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Altennachmittag unter Kastanien – Wetterglück der Frauen vom Krankenpflegeverein

10. August 2018

P1140714Steinen-Hüsingen (VW oder W). Das passte super! Nach langer Trocken- und Hitzezeit drohte ausgerechnet zum Altennachmittag ein Gewitter mit Regen. Doch die Frauen vom Krankenpflegeverein Hüsingen folgten ihrem Bauchgefühl und bauten mit ihren Männern die Tische und Stühle auf dem Müsler auf. „Wänn’s rägnet, simmer gli in de Schänki“ so die Antwort auf die Bedenken von Pfarrer Eber. Und es kam zum Regnen – aber erst nachdem im Anschluss alles aufgeräumt war. Bis dahin schien die Sonne und trotzdem war es nicht zu heiß, weil man unter den Schatten spendenden Kastanienbäumen sitzen konnte.

Die Vorsitzende Sonja Kuder freute sich nicht nur darüber, sondern auch über die zahlreichen Gäste, die zum Kaffee gekommen waren. Pfarrer Dr. Jochen Eber sagte in seiner Andacht: „Wenn es hier schon so schön ist, wie schön muss es erst im Himmel sein“. Mit dem Text des Liedes „Geh aus mein Herz und suche Freud“ von Paul Gerhardt beschrieb er die Dankbarkeit für alles Gute. Erhard Zeh, der zur Unterhaltung beim Altenkaffee eingeladen wurde, nahm das Lied zum Auftakt, seine Gitarre in die Hand und forderte die Gäste zum Mitsingen auf. Seine Lieder waren den meisten bekannt, manch einer sang oder summte mit, stammten sie doch von bekannten Liedermachern der Region. Vor allem der sehr jung gestorbene Roland Hofmaier war ihm mit seinen Kompositionen ans Herz gewachsen. „I ha nemol zwei Schätzli mitenadner gha“, das Lied, bei dem Zeh forschte, ob jemand der anwesenden Ehepaare rot anläuft („s’isch niemer rot gworde“), die „Fleischkäsballade“ oder „Im Wiesedal do schwätze mir s’breitschte Alemannisch“ waren nur einige davon. Frank Dietsches „Nüt debi“, „s‘Sternli“ oder Johann Peter Hebels „Z’Mülle an de Boscht“, gehören zum Repertoire Erhard Zehs wie noch viele weitere Lieder von regionalen Künstlern. Er ist wohl auch ein Fan von Freddy Quinn.

P1140731Bei „So schön war die Zeit“, konnte er sogar dessen „Gluckser“ nachahmen. Zeh, der in Marzell aufgewachsen ist und vor seiner Pensionierung Schulleiter in Haltingen war, dort auch wohnt, wird seine Gage nicht für sich verwenden. Er singt und spielt, weil es ihm Spaß macht. Er wird das Geld, das ihm der Hüsinger Krankenpflegeverein gibt, für ein Projekt verwenden, das ihm sehr am Herzen liegt. Auf einem Landgut in Argentinien leben und arbeiten behinderte Jugendliche. Ein Freundeskreis aus Wehr unterstützt das Projekt finanziell. Zeh genoss auch die Gastfreundschaft des Krankenpflegevereins und ein Stückchen feinen Kuchen. „Ich komme gerne wieder“ – versprach er, was positiv von den Frauen und den Gästen aufgenommen wurde. Nachdem er gegangen war, saßen die Hüsinger Bürgerinnen und Bürger ab 60 noch gemütlich zusammen bei einem Vierteli oder Bierchen, zu dem Butter-Laugengebäck gereicht wurde. Ortsvorsteher Holger Sutter gesellte sich etwas später ebenfalls dazu. Hans Dieter Kiefer hatte sogar ein selbstverfasstes Gedicht mitgebracht, in dem es in ironischer Weise um die Umstellung auf Sommerzeit ging, und wie die verschiedenen Tiere dies verkraften.

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