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Umwelt- und Naturschutztag in Hüsingen: Bienenwiese und Bienenbaum

12. Mai 2019

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Steinen-Hüsingen (W/VW). Zu einem Umwelt- und Naturschutztag für Steinen motivierte Landschaftsgärtnermeister Karlheinz Götz von Garten & Design, Steinen, eine Gruppe von Mitstreitern der Bienenfreunde Vorderes Wiesental, deren Mitglied er ist und der SPD-Fraktion des Steinener Gemeinderats. In einer Gemeinschaftsaktion wollte er mit ihnen eine Blumenwiese säen. Eine stattliche Gruppe traf bei dem von ihm bereitgestellten Feld ein. Sowohl die 3000 Quadratmeter als auch den Samen für die Wiese stellte der umweltbewusste Gärtner zur Verfügung. Die Mischung ist besonders für Schmetterlinge und Wildbienen geeignet. Sie wird bis in den Raum Karlsruhe vertrieben, da hier der gleiche Naturraum vorherrscht. Den Standort auf dem Dinkelberg wählte er, weil hier rundum wenige Blumen stehen. Somit entstehe eine Vernetzung, damit die Wildbienen sich bald überall ausbreiten können und nicht nur konzentriert auf wenigen Flächen Nahrung finden. Rudolf Steck von der SPD freute sich über die Idee seines Fraktionskollegen. Auf der Suche nach Zielen für die kommenden fünf Jahre besprachen sie in der Fraktion die Baumperspektive und wollten 1000 Bäume für Streuobstwiesen pflanzen. Etwas hoch gegriffen, wurde ihnen bald klar, so reduzierten sie das Ansinnen zunächst auf 100. Der erste Baum steht nun auf der Blumenwiese und wurde von der Steinener SPD und den Bienenfreunden Vorderes Wiesental gestiftet. Der Bienenbaum, auch Honigbaum, Samthaarige Stinkesche oder Honigesche gehört zur Familie der Rautengewächse. Er trägt soviel Nektar wie Pollen und liefert das ganze Jahr über den Wildbienen Nahrung, erläuterte Götz. Von Juni bis August trägt er weiße Blütendolden, er bekommt rote Balgfrüchte mit schwarzen Samen. Die Herkunft ist Nordkorea.

Bald konnte man die Steinener Genossen und die Bienenfreunde mit Eimern bestückt sehen, wie sie über das Feld gingen und die Samen ausstreuten, fast horizontal, denn der Wind half beim Säen mit. Ebenso gemeinsam wurde dann der wertvolle Bienenbaum mit Unterstützung des Fachmannes gepflanzt. Angegossen wurden Wiese und Baum sofort im Anschluss direkt vom Himmel. „Ich wusste, dass ich kein Wasser mitbringen muss“ scherzte Götz. Der kleine Umtrunk mit Butterzopf schmeckte auch beim anschließenden Regen. Als Dank für das Engagement von Karlheinz Götz überreichten ihm Rainer Eiche und Oliver Baumgartner von den Bienenfreunden zwei Gläser Honig. Karlheinz Götz hat noch einige Pläne betreffs Natur- und Landschaftsschutzes. So möchte er hier auch ein Bienenhotel für Wildbienen bauen, denn er stellte fest, dass diese solche Einrichtungen sehr stark frequentieren.

Fotos

360 – zahlreiche Interessierte versammelten sich bei der Fläche, die mit Samen für eine Blumen- und Bienenwiese angesät wurde. Landschaftsgärtnermeister Karlheinz Götz (5. von rechts) freute sich über den Besuch von Ruth Noack (6. von rechts), die sich auch einen Sameneimer griff

368 – Nach kurzer Einführung durch Landschaftsgärtnermeister Karlheinz Götz säen die Genossen und Bienenfreunde das Feld ein

381 Der Bienenbaum steht gerade. Karlheinz Götz gibt ihm Stütze mit einem Pflock

382 und 383 – Genossen und Bienenfreunde packen tatkräftig mit Unterstützung von Fachmann Karlheinz Götz an, um den wertvollen Bienenbaum zu pflanzen

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