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Erhebliche Schäden nach Unwetter in den Bereich Hochrhein, Oberrhein und Schwarzwald.

24. September 2018

– Landkreise Lörrach, Waldshut, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald, Stadtkreis Freiburg

Mehrere Bundes-, Kreis- und Landstraßen

Im Laufe des Abends des 23.09.2018 ab ca. 18:00 Uhr zog eine Unwetterfront von Westen her in den Bereich Hochrhein, Oberrhein und Schwarzwald. Hierbei kam es zu einzelnen starken Regengüssen in den Staulagen (Westränder der Berge), starken Windböen und vereinzelten Orkanböen im Bergland.

In allen genannten Kreisen kam es zu mehreren sturmbedingt entwurzelten und abgeknickten Bäumen und Ästen. Mehrere Bundes-, Land- und Kreisstraßen waren kurzfristig gesperrt. Etliche Bauzäune wurden umgeweht. Hier waren insbesondere Bauzäune mit sogenannten "Werbebannern" betroffen. Es kam zu mehreren kurzfristig überfluteten Unterführungen und Straßen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen.

Polizei, Rettungskräfte und die Berufsfeuerwehr Freiburg, sowie etliche Ortsfeuerwehren konnten die Gefahrenstellen schnell abzusichern und beseitigen. Viele Straßen, die kurzfristig gesperrt waren können nun wieder passiert werden. Betroffen waren unter anderem auch die Bundesstraßen: B 500 im Bereich Häusern, B 31 im Bereich Friedenweiler, B 3 im Bereich Efringen-Kirchen und Emmendingen sowie mehrere Land-, Kreis- und Nebenstraßen. Insgesamt wurden drei geparkte Autos im Zuständigkeitsbereich durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume beschädigt.

Im gesamten Stadtgebiet Freiburg kam es durch verstopfte Gullis (Herbstlaub) und den Starkregen zu einzelnen Verkehrsbehinderungen durch lokale Überflutungen insbesondere im Bereich von Senken und Unterführungen. Betroffen auch die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße B 31a. Die Feuerwehr der Stadt Freiburg und der zuständige Infrastrukturdienstleister waren nach Kräften bemüht die Störungen zeitnah zu beseitigen.

Insgesamt kam es zwischen 18:00 Uhr und 23:00 Uhr in den o.g. betroffenen Landkreisen zu etlichen Einsätzen für Polizei, Feuerwehr in einer hohen zweistelligen Anzahl, wie die Integrierten Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst auf Anfrage bestätigten. Der durch das Unwetter entstandene Sachschaden dürfte aber überschaubar sein.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde glücklicherweise keine Person verletzt.

Bis gegen 00:00 Uhr waren alle wesentlichen akuten Wetterereignisse vorbeigezogen.

Die Pegel der Flüsse wiesen keine überhöhten Werte auf, da aufgrund der vorangegangenen monatelangen Trockenheit die Wasserstände insgesamt sehr niedriges Niveau hatten.

Stand: 00:30 Uhr

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