Landkreis Lörrach
Friedfertige Narretei
Die sonntäglichen Fasnachtsumzüge im Landkreis Lörrach verliefen äußerst friedlich. Wie jedes Jahr säumten tausende Schaulustige die Umzugsstrecken. Verkehrstechnisch war die Polizei bestens vorbereitet. Es kam zu keinerlei Problemen. Die Narren und die Schaulustigen feierten friedlich und so kam es, dass lediglich am Karsauer Narrenmarkt eine körperliche Auseinandersetzung angezeigt wurde. Zwei Betrunkene mussten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Ansonsten verlief der Sonntag mit seinen Umzügen und den anschließenden Veranstaltungen völlig friedfertig.
Schwerer Unfall im Begegnungsverkehr – B518 gesperrt – Polizei sucht Zeugen
Schopfheim. Wie wir berichtet hatten, war es am Donnerstagnachmittag kurz nach 14 Uhr auf der Bundesstraße 518 auf Gemarkung Eichen zu einem schweren Unfall im Begegnungsverkehr gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer eines VW-Golf auf der Bundesstraße von Schopfheim in Richtung Wehr unterwegs. Zwischen der unteren und der oberen Einfahrt nach Eichen setzte der Golf-Fahrer in der dortigen Kurve zum Überholen eines vorausfahrenden Lkw an. Als er sah, dass aus Richtung Wehr ein 7,5 Tonnen schwerer Laster entgegen kam, brach der Golf-Fahrer den Überholvorgang ab und zog sein Fahrzeug wieder auf seine Fahrspur.
Der aus Richtung Wehr kommende Lkw-Fahrer hatte die Gefahr erkannt und zog sein schweres Fahrzeug zur Verhinderung einer Frontalkollision mit dem Golf nach rechts. Dadurch geriet sein Lkw auf den unbefestigten Seitenstreifen und schleuderte anschließend nach links auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem aus Richtung Schopfheim kommenden Opel-Corsa zusammen stieß.
Die Verkehrspolizei Lörrach sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Insbesondere wird der Fahrer des vor dem Golf fahrenden Lkw gesucht. Es soll sich dabei um einen Bau-Laster mit offener Pritsche handeln. Der Aufbau ist komplett in rot lackiert. Es soll sich um ein älteres Fahrzeug handeln, bei dem teilweise Lack abgesplittert ist. Es gibt keine Erkenntnisse zum Kennzeichen des Fahrzeuges. Der Lkw war auf der B 317 von Maulburg in Richtung Schopfheim gefahren und dann auf die B 518 abgebogen.
Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Lörrach unter Tel: 07621/176600 entgegen.
„Auch beim Feiern gelten Regeln“Â
Vielerorts beherrscht dieser Tage wieder das bunte Treiben der Fasnacht die Straßen im Landkreis Lörrach. Doch auch in dieser „fünften Jahreszeit“ gibt es in Sachen Jugendschutz und Straßenverkehr keine „Narrenfreiheit“.
Die Polizei wird in den kommenden Tagen insbesondere bei Jugendschutz- und Verkehrskontrollen darauf achten, dass nicht Unbesonnenheit die wahre Narretei sein wird.
Trotz aller Aufklärungsarbeit wissen viele Autofahrer immer noch nicht, wie schnell die kritische Promillegrenze erreicht ist. Dabei wird den Wenigsten klar, dass bereits unter 0,5 Promille Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen messbar beeinträchtigt werden. Nur die Wenigsten wissen, dass nach einem Unfall schon ab 0,3 Promille strafrechtliche Konsequenzen drohen. Gefährlich ist auch der Irrglaube, Alkohol könne durch Kaffee, Pillen oder sonstige Mittel abgebaut werden. Hier helfen weder Tricks noch Tabletten. Nur der Körper allein ist in der Lage, den Alkohol abzubauen. Besonders hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auch auf das Fahren unter Drogeneinwirkung. Auch in diesen Fällen drohen den Fahrern empfindliche Strafen.
Die Erfahrungen zeigen, dass sich trotz aller Warnungen und Appelle immer noch zahlreiche Autofahrer(innen) nach Alkohol- und Drogenkonsum ans Steuer setzen und damit sich und andere gefährden.
Innerhalb Baden-Württemberg wurden im vergangenen Jahr zur Fasnachtszeit 1.253 alkoholisierte und 375 unter Drogeneinfluss stehende Fahrzeuglenker festgestellt. Zudem ereigneten sich während dieser Tage landesweit 248 Verkehrsunfälle wegen Alkohol,- und 19 Verkehrsunfälle wegen Drogeneinfluss.
Auf den Straßen des Landkreises Lörrach wurden in der Fasnachtszeit 2011 drei Verkehrsunfälle registriert bei denen Alkohol im Spiel war. Weiter wurden währenddessen 32 Alkohol- und 13 Drogendelikte im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen festgestellt. Diese Zahlen belegen, dass Alkohol- und Drogenkonsum beim Führen von Kraftfahrzeugen nach wie vor eine große Rolle spielen.
Damit die „närrischen Tage“ nicht zu Katertagen werden, appelliert die Polizei an die Einsicht und Vernunft aller Fahrzeuglenker und weist auf die verstärkten Kontrollen hin. Dazu noch der Rat:
- Setzen Sie sich nur mit klarem Kopf ans Steuer oder steigen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen um.
- Organisieren Sie nach Möglichkeit einen Fahrdienst.
- Lassen Sie ihr Auto besser zu Hause stehen, wenn Sie nicht ausschließen können, dass Sie Alkohol trinken werden.
- Steigen sie zu keinem Betrunkenen ins Auto,
- verhindern sie, Â dass Freunde oder Bekannte betrunken oder unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug lenken.
Betrügerische E-Mails im Umlauf
Die Polizeidirektion Lörrach warnt die Bevölkerung des Landkreises Lörrach vor betrügerischen Phishing E-Mails. In den letzten Tagen sind diese betrügerischen E-Mails auch an drei Personen im Landkreis Lörrach gegangen. Die Betrüger versuchen ihre Opfer dazu zu bringen ihre Kreditkartendaten preis zu geben. Als Mastercard-Kundin oder -Kunde soll man als angeblichen Schutz vor Betrug auf einer angegebenen Webseite seine Kreditkartendaten eintragen. Das E-Mail soll angeblich von Mastercard Betrugsschutz stammen. Es handelt sich wie bereits erwähnt um ein sogenanntes Phishing E-Mail, womit Betrüger versuchen an Daten von Kreditkarten zu kommen, um diese anschließend missbräuchlich zu verwenden. Gegen sie auf keinen Fall ihre Kreditkartendaten weiter. Weitere Information finden sie auch auf der Homepage von Mastercard. Â
Einbrecherbande festgenommenÂ
Die Kriminalpolizei Lörrach ermittelte seit Anfang Dezember 2011 intensiv gegen eine aus mindestens fünf Personen bestehende Tätergruppierung. Die Personen sind verdächtig als Bande Wohnungseinbrüche durchgeführt zu haben. Nach dem Auskundschaften lohnenswerter Einbruchsobjekte haben die im Landkreis Lörrach wohnenden Tatverdächtigen drei aus Nordrhein-Westfalen stammende Einbrecher anreisen lassen, um hier Wohnungseinbrüche zu begehen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen kann der Bande zumindest ein Einbruch im Landkreis Lörrach angelastet werden, bei dem Schmuck von erheblichem Wert erbeutet wurde. Bei den weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass die Bande anschließend wieder in Nordrhein-Westfalen, in den Räumen Düsseldorf, Dortmund, Bielefeld und Hamm, aktiv war. Nach einem Einbruch in ein Wohnhaus wurden die drei Tatverdächtigen Mitte Januar im Bereich des Polizeipräsidiums Hamm von einem Sondereinsatzkommando der Polizei festgenommen. Bei der Festnahme wurde zahlreiches vermeintliches Diebesgut sichergestellt. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen wurden zahlreiche Einbruchswerkzeuge und Quittungen von Pfandhäusern und Juwelieren aufgefunden. Ein Tatverdächtiger hatte eine Schusswaffe zur Tierabwehr in der Füllung eines Sitzkissens versteckt.
Bei den drei Tatverdächtigen handelt es sich um einen 61-jährigen in Düsseldorf wohnhaften Serben; einen 38-jährigen in Hamm wohnhaften Serben und einen 35-jährigen in Hamm wohnhaften Deutschen. Die drei Tatverdächtigen sind alle in Nordrhein-Westfalen bereits mehrfach einschlägig polizeilich in Erscheinung getreten. Einer der Täter saß bis Juni 2011 wegen des gleichen Delikts in Untersuchungshaft und auch die beiden anderen Tatverdächtigen wurden wegen Bandendiebstahls schon verurteilt und inhaftiert. Durch das Amtsgericht Lörrach wurde gegen die drei Männer Haftbefehl erlassen.
Rheinfelden:
 Autobahntunnel aufgrund verlorener Ladung mehrere Stunden gesperrt
Der Tunnel der A861 „Nollingerberg“ musste am Freitag gegen die Mittagszeit für mehrere Stunden gesperrt werden.
Ein niederländischer Sattelzugfahrer verlor am Freitag gegen 11 Uhr große Teile seiner Ladung im Nollinger Bergtunnel. Die Türen des Sattelaufliegers hatten sich geöffnet. Unmengen von scharfkantigen und spitzen Elektronikteilen verteilten sich auf der gesamten Fahrbahn. Ein nachfolgender Autofahrer überfuhr die geschredderten Elektroteile und zog sich einen Plattfuß zu. Alle nachfolgenden Fahrzeuge mussten anhalten und der Tunnel war innerhalb kürzester Zeit blockiert. Der Sattelzugfahrer fuhr unbeirrt weiter und verteilte den Elektroschrott streckenweise im weitern Verlauf der A98. Auf Höhe der Ausfahrt Lörrach-Ost hielt der Fahrer an und schloss seine Türen. Danach setzte er seine Fahrt in Richtung Freiburg unbeirrt fort. Die Spedition konnte ermittelt und kontaktiert werden. Der Sattelzug konnte im Bereich Freiburg von der Autobahnpolizei gestoppt werden. Den Fahrer erwartet eine Anzeige wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Er musste 1000 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Auf die Spedition kommen Reinigungskosten von mehreren tausend Euro zu. Geschädigte Autofahrer sollen sich beim Autobahnpolizeirevier Weil am Rhein unter 07621/9800 melden.
Aufgrund der aufwendigen Reinigungsarbeiten muss der Autobahnabschnitt zwischen Rheinfelden-Mitte und Lörrach–Ost noch bis etwa 16 Uhr gesperrt werden.
Polizei sucht zwei Autoaufbrecher
Die Polizei Lörrach sucht zwei Männer, die am Donnerstagmittag zwischen 13 Uhr und 13.15 Uhr einen in der Bergstraße abgestellten VW aufgebrochen haben. Die beiden Männer brachen einen bei der Brauerei Lasser auf einem Parkplatz abgestellten und nicht mehr zugelassenen VW Scirocco auf. Im Auto konsumierten die beiden Männer Schnaps und rissen dann das Autoradio heraus. Als sie von einem Zeugen angesprochen wurden flüchteten die beiden Männer. Es handelte sich um zwei Männer im Alter von 25-30 Jahren, mittlere Größe von etwa 175 cm, mit kurzen Haaren. Die Männer trugen beide olivgrüne bundeswehrähnliche Jacken. Sie waren offensichtlich alkoholisiert und benahmen sich rüpelhaft. Die Männer müssten durch ihr Verhalten und Aussehen einigen Passanten aufgefallen sein. Das Polizeirevier Lörrach bittet Zeugen sich unter 07621/176-500 zu melden.
Neue Betrugsmasche durch Telefonanrufe – bereits zwei Fälle im Landkreis Lörrach bekannt
Seit Anfang Januar treiben Betrüger mit einer „neuen Betrugsmasche“ ihr Unwesen. Bisher sind in Baden-Württemberg insgesamt 13 Fälle mit derselben Begehungsweise angezeigt worden. Die Betrüger, in allen Fällen waren es männliche Personen, rufen bei Bürgern an und geben sich als Polizeibeamte aus. Den Bürgern wird erzählt, dass die Polizei wegen zunehmender Fälle von Datenmissbrauch oder wegen sich häufender Werbeanrufe die Mithilfe der Bürger benötige. Aus diesem Grunde sollen die Bürger eine Zahl der Tastatur ihres Telefons (meistens die 1) drücken. Nach Drücken der Zahl ertönt Musik. Höchstwahrscheinlich wird durch das Drücken der Zahl eine Umleitung auf eine kostspielige Sonderrufnummer aktiviert und die Angerufenen werden so abgezockt.
Im Landkreis Lörrach sind bisher zwei dieser Fälle angezeigt worden. Am Dienstagabend wurde ein Bürger in Grenzach-Wyhlen und am Mittwochmorgen wurde eine Bürgerin in Rheinfelden angerufen.
Da mit weiterem Auftreten der Betrüger gerechnet werden muss, warnt die Polizei die Bevölkerung.
- Die Polizei führt grundsätzlich keine solchen Anrufaktionen durch !!
- Gehen Sie nicht auf ein Gespräch mit dem Anrufer ein
- Drücken Sie keinesfalls die angegebene Zahl
- Beenden Sie sofort das Gespräch
- Zeigen Sie den Vorfall bei ihrer Polizeidienststelle an
Sammlungsbetrüger im Landkreis unterwegs – Polizei warnt vor Spenden (Sammlerliste)
Erneut sind am Mittwoch im Landkreis Lörrach Sammlungsbetrüger aufgetreten. Die Aktionen der Personen sind dabei gut organisiert und laufen immer nach demselben Muster ab. Zumeist Frauen betteln in teilweise sehr aggressiver Weise vor Einkaufszentren und Parkplätzen um Spenden. Um den „amtlichen“ Anschein zu erwecken, weisen sie dabei Schriftstücke vor und lassen die Spender sogar unterschreiben. Allerdings wird bei genauer Prüfung der Schriftsätze schnell klar, dass diese selbst verfasst sind. Die „Sammlungslisten“ sind in schlechtem Deutsch verfasst und weisen erhebliche grammatikalische Fehler auf. Das so erbettelte Geld wird keineswegs für soziale Einrichtungen verwendet, sondern muss in der Regel sofort an die Hintermänner abgeführt werden. Auch am Mittwoch wurden die Aktionen zweier Frauen offensichtlich von Begleitern überwacht. Droht den Frauen dann eine Kontrolle durch die Polizei, so wird das erbettelte Geld und die Sammelliste schnell an den männlichen Begleiter übergeben, so dass keine Beweismittel vorhanden sind und vor allen dingen, kein erbetteltes Geld sichergestellt werden kann.
Am Mittwochvormittag waren zwei Frau in Schopfheim in der Innenstadt unterwegs. Gegen 11.45 Uhr wurde die Polizei vor Auftreten der beiden Frauen verständigt. Im Bereich der Hauptstraße/Feldbergstraße konnten beide in einem Geschäft angetroffen und kontrolliert werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich ein männlicher Begleiter schnell in Richtung Innenstadt entfernt hatte. Trotz sofortiger Fahndung konnte der Mann unerkannt entkommen.
Gegen 13.30 Uhr tauchten die beiden Frauen, rumänische Staatsangehörige die im benachbarten Elsass wohnhaft sind, vor einem Baumarkt in Lörrach-Haagen auf. Auch hier bettelten sie unter vorzeigen ihrer Sammelliste aggressiv Passanten an. Ein Mann ließ sich das nicht gefallen, sondern hielt eine Frau fest und alarmierte die Polizei. Die zweite Frau flüchtete zu einem dunklen Pkw mit französischem Kennzeichen. In diesem warteten zwei Männer und fuhren sofort los, nachdem die geflüchtete Frau eingestiegen war. Bei der festgehaltenen Frau konnte die abgebildete Sammelliste sichergestellt werden. In diesem Zusammenhang wird ein Spender gesucht. Der Mann hatte wohl Geld gespendet und auf der Liste unterschrieben. Der Spender soll aus Steinen stammen und wird gebeten, sich beim Polizeirevier Lörrach unter Tel.: 07621/176-500 melden.
Kurz nach 14 Uhr sind die beiden Frauen erneut aufgetreten. Dieses Mal waren sie im Industriegebiet in Binzen unterwegs. Als die alarmierte Polizei den dortigen Bereich kontrollierte, konnte sie eine der beiden Frauen vor einem Möbelmarkt an der Eulerstraße ausfindig machen. Sie führte eine Sammelliste mit sich. Offensichtlich hatte die zweite, geflüchtete Frau die erbettelten Gelder dabei. Sie und ihre männlichen Begleiter waren vermutlich mit dem Pkw geflüchtet.
Die Polizei warnt die Bevölkerung erneut vor den aggressiven Bettlerinnen. Es muss davon ausgegangen werden, dass diese auch weiterhin im Landkreis auftreten. Es wird nachmals darauf hingewiesen, dass die Sammlungen weder im Auftrag einer Sozialeinrichtung durchgeführt werden, noch die erbettelten Gelder an eine solche Einrichtung abgeführt werden. Das Verhalten der Personen stellt einen Sammlungsbetrug dar und sie werden dafür bei der zuständigen Staatsanwaltschaft auch angezeigt.
Meldung vom 29.12.2012, 18:00 Uhr – Lörrach: Rücksichtslose Fahrmanöver – Polizei sucht Zeugen
Zu einem gefährlichen Überholvorgang kam es am frühen Donnerstagnachmittag in Lörrach auf der Wiesentalstraße. Ein Mann fuhr gegen 13.30 Uhr mit seinem dunkelblauen Audi A3 auf der Wiesentalstraße in Richtung Tumringen. Hinter dem Audi fuhr ein junger Mann mit einem silberfarbenen Mercedes. Offensichtlich fuhr der Audi-Fahrer dem Mercedes-Fahrer nicht schnell genug, denn der Mercedes-Fahrer soll nun sehr dicht aufgefahren sein. Anschließend soll er Im Bereich der Tankstelle trotz Gegenverkehrs überholt haben. Der Gegenverkehr habe zur Vermeindung eines Zusammenstoßes abbremsen müssen.
Nach dem Überholvorgang soll der Mercedes-Fahrer ohne zwingenden Grund bis zum Stillstand abgebremst haben. Der Audi-Fahrer musste ebenfalls stark abbremsen, um nicht auf den Mercedes aufzufahren. Der Mercedes-Fahrer, möglicherweise türkischer Staatsangehöriger, etwa 25 Jahre alt, kurze schwarze Haare, trug 3-Tages-Bart und hatte einen Schal um den Hals, stieg aus, lief zum Audi und öffnete die Fahrertüre. Im Laufe der nun folgenden verbalen Auseinandersetzung soll der Mercedes-Fahrer den im Fahrzeug sitzenden Audi-Fahrer gestoßen haben. Anschließend stieg er in den Mercedes und fuhr davon.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen und bittet eventuelle Zeugen, vor allen dingen aber die gefährdeten, entgegenkommenden Fahrzeugführer sich unter Tel.: 07621/176-500 zu melden.
Meldung vom 28.12.2011 – Weil am Rhein: Geldautomat geknackt – Polizei bittet um Hinweise
Über die Weihnachtsfeiertage kam es in Weil-Friedlingen zu einem nicht alltäglichen Einbruch. Unbekannte Einbrecher waren am frühen Montagmorgen gegen ein Uhr gewaltsam in einen Einkaufsmarkt an der Alte Straße eingedrungen. Dazu hatten sie offensichtlich eine Leiter von einem gegenüber befindlichen Anwesen gestohlen und sind auf das Flachdach des Marktes gestiegen. Das Dach wurde anschließend gewaltsam geöffnet und mit der Leiter stieg man in den darunter befindlichen Raum. Von hier aus hatten die Einbrecher Zugang zur Rückseite des im Einkaufsmarkt befindlichen Geldautomaten eines ortsansässigen Geldinstitutes. Mit einer Flex und einem Bohrhammer, sowie zwei Äxten wurde anschließend der Geldautomat aufgebrochen und eine hohe Geldsumme entwendet. Das Aufbrechen des Geldautomaten muss erheblichen Lärm verursacht haben. Die Flex (grün, Marke Bosch) und der Pneumatik-Bohrhammer (rot, Marke Einhell), sowie die Äxte wurden von den Tätern mitgebracht und nach getaner Arbeit am Tatort zurückgelassen. Am Geldautomaten und am Gebäude ist erheblicher Sachschaden entstanden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Insbesondere könnten Antworten auf folgende Fragen für die Ermittlungen dienlich sein:
- · Der Tatort ist höchstwahrscheinlich ausbaldowert worden. Wem sind Personen aufgefallen, die sich vor den Feiertagen im Bereich des Einkaufsmarktes an der Alte Straße Nr. 46, bzw. im Bereich des Geldautomaten verdächtig benommen haben.
- · Waren diese Personen eventuell mit Fahrzeugen beim Einkaufsmarkt?
- · Sind Personen aufgefallen, die dort mit einer Leiter unterwegs waren?
- · Sind Personen aufgefallen, die Werkzeuge und die genannten Maschinen aus einem Fahrzeug ausgeladen und zum Einkaufsmarkt geschafft haben?
- · Wer kann Angaben zur Herkunft oder zum Eigentümer der Werkzeuge, insbesondere der großen Axt mit dem auffälligen Aufkleber, machen?
- · Sind Fahrzeuge aufgefallen, die dort längere Zeit abgestellt waren?
- · Ist jemandem „Baulärm“ am frühen Montagmorgen aufgefallen?
Alle Beobachtungen, auch wenn sie bedeutungslos erscheinen, können für die Polizei hilfreich sein. Die Hinweise nimmt das Weiler Polizeirevier unter Tel. 07621/97970 entgegen.
Meldung vom 06.12.2011: Landesweite Schwerpunktkontrolle „Gurte retten Leben“ vom 12. – 15.12.2011
In Baden-Württemberg hatten im Jahr 2010 von 267 getöteten und gurtpflichtigen Verkehrsunfallopfern 68 (entspricht einer Quote von 25,47 Prozent) keinen Sicherheitsgurt angelegt.
Von Januar bis Ende November 2011 hat sich die Lage nochmals verschärft. Von 211 der gurtpflichtigen und bei Verkehrsunfällen Getöteten waren 65 nicht angegurtet. Dies entspricht einer Quote von über 30 Prozent. Allein im Oktober 2011 waren von den 20 getöteten und gurtpflichtigen Verkehrsunfallopfern insgesamt elf nicht angegurtet (55 Prozent). Die deutschlandweite Quote der Verkehrsunfallopfer, welche gurtpflichtig waren und keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, betrug im Jahr 2010 20 Prozent.
Um dieser negativen Entwicklung entgegen zu steuern hat sich das Innenministerium Baden-Württemberg entschlossen, die Schwerpunktaktion „Gurte retten Leben“ durchzuführen. In der Zeit vom 12. – 15.12.2011 werden deshalb im Landkreis Lörrach entsprechende Kontrollmaßnahmen unternommen. Durch diese zusätzlichen Anstrengungen soll die Zahl der nicht angeschnallten Verkehrsteilnehmer reduziert werden.
Um die Gurtanlegepflicht den Verkehrsteilnehmern in Erinnerung zu rufen, wäre eine entsprechende Berichterstattung in den Medien sehr hilfreich.
Die Polizeidirektion Lörrach lädt deshalb die Pressevertreter zur Teilnahme an einer der Kontrollaktionen recht herzlich ein. Bitte melden Sie sich bei der Pressestelle, damit wir die organisatorischen Vorbereitungen treffen können.
Meldung vom 5.12.2012: Stürmische Nacht – Landkreis Lörrach ist glimpflich davon gekommen
Die orkanartigen Böen in der Nacht von Sonntag auf Montag verursachten im Landkreis Lörrach zwar einige Verkehrsbehinderungen, aber keine größeren Sachschäden. Personenschäden waren nicht entstanden. Auf der Bundesstraße 317 zwischen Fahl und Feldberg, ca. 400 Meter vor dem Gipfel waren mehrere Gesteinsbrocken auf die Fahrbahn gefallen. Dies wurde einigen Fahrzeugführern zum Verhängnis. Diese fuhren teilweise über die Felsbrocken und zogen sich Sachschäden an ihren Fahrzeugen zu. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
Zwischen Kürnberg und Schlechtbach, im Bereich des Sattelhofs war ein Baum auf die Kreisstraße 6352 gestürzt und behinderte den Verkehr. Auch in Schopfheim-Wiechs war die Straße Rebacker durch einen umgestürzten Baum blockiert. Zwischen Adelhausen und Ottwagen und zwischen Haagen und Wittlingen war jeweils ein Baum auf die Fahrbahnen gestürzt. In Lörrach und in Grenzach-Wyhlen waren Bauzäune durch den Sturm umgeworfen worden. Die Straßenmeisterei und die Feuerwehr waren im Einsatz und räumten die Blockaden bei Seite.
Meldung vom 2.12.2011: Schwertransport für eine Autobahnbrücke zu hoch
In der vergangenen Nacht hatten Beamte der Polizeidirektion Lörrach die Aufgabe, einen Schwertransport mit 26 Metern Länge, 5,55 Metern Breite, 5,45 Metern Höhe und 68 Tonnen Gewicht vom Hafengebiet in Weil am Rhein nach Schopfheim zu begleiten. Die Strecke durch Weil-Haltingen verlief ohne Probleme. Diese ergaben sich dann auf der Autobahn 98, da die Durchfahrtshöhe der Brücke im Bereich der Anschlussstelle Kandern zu niedrig war. Aus diesem Grunde musste die A98 zwischen den Anschlussstellen Lörrach-Mitte und Kandern voll gesperrt und der Schwertransport entgegen der Fahrtrichtung geführt werden. Dies klappte dann ohne Probleme. Die weitere Strecke zwischen der Autobahn dem Zielort in Schopfheim war dann nur noch Formsache. Insgesamt war der Schwertransport von 22.10 Uhr bis 00.30 Uhr unterwegs. Transportiert wurde ein Behälter.
Die Polizei war mit neun Beamten im Einsatz; von der Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen waren sieben Mitarbeiter mit drei Fahrzeugen eingesetzt.
Meldung vom 1.12.2011: Kranausleger an Autobahnbrücke geknallt – Unfallflucht mit erheblichem Sachschaden geklärt
Weil am Rhein. Wie wir berichtet hatten, war es am letzten Samstagvormittag gegen 09.00 Uhr zu einem spektakulären Zwischenfall auf Gemarkung Weil am Rhein auf der Überleitung von der BAB 98 auf die BAB 5 gekommen. Ein zunächst unbekannter Lkw-Fahrer fuhr von der A 98 kommend auf die A 5 in Richtung Weil am Rhein/Basel auf. Der Lkw hatte auf der offenen Ladefläche Tannenbäume geladen und war mit einem Auslegekran ausgestattet. Genau dieser Kran sollte dem Lkw-Fahrer an dem Brückenbauwerk unmittelbar nach der Anschlussstelle Weil am Rhein / Überführung A 98 zum Verhängnis werden. Die Heckkranvorrichtung, welche zum Be- und Endladen des Lkw benutzt wird, war offensichtlich nicht richtig in die Endposition gebracht worden und streife zunächst im Mittelbereich die Brücke über die A 5. Der Kran schlug anschließend im südlichen Außenbereich der Brücke ein, so dass hier Betonstücke herausgeschlagen wurden. Durch den kapitalen Einschlag setzte das Fahrzeugheck mehrmals auf der Fahrbahn auf und eine Hydraulikleitung wurde abgerissen. Infolge des unsanften Umgangs mit dem Fahrzeug wurde das Ersatzrad des Lkw samt Halterung abgerissen und blieb neben der Fahrbahn liegen. Nachfolgende Pkw mussten dem so entstandenen Hindernis ausweichen.
Der Lkw-Fahrer hielt nach Bemerken des Unfalls für geraume Zeit an und steuerte den Kranausleger nach unten. Anschließend entfernte sich der Lkw-Fahrer von der Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern oder seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.
Ein Werbeaufkleber auf dem Lkw wurde dem geflüchteten Lkw-Fahrer nun zum Verhängnis. Über die Aufschrift war es den Ermittlern der Autobahnpolizei gelungen die Firma aus dem Raum Freiburg und deren 24 Jahre alten Kradfahrer ausfindig zu machen. Warum der Mann nach dem Unfall flüchtete ist noch nicht bekannt. An der Brücke ist ein Schaden von mindestens 4000 Euro entstanden.
Meldung vom 27.11.2011: Unfallflucht mit erheblichem Sachschaden und Gefährdung des Straßenverkehrs auf der Autobahn – Polizei sucht Zeugen
Weil am Rhein. Zu einem spektakulären Zwischenfall kam es am Samstagmorgen gegen 09.00 Uhr auf der Überleitung von der BAB 98 auf die BAB 5. Ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer fuhr von der A 98 kommend auf die A 5 in Richtung Weil am Rhein/Basel auf. Der Lkw hatte auf der offenen Ladefläche Tannenbäume geladen und war mit einem Auslegekran ausgestattet. Genau dieser Kran sollte dem Lkw-Fahrer an dem Brückenbauwerk unmittelbar nach der Anschlussstelle Weil am Rhein / Überführung A 98 zum Verhängnis werden. Der Heckkranvorrichtung, welche zum Be- und Endladen des Lkw benutzt wird, war offensichtlich nicht richtig in die Endposition gebracht worden und streife zunächst im Mittelbereich die Brücke über die A 5. Der Kran schlug anschließend im südlichen Außenbereich der Brücke ein, so dass hier Betonstücke herausgeschlagen wurden. Durch den kapitalen Einschlag setzte das Fahrzeugheck mehrmals auf der Fahrbahn auf und eine Hydraulikleitung wurde abgerissen. Infolge des unsanften Umgangs mit dem Fahrzeug wurde das Ersatzrad des Lkw samt Halterung abgerissen und blieb neben der Fahrbahn liegen. Nachfolgende Pkw mussten dem so entstandenen Hindernis ausweichen.
Der Lkw-Fahrer hielt nach Bemerken des Unfalls für geraume Zeit an und steuerte den Kranausleger nach unten. Anschließend entfernte sich der Lkw-Fahrer von der Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern oder seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Der Vorfall wurde von Überwachungskameras an der Autobahnanschlussstelle aufgezeichnet. Nichtsdestotrotz such die Polizei Zeugen oder gar gefährdete Fahrzeugführer, welche sich bitte mit der Autobahnpolizei Weil am Rhein (07621/98000) in Verbindung setzen sollen. Der Lkw dürfte durch den Unfall nicht unerheblich beschädigt worden sein. Der Schaden an der Autobahnbrücke muss erst noch durch die zuständige Autobahnmeisterei ermittelt werden.
Meldung vom 17.11.2011: 3jähriges Kind in Lichtschacht gefallen – Rettungskräfte im Einsatz
Weil am Rhein. Am Donnerstagnachmittag wurde kurz vor 15 Uhr in Weil am Rhein Alarm ausgelöst. Die Ursache setzte ein 3 Jahre altes Kind. Dieses war nach Mitteilung des Anrufers im Bereich des Anwesens Schwarzenbach Nr. 5 in einen Schacht gefallen. Polizei, Notarzt, Rettungssanitäter und die Feuerwehr wurden alarmiert und eilten zur Unglücksstelle.
Die Feststellungen ergaben, dass ein 3-jähriges Mädchen in einen etwa 3 Meter tiefen Lichtschacht vor der dortigen Tiefgarage gefallen war. Das Kind hatte Glück im Unglück, denn durch den Sturz hatte es sich nur leicht verletzt. Es wurde durch die Feuerwehr aus der misslichen Lage befreit und konnte vom Notarzt versorgt werden.
Der Schacht ist mit einem Gitter abgedeckt. Das Gitter ist normaler weise gesichert und befestigt. Wie sich das Gitter gelöst haben könnte ist noch nicht bekannt. Die diesbezüglichen Ermittlungen laufen.
Meldung vom 14.11.2011: Geländewagen bleibt verschwunden, Belohnung ausgesetzt
In der Nacht vom Samstag 05.11.2011 auf Sonntag 06.11.2011 wurde in Steinen-Höllstein ein Mercedes Geländewagen gestohlen. Die schwarze M-Klasse war in der Gartenstraße in Steinen-Höllstein geparkt und wurde von unbekannten Tätern entwendet. Am Sonntagvormittag wurden verschiedene Gegenstände, die sich im Fahrzeuginnenraum befanden in Schönau aufgefunden. Offensichtlich hatten der oder die Autodiebe in Schönau an der B317, auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes angehalten. Die Sachen aus dem Fahrzeuginnenraum wurden vom Täter auf den Parkplatz entsorgt. Der schwarze Mercedes Geländewagen mit dem Kennzeichen LÖ-ES 28 hat einen Zeitwert von etwa 15.000 Euro. Das Fahrzeug ist seit dem Diebstahl nicht mehr aufgetaucht.
Von privater Seite wurde jetzt eine Belohnung von 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt, die zur Wiederbeschaffung des Fahrzeugs oder Ermittlung der Täter führen. Hinweise erbittet der Polizeiposten Steinen unter 07627/970250.
Meldung vom 09.11.2011: Wohnungseinbrüche im Landkreis häufen sich
Mit Einbruch der dunklen Jahreszeit haben sich die Wohnungseinbrüche im Landkreis Lörrach wieder stark gehäuft. Zwischen dem 28.10.2011 und dem 06.11.2011 kam es zu insgesamt 17 Wohnungseinbrüchen. Acht Fälle ereigneten sich im Bereich Weil am Rhein und Markgräflerland. Sieben Fälle im Raum Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen. Zwei weitere Einbrüche waren im Bereich Lörrach und Inzlingen.
Die Einbrecher nutzen offensichtlich die frühe Dunkelheit dazu aus, in Wohnhäuser einzubrechen. Die Vorgehensweise ist meistens immer die Gleiche. Fenster oder Terrassentüren werden geöffnet oder aufgehebelt. Die Häuser werden durchsucht und es wird Bargeld und Schmuck entwendet. Auch in der Schweiz, in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind die Einbruchsdelikte in den letzten Tagen deutlich angestiegen.
Tipps der Polizei:
Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese immer zweifach ab. Fenster nicht gekippt lassen.
Bewahren Sie keinen wertvollen Schmuck und hohe Bargeldbeträge zu Hause auf.
Seien sie als Nachbar wachsam, melden Sie verdächtige Personen und verdächtige Fahrzeuge sofort der Polizei.
Geben Sie dabei Personenbeschreibung und Autokennzeichen durch.
Sollten Sie tatsächlich einen Dieb oder Einbrecher bei seiner Tat überraschen, dann versuchen Sie nicht, ihn aufzuhalten. Prägen Sie sich lieber sein Aussehen ein und  verständigen Sie dann sofort uns von der Polizei.
Weitere Informationen zum Einbruchsschutz erhalten sie bei der kriminalpolzeilichen Beratungsstelle unter 07621/176-592 oder unter www.polizei-beratung.de
Meldung vom 08.11.2011: Französicher Feiertag sorgt erfahrungsgemäß für Verkehrsprobleme – Polizei erwartet Staus auf den Autobahnen A5, A 98 und A 861Â
Erhebliche Verkehrsprobleme erwartet die Polizei auf den Bundesautobahnen A 5, A 98 und A 861 zwischen Freiburg und der Schweizer Grenze, sowie auf den Nebenstrecken im Großraum Weil am Rhein/Basel und Rheinfelden anlässlich des französischen Feiertags am Freitag den 11.11.2011. An diesem Tag gilt in Frankreich ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge über 7,5 t, weshalb erfahrungsgemäß viele Lkw-Fahrer auf die Grenzübergänge Basel/Weil-Autobahn und Rheinfelden ausweichen, um das Fahrverbot in Frankreich zu umfahren.
Im Vorjahr führte dies in den Morgenstunden zu einem zehn Kilometer langen Rückstau vor dem Autobahn-Grenzübergang Weil am Rhein/Basel. In den Abendstunden stauten sich vor dem Grenzübergang Neuenburg in Richtung Frankreich Lkws ebenfalls auf zehn Kilometern Länge. Vor dem Grenzübergang Rheinfelden stauten sich die Lkws auf zwei Kilometern.  Auch am Folgetag waren die Auswirkungen vor dem Grenzübergang Basel/Weil-Autobahn noch zu spüren. Der Verkehr staute sich hier auf wiederum zehn Kilometern Länge. An beiden Tagen konnte der Lkw-Stau vor dem Grenzübergang nicht abgebaut werden.
Mit einem ähnlichen Szenario wird auch in diesem Jahr gerechnet. Pendler aus der Region werden daher gebeten, an diesem Tag mehr Zeit für die Fahrtstrecke einzuplanen oder die Strecke weiträumig zu umfahren. Die Polizei weist darauf hin, dass den Weisungen der eingesetzten Polizeibeamten unbedingt Folge zu leisten ist. Der Verkehrswarnfunk wird ständig über die aktuelle Verkehrslage informieren.
Meldung vom 04.11.2011 / Landkreis Lörrach / Enkeltrickbetrüger wieder aktiv
Erneut wurde am Donnerstag im Landkreis Lörrach versucht mit dem sogenannten „Enkeltrick“ Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Dabei gehen die Betrüger immer nach dem gleichen Schema vor. Per Telefon werden meist ältere Menschen angerufen. Der Anrufer gibt sich als Enkel aus und bittet um eine größere Geldsumme. Als Begründung für die Geldforderung werden oft größere Anschaffungen wie Immobilienerwerb oder ähnliches angegeben.
Am Donnerstagvormittag wurden im Landkreis Lörrach drei Frauen angerufen und von dem unbekannten Anrufer um Geld gebeten. Ein Anruf erfolgte in Grenzach-Wyhlen. Zwei Anrufe erhielten in Lörrach wohnhafte Frauen. Die drei Frauen schöpften allerdings Verdacht und so kam es nicht zur Geldübergabe. Statt dessen wurde die Polizei verständigt. Eine der Frauen rief nach dem Anruf des unbekannten Mannes sofort ihren Enkel an und so stellte sich schnell heraus, dass dieser gar nicht bei ihr angerufen hatte. Der sofortige Rückruf bei den Angehörigen hat sich auch in diesem Falle wieder bewährt und verhindert, dass die Frau einem Betrüger aufgesessen ist.
Da weitere Anrufe des unbekannten Betrügers nicht ausgeschlossen sind, warnt die Polizei warnt die Bevölkerung. Sollten Sie einen ähnlichen Anruf erhalten, verständigen Sie bitte sofort die Polizei!
11.10.2011 / Schopfheim: Tödlicher Unfall
Ein tödlicher Unfall ereignete sich heute gegen 09 Uhr im Kleinen Wiesental. Im Ortsteil Hinterheubronn wurde ein 77-jähriger Mann unter seinem Traktor eingeklemmt. Der Mann fuhr von seinem Anwesen in Richtung Straße. Am Ende des gepflasterten Hofes kam der Traktor aus noch ungeklärten Gründen nach links von der Hoffläche ab. Der Traktor stürzte daraufhin etwa 1,6 Meter nach links unten und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde aus dem Fahrzeuginnenraum geschleudert und kam unter dem Dach des Traktors zum Liegen. Der verständigte Notarzt und der Rettungshubschrauber konnten nicht mehr helfen. Der Mann erlitt leider tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Feuerwehr war vor Ort. Die Bergung gestaltete sich sehr schwierig, weil ein entsprechendes Kranfahrzeug zur Beseitigung des schweren Traktors erforderlich war. Die Verkehrspolizei Lörrach hat die Ermittlungen übernommen.
11.10.2011 / Weil am Rhein: Wegekreuz zerstört
In Bereich Bad Bellingen wurde über das vergangene Wochenende ein Wegekreuz zerstört. Das steinerne Wegekreuz stand an der Römerstraße zwischen den Ortsteilen Bamlach und Rheinweiler. Bislang unbekannte Täter drückten das Kreuz aus der Verankerung und warfen es zu Boden. Das Wegekreuz zerbrach dadurch. Neben dem ideellen Schaden, entstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro. Der Polizeiposten Markgräflerland hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter 07626/977800 um Hinweise aus der Bevölkerung.
Ein Bild des beschädigten Wegekreuzes ist als Anlage beigefügt.
07.10.2011 / Rheinfelden: Familie betreibt Rauschgifthandel
Ein 34-jähriger Mann betrieb mit Unterstützung von Vater und Mutter einen regen Rauschgifthandel. Die im Großraum Rheinfelden wohnhaften Personen handelten zumindest seit Januar dieses Jahres mit Heroin.
Anfang September schlug die Kripo Lörrach zu. Bei der Rückkehr von einer Beschaffungsfahrt in Basel wurden Vater und Sohn in Grenzach-Wyhlen festgenommen. Bei der Festnahme konnten 100 Gramm Heroin und 600 Gramm Streckmittel sichergestellt werden. Beide sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Gegen die Mutter wird wegen Beihilfe ermittelt. Es besteht der Verdacht, dass sie nicht nur Bescheid wusste, sondern wissentlich ein Fahrzeug zur Verfügung stellte. Ein Pkw und Hehlerware im Wert von mehreren tausend Euro wurden sichergestellt.
Der arbeitslose Mann führte mindestens zwei Mal pro Woche Beschaffungsfahrten nach Frankreich und Basel durch. Der Vater diente dabei als unverdächtiger Fahrer. Dem Duo wird die illegale Einfuhr und Verkauf von mehreren Kilogramm Heroin zur Last gelegt. Der polizeibekannte Mann hatte das Heroin teilweise selbst konsumiert. Hauptsächlich verkaufte er es aber gewinnbringend im Raum Lörrach und Freiburg.
Ein Zwischenhändler sitzt ebenfalls in Untersuchungshaft. Insgesamt wurden Ermittlungsverfahren gegen rund 20 Personen eingeleitet.









