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Tennisclub sorgt sich trotz geregeltem Clubleben um die Zukunft des Vereins

15. Februar 2019

Vorstandschaft TC Schopfheim1Schopfheim (hjh). „Ein toller Sommer liegt hinter uns“, schwärmte Berndt von Winning von einer Saison, in der er nach dem „Sprung ins kalte Wasser“ vor einem Jahr erstmals als Vorsitzender der Tennisabteilung des SVS Verantwortung trug. Dabei habe er die erstaunliche Erfahrung gemacht, welch immensen Aufwand an Arbeit uns Zeit vom ganzen Team verlangt wurde und werde. Und dafür, so von Winning, zolle er vor allem seinen Vorgängern „im Nachhinein großen Respekt“. Er selbst stellte sich später für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Seine bisherige Stellvertreterin Susanne Eberhardt allerdings warf aus beruflichen Gründen das Handtuch. Aber auch dieses Problem war am Ende keines mehr, denn mit Alfred Brunnacker sprang ein durchaus erfahrener Nachfolger für sie in die Bresche, so dass Berndt von Winning für sein ansonsten kaum verändertes Vorstandsteam bei der Jahreshauptversammlung am Freitag im „Kranz“ den Mitgliedern guten Gewissens versprechen konnte: „Wir werden auch in diesem Jahr wieder alles geben, was wir drauf haben!“

Die 143 Mitglieder, darunter natürlich vor allem die 114 Aktiven, die auf den fünf Clubplätzen im Oberfeld Spaß am gesunden Spiel mit dem kleinen Ball haben, dürfen sich also auf ein harmonisches und in allen Bereichen geregeltes Clubleben freuen, das im März mit der Vorbereitung der Anlage beginnt, einen der Höhepunkte im April mit der Beteiligung der Schopfheimer am Event „Deutschland spielt Tennis“ erlebt und nach zahlreichen Meden-Spielen von zwei Mannschaften auf Verbandsebene, fünf Teams auf Bezirksebene, zwei Mixed- und vier Jugendmannschaften im Oktober mit der traditionellen „Abschlusshockete“ endet.

Auf dem Foto die neu zusammengesetzte Vorstandschaft der Tennisabteilung des SVS
vlnr. Kim Hagen-Weirich, Nicole Lüking, Alfred Brunnacker, Karin Queder, David Eyhorn,
Berndt von Winning, Frank Sutter, Susanne Eberhardt, Ziandin Hasas und Mario Queder

Stolz ist die Clubleitung darauf, dass mit der Wahl des jungen David Eyhorn die schon bisher erfolgreiche Jugendarbeit von Andreas Schubert eine neue Ära eingeläutet wird. Zusammen mit Sportwart Frank Sutter deckt der Student der Wirtschaftswissenschaften nach Meinung des Vorsitzenden die wichtigsten sportlichen Betätigungsfelder des TC ab. Denn sie sorgen dafür, dass „150 Freaks auch in Zukunft einfach in Ruhe Tennisspielen und damit einen gesunden Sport – eine Studie habe festgestellt, dass Tennis die durchschnittliche Lebenserwartung um neun Jahre steigert – treiben dürfen.“

Wie lange das so bleibt, hängt in einem gewichtigen Maß auch davon ab, wie sich die Mitgliederzahlen im TC entwickeln. Die nämlich stagnieren derzeit, sind sogar leicht rückläufig, was Berndt von Winning teilwiese auf die erstklassige Infrastruktur in der Regio und speziell im Raum Schopfheim zurückführt, wo sich Clubs in Langenau, Wiechs, Maulburg, Hausen, Zell und Hasel gegenseitig den Rang ablaufen. Es gelte also, große Anstrengungen zu unternehmen, um den Spielerinnen und Spielern und vor allem der Jugend die Vorteile einer Mitgliedschaft im TC Schopfheim ins Bewusstsein zu rücken. Vorteile beispielsweise wie der, dass die Tennisspieler der Markgrafenstadt rundum schon deswegen beneidet werden, weil „fast alle Aktiven offiziell die Gelegenheit nutzen, in den offiziellen Medenspielen um Punkte kämpfen zu können. Denn das, so Sportwart Frank Sutter, „ist in der Regio höchst selten“ und wie die beachtenswerten Erfolge der Jugend auf die perfekte Arbeit des erfolgreichen Trainer-Duos Volker Lamb und Zia Hasas zurückzuführen, die u.a. die Projekttage mit der Grundschule Fahrnau sowie die Trainingscamps in den Sommer- und Winterferien organisieren.

Finanzen

Bis Maßnahmen zur „Rekrutierung neuer Mitglieder“ fruchten, bleibt die finanzielle Lage des Tennisclubs angespannt. Berndt von Winning fürchtet, dass ohne ein neues Sponsoring-Konzepts und ohne einen nennenswerten Mitgliederzuwachs nicht mehr viel Luft bleibt, um irgendwann drohende Sanierungsarbeiten am Clubheim oder an der Anlage durchführen zu können. Im Jahr 2018 verbuchte Karin Queder ein Minus von rund 2000 Euro in der Vereinskasse. Und im neuen Haushalt 2019, der mit etwas über 26000 Euro um etwas mehr als 1000 Euro unter dem des Vorjahrs veranschlagt ist, rechnet sie mit einem Plus von rund 550 Euro. Es geht also weiter praktisch eins zu eins auf. Einnahmen und Ausgaben halten sich die Waage und erlauben es nach wie vor nicht, Rücklagen zu bilden. Auch deshalb glaubt von Winning: „Es wird nicht einfacher, den Club unter diesen Voraussetzungen am Leben zu halten.“ Vielleicht wünschte er sich und seinem Team am Ende „viel Arbeit“ und seinen Mitgliedern „schöne Spiele“.

Wahlen

Berndt von Winning bleibt Vorsitzender der SVS-Abteilung Tennis. Ihm zur Seite steht Alfred Brunnacker. Sportwart Frank Sutter kümmert sich zusammen mit dem neuen Jugendleiter David Eyhorn um den Nachwuchs. Schriftführerin ist weiter Kim Hagen-Weirich, die Kasse bleibt in den bewährten Händen von Karin Queder. Und im erweiterten Vorstand sind Ziandin Hasas, Nicole Lüking und Mario Queder aktiv.

Auf dem Foto die neu zusammengesetzte Vorstandschaft der Tennisabteilung des SVS vlnr. Kim Hagen-Weirich, Nicole Lüking, Alfred Brunnacker, Karin Queder, David Eyhorn, Berndt von Winning, Frank Sutter, Susanne Eberhardt, Ziandin Hasas und Mario Queder

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