der Polka „Nechod K’Nam“ oder „Kannst du Knödel kochen“, wo auch das Publikum mitsang. „Im Rosengarten von Sanssouci“ empfahl Zollinger, solle man am Muttertag den Müttern vorsingen. Romantisch erklangen die „Böhmische Liebe“ oder der „Traum einer Marketenderin“. Total begeistert waren die Zuhörer in der heimelig geschmückten Hüsinger Halle von den Musikerinnen und Musikern aus Farnern, dem höchstgelegenen Aargauer Ort. Einzelne Paare tanzten zur Musik und mit einer langen Polonaise und Tücherwinken erwirkten sie von der Kapelle noch drei Zugaben. Der Dinkelberger Markus Freund bedanke sich bei den Gästen mit einem Foto seiner Kapelle und gab der Hoffnung Ausdruck, dass eine bleibende Freundschaft zwischen den beiden Kapellen entstehe.

P1130992Nicht weniger Begeisterung zeigte das Publikum bei den Darbietungen der Heimatkapelle, der Dinkelberger Musikanten, mit Dirigent Christian Toschka. Mit dem „Egerländer Musikantenmarsch“ starteten sie – lange Zeit auch der Eröffnungsmarsch von Ernst Mosch, wie Ansager Zollinger erklärte. Roland Richwalsky und Erwin Lademann sangen dazu. Ihr Gesang war unter anderem bei der Polka „Meine große Liebe“ oder dem Walzer „Irgendwann“ zu hören. Brausenden Applaus erntete die Dinkelberger Kapelle bei der Polka „Himmelszauber“ wobei Robert Moraru kaum enden wollenden Applaus erntete bei seinem wunderbaren Klarinettensolo im schwungvollen „Tico Tico“. „Einzigartig“ auch das Solo von Markus Freund: Die Polka „B wie Böhmisch“ durfte er mit Tellern einläuten. Voll konzentriert kleidete er seine Hände in weiße Baumwollhandschuhe, nahm auf das Zeichen die Messingteller auf und – es wurde spannend: „Peng“ – erschallte sein perfekter Einsatz – fertig war das Solo und Freund widmete sich wieder seinem Blasinstrument. Christian Toschka wurde angesprochen, doch mal was Neues zu bringen, daher versuchte er mit diesem Programm traditionelles mit modernem zu verbinden, was ihm hervorragend gelang. Der Schlager „Eine weiße Rose“ bekam durch die weiche Stimme Roland Richwalskys noch einen schmalzigen Touch. Toschka ließ das Publikum hier mitwirken. Sobald er mit einer weißen Rose fuchtelte, kam es an die Reihe, um die Titelworte zu singen. Klappte so gut, dass sogar eine Sonderzugabe bewilligt wurde. Begeistert wurde auch der Solopart Toschkas gewürdigt, als er mit dem Saxophon spielte. Das aufgeweckte Publikum ließ die Dinkelberger Musikanten nach der Zugabe „Gute Nacht“ nicht gehen. Da es so engagiert mitgemacht hatte, durfte es noch eines der Lieblingslieder „Ciao d’Amore“ hören. Genau dieses Lied, das vor einem Jahr zum Abschied der beliebten Musikerkollegin Ute Leisinger gespielt wurde – sie war da! Und wurde auf die Bühne gerufen. Markus Freund, der dieses Jahr erstmals nach Leisinger den Part der Begrüßung und des Dankes übernommen hatte, lobte alle, die zu dem gelungenen Abend beigetragen hatten, speziell Ansager Hans Zollinger, Dirigent Christian Toschka, dem Organisator Thomas Asal und den „Hüsiger Kuckucke“, die für die Bewirtung sorgten. Und selbstverständlich dem Publikum, das mit Applaus nicht sparte und immer wieder stehenden Beifall spendete.

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Info zu den „Dinkelberger Musikanten“

Musikalische Leitung: Christian Toschka

Organisation und Management: Thomas Asal

Die nächsten Auftrittstermine:

10.06.2018 Frühschoppen-Sommerfest, wehr

15.07.2018 Städtlifest, Zell

21.07.2018 Bayrischer Abend, Lichterfest Hüsingen

22.07.2018 Summerfescht MV Hauingen

Weitere Termine und Informationen auf der Homepage: http://dinkelberger-musikanten.de oder in Pressemeldungen.

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