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Nacht der Musicals: Tolle Show im ausverkauften Haus

27. März 2019

Phantom5Schopfheim (hjh). "Cool!" Oder: "Die hätten ruhig noch viel länger machen können" und "des war doch ganz nett", war zu hören, wenn man auf dem Nachhauseweg "Mäuschen" spielte nach einer "Nacht der Musik", die mit zwei Stunden recht kurz, aber dafür sehr kurzweilig ausfiel. Das Publikum unterm Kupferdach stand Kopf. als am Dienstag der Vorhang nach einem grandiosen Spektakel endgültig fiel. Über 700 Fans waren aus dem Häuschen. Und keine von ihnen wollte wirklich auch gehen. Alle standen sie, klatschten Beifall und hofften, noch ein paar Stücke von den Stars des Abends, von Marco Tespioli, Katrin Mayer, Marina Pechmann, Micha van de Weg und Istvan Csiszar auf die in den Stunden zuvor schon reichlich verwöhnten Ohren zu bekommen. Aber einmal war dann doch tatsächlich Schluss. Die geschlossenen Reihen im ausverkauften Haus mussten sich lichten. Und unter die durchweg positiven Stimmen mischten sich nur ein paar kritische Töne, die aber nicht verschwiegen werden sollten: "Es war saumäßig laut, vor allem in den vorderen Reihen. Und die Scheinwerfen blendeten so sehr, dass es weht tat in den Augen."

Phantom3Insgesamt aber kamen die tolle Choreographie, die schwungvollen, aussagekräftigen Tänze und der wunderbare Gesang prächtig an. Manches klang teilweise besser als das Original. Wie etwa beim Aufritt des Doubles vom großen Udo Lindenberg, bei dem der Sänger, der "Hinterm Horizont" glänzend singen konnte, größte Mühe hatte, einen nachzuahmen, der alles nur nicht singen kann: Udo Lindenberg. Sonst aber passte es in Auszügen aus "Rocky", "Phantom der Oper", "Jesus Christ Superstar", Tanz der Vampire", "Grease" oder "Mamma Mia!" sowie im Song "Geboren um zu leben" (Unheilig) mehr als prima. Und auch der Humor kam nicht zu kurz. Beim Auftritt der "Rocky Horror Sweet Transvestie Show" blieb kein Auge trocken. Und wenn dem einen oder anderen bei Arien  wie "Let it go" (Frozen), "In meiner Welt" (Aladin), "Er lebt in Dir" (König der Löwen)  oder "Ich gehör nur mir" aus "Elisabeth" das Blut in den Adern gefror, dann taute das sehr schnell wieder auf bei Gassenfegern wie "We will rock you" oder "we are the Champions" aus "Queen" und nicht zuletzt beim Udo Jürgens Medley, in dem der unvergessene Chanson- und Schlagerstar um Nachsicht bat, weil er "noch niemals in New York" gewesen sei.

Szene aus Rocky2Nicht oft gibt’s das in Schopfheims ausverkaufter guter Stube: Die Leute tobten, standen sich die Beine in den Bauch und weigerten sich lange, den Heimweg anzutreten. Es hatte was, dieses Musical-Experiment, das die teilweise von weither angereisten Gäste in seinen Bann zog. Und nicht wenige wünschten sich auf dem Heimweg, dass es ein solch grandioses Schauspiel „irgendwann in absehbarer Zeit“ mal wieder geben wird – vielleicht nicht ganz so laut, aber gewiss mit dem gleichen Charme, dem gleichen Esprit und dem gleichen Temperament wie an diesem denkwürdigen Dienstag unterm Kupferdach.

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