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Extremsportler Kai Horschig wird Statthalter in Schopfheim

11. November 2018

Wilde Wiiber beim Auftakt2Wilde Wiiber beim AuftaktOerly und Pfeiffer nehemn den neuen in die PflichtOehrly auf der Suche nach Plan BNitz verabschiedet nach SchluesseluebergabeNamenlose Schluempfe hauten auf die Pauke2Namenlose Schluempfe hauten auf die PaukeKlaus Strauss verliest den PrologKlaus Strauss hat das Motto aus dem Brunnen gehobenHorschig als Statthalter mit Figur fuers AmtszimmerSchopfheim (hjh). Er ist Stadtrat, Ortschaftsrat, Enninger, Extremsportler und Wiechser. Und nun hat sich Kai Horschig noch einen weiteren Posten aufgehalst: Am 11.11. kürten ihn die Arubanarren um Oberzunftmeister Hanspeter Meyer zum Stadthalter, zu ihrer Gallionsfigur, mit der sie die närrische fünfte Jahreszeit aufmischen möchten. Sein Los trug „Kai us de Bismarckstroß“ mit großer Gelassenheit. Nachdem er das Gewand vor den Gästen der Zunft rund um den Kronenbrunnen, vor Zinken, der Arubaband, den „Namelose“, seinen Amtsvorgängern und den Fegern übergestreift hatte, konnte er nicht mal mehr jammern. Zum einen möchte er im Interesse aller Schopfheimer versuchen, den Übergang von einem Rathauschef Christof Nitz, der „nümmi will“, zum neu gewählten Dirk Harscher, der „no nit chann“, reibungslos über die Bühne bringen. Und zum anderen konnte er schon deshalb keinen Rückzieher machen, weil er damit das Motto der neuen Fasnachtskampagne Lügen gestraft hätte: „Vom joomere wird’s au nit besser!“ Müsi Klaus Strauß hatte die Losung aus dem Kronenbrunnen gehoben, die Feger hatten fürs Fackellicht und damit auch dafür gesorgt, dass er seinen Prolog zum Auftakt der markgräflichen Fasnet ohne zu stocken präsentieren konnte. Auch das Motto rückte der Oberfeger ins rechte Fackellicht: „Wer joomeret, der isch nit z’friide. D’Gründ dodefür, die sin verschiide. In isch sicher, liebi Lütt, joomere bringt meischtens nüt. Vom joomere isch allerorte selte öbis besser worde.“

Den vorübergehenden Wechsel an der Rathausspitze, der mit der Schlüsselübergabe durch den amtierenden Burgi Christof Nitz an Kai I. quasi narrenamtlich wurde, leiteten die Hurlibaus-Kanoniere mit elf irrsinnig lauten Böllerschüssen ein. Dann zeigten die Zinken der Reihe nach Flagge. Und schließlich machten es de beiden ausgepowerten Stadthalter „Frank vo de Hanfi“ (Frank Pfeiffer) und „Öhrly vom Bugg“ (Erich Lacher) spannend, als sie ihr Vorhaben, den Nachfolger zu präsentieren, in die Länge ziehen mussten, weil der für das Amt vorgesehene „kalte Füsse gekriegt und Fersengeld gegeben hat.“ Plan B müsse her, sagten sie. Und dieser „Plan B“ entpuppte sich, nachdem Frank Pfeifer vergebens ins die große Runde gefragt hatte, ob jemand Zeit oder Lust habe, als Kai Horschig, der auf dem Weg zum Aruba-Areal das tat, was er am besten kann: Laufen. „Wer 200 Kilometer vo Athen nach Sparta renne cha bi 35 Grad, der cha au in Schopfe Statthalter mache“, sagte Pfeiffer unter starkem Beifall der Menge, der Kalus Strauß zuvor mit deutlichen Worten über den Wahlausgang („D’Parteilüt, sälli mit’m ‚C‘, hesch bedröppelt chönne seh. De Fliegeträger Haberstroh, cha wieder z’ruck uf Breitnau goh, un dört todernscht un nit zum Lache, ein uf Veraltungsprofi mache“) den Marsch gegeigt hatte. Schopfheim prognostizierte Strauß „e völlig neui Zit“ und forderte die Verlierer auf, daran zu denken, dass sie für die Stadt und ihre Bürger da seien: „Dann chunnt e Zitt, mir mache d’Wett, in der s kein Grund zum Joomere het.“ Natürlich müssten auch die Neuen damit rechnen, dass ihnen die Narren auf die Finger klopfen. Zumindest den Gewählten. Denn da funktioniere, was mit den Beamten nicht geht: „Die hän schiinbar, gottfriedschtutz, e un i gschränkte Arteschutz.“ Geht einer alterdendingt, sei im Nu der nächste da. Und zwar Ämterweit: „Do hilft geschtern, hüt un morn, kei Chemie, kei Schneckkorn. S’Beamtetum isch hei jei jei – johri, johrus e Chlotz am Bei.“ Olympiamedaillen könne es in Schopfheim, das sich zur Skaterhochburg mausere, regnen, wenn „Fettnäpflidappe“ olympisch würde. Ein Beispiel sei die Entscheidung, die Scheffelstraße zur Einbahnstraße umzufunktionieren. „De ganz Verkehr goht jerenei, jetz eifach an de Schul vorbei“, schimpfte Strauß dem es auch ein Dorn im Auge ist, dass „de Citybus noch Citybus heißt“, oder er „us de City dus“ sei. Auch vor dem Ärgernis, dass die Zufahrten zu gleich zwei Vereinen in Fahrnau mit Schranken oder Verbostschildern gesperrt sind, trieben im die Zornesrüte ins Gesicht. Aber er erinnerte sich am Ende dann doch auch wieder seiner eigenen Worte, die da lauteten: „Au do bringt, wie fascht allewiil, s’Joomere nit allzuviel. Ich sag numme eins dezue: mit bürgernah het des nüt z’due.“

Ein Trost nur, das Kai I. ins Licht der Öffentlichkeit rückte. „Es isch jetz fertig mit joomere un klage: do hab ich jetz öbbis zum sage“, machte er seinen Zuhörern Mut und gab zu, profunde Hilfe bei allen Problemen zu haben: „Hab ich Probleme, ich kenn miehn Retter, Thomas Gsell, Burgistellvertreter. Denn find ich immer schnell, des isch de Knüller, der hockt immer bim Tessi mit em MT-Müller.“ Kai I. forederte dazu auf, mit allen Sogren zu ihm zu kommen. „Jedem Verein wird ich si Zuschuss b’sorge, versprach er. „Ob Duschi, Vereinsheim oder Bouleplatz im Oberfeld – kei Projekt koschdet zuviel Geld. Un die Gmeiröt kurz vo de Wahle, kenne kei Nei wenn es goht ums zahle.“ Dem alten Burgi bot er drei Wetten an: zum einen sollte der aus dem hässlichen Kreisel Richtung Wiechs zum Narrenkreisel umzugestalten, einen Narrenlauf mit mindestens 1111 Metern zu organisieren anstelle des Beachvolleyballturniers. Und stellvertretend bzw. in Ergänzung des Sommersounds ein Narrensound-Event im Narrenkeller zu organisieren. Nitz durfte wählen – und entschied sich für den Narrenlauf, weil er schon immer den Wunsch habe. Kai Horschig auf einer solchen Strecke zu besiegen. Kai Harscher dagegen durfte gleich gar nicht wählen. Ihm wurde aufgetragen, in Langenau wieder „für e Fasnacht un für e Rätsch-Dätsch in de Halle zu sorgen- Mal dehen, ob dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht. Einfach, so Kai Horschig einsichtig, „wird’s garantiert nicht.“

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