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Schopfheim

Ausschuss beriet Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Bauhof für das Jahr 2010

Schopfheim (hjh). Reibungslos verabschiedeten die Mitglieder des Betriebsausschusses Eigenbetrieb Bauhof den am Mittwoch vorgestellten Wirtschaftsplan 2012. Der Erfolgsplan hat ein Volumen von etwas über zwei Mio. Euro und liegt laut Thomas Spohn damit um 113000 Euro über den Ansätzen 2011. Mit Ursache dafür sind die um 67500 Euro höheren Personalkosten, die einem weiteren Mitarbeiter und der Aufstockung eines Stundenkontingents geschuldet seien. Die betrieblichen Leistungen werden – so ist es kalkuliert – mit 280000 Euro abgerechnet. Und erhöhte Aufwendungen seien im Bereich Gebäudeunterhaltung, Sanierung des Salzsilos sowie bei den Fahrzeugunterhaltungen und die Reparatur eines Unimogs veranschlagt. Außerdem müssen, so Spohn, die Ansätze für Treib- und Schmierstoffe wegen der aktuellen Preisentwicklung erhöht werden. Die Höhe der Abschreibungen wurde nach Hochrechnung geplanter Investitionen mit 123000 Euro kalkuliert, 97300 Euro seien für Zinsaufwendungen eingestellt.

Finanziell relevant seien Investitionen in einen neuen Transporter (30000 Euro), die Anschaffung von Kommunaltraktoren (90000 Euro) sowie der Ersatz des elektrischen Rolltores auf dem Bauhofgelände (15000 Euro). Aufgenommene Darlehen werden 2012 mit 98100 Euro getilgt. Und dafür, so Spohn, stehen zur Finanzierung Abschreibungen in Höhe von 123000 Euro und eine Darlehensaufnahme in Höhe von 134300 Euro zur Verfügung, ein Passus im Wirtschaftsplan, über den am Mittwoch nicht nur Artur Cremans stolperte, der glaubte: „Da werden Kredite mit einem neuen Darlehen getilgt.“ Dieser Vermutung widersprachen Ruthard Hirschner und Thomas Spohn zwar entschieden, aber entkräften konnten sie die Argumente des SPD-Gemeinderates nicht ganz. Es bleibt also abzuwarten, ob dies am kommenden Montag im Schopfheimer Rathaus gelingt, wo der Gemeinderat unter anderem auch über den Wirtschatspan des Eigenbetriebs Bauhof beraten und entscheiden muss.

Die VHS startete erfolgreich ins Wintersemester 2011/2012

Schopfheim (hjh). Gut angelegt scheinen die 86300 Euro, mit denen die Stadt den Erfolgsplan des Eigenbetriebs VHS im kommenden Jahr bezuschusst. Der Zuschuss wird, so heißt es im Wirtschaftsplan, der am Mittwoch im Bauhof von den Mitgliedern des VHS-Ausschusses kurz beraten und zur Vorlage an den Gemeinderat verabschiedet wurde, im Voraus bezahlt und am Ende des Jahres nach Feststellung des Jahresergebnisses „zur Verlustabdeckung verwendet“. Damit kommt die Stadt auch im kommenden Jahr mit einem blauen Auge davon. Einnahmen und Ausgaben halten sich im 505300 Euro – Budget der VHS weitestgehend die Waage, obwohl die Honorare ab dem Frühjahrssemester 2012 um 20000 auf 240000 Euro erhöht werden müssen, wie Thomas Spohn, der kaufmännische Leiter, seinen Zuhörern erläuterte.
Obwohl das Angebot der VHS unter Sparzwängen nicht gelitten hat, ist die VHS nach wie vor verpflichtet, ihren Verlust so gering wie möglich zu halten. Das werfe mitunter Probleme auf und gehe auch zu Lasten der Kurse exotischer Sprachen, die nur dann im Angebot bleiben können, wenn sich genügend Teilnehmer finden, um die Kosten zu decken. Schwierigkeiten bereite dem Team um Margit Jüngerkes und Sprachschulleiterin Katrin Hundorf auch, dass das Land nur Integrationskurse mit mindestens zehn Teilnehmern bezuschusse. „Ein Unding“, kommentierte Ruthard Hirschner die Limitierung, die er schon deshalb nicht nachvollziehen könne, weil es wohl dem wichtigsten Ziel solcher Kurse, der Integration ausländischer Mitbürger, kaum diene. „Wollen wir die Ziele erreichen, dann müssen wir bestimmte Leistungen erbringen“, sagte der Beigeordnete, der die Sitzung des Ausschusses leitete.
Margit Jüngerkes beschrieb die Situation der VHS im neu gestarteten Semester nach nur zwei Monaten als „sehr gut“. Im Fachbereich „Sprachen“ sei der Wechsel reibungslos vollzogen worden, das Wintersemester mit über 3000 Unterrichtseinheiten, mehr als 200 Kursen und über 3620 Teilnehmern habe „erfolgreich begonnen“. Verhehlen wollen sie allerdings nicht, dass die VHS personell wegen verschiedener krankheitsbedingter ausfälle am Anschlag sei. Aber auch diese Hürde werde man nehmen, versprach die Leiterin der VHS, die lobend erwähnte, dass dank großen Engagements unter anderem von Clemens Fabrizio bereits drei Ausstellungen in den vergangenen acht Wochen organisiert werden konnten.
Katrin Hundorf, die für den Fachbereich „Kreativ“ und „Sprachen“ vertritt, ergänzte die Ausführungen ihrer Chefin mit der Nachricht, dass derzeit ein Integrationskurs laufe, der spärlich besetzt begonnen wurde, sich aber nach und nach so füllte, dass die VHS schon für Januar einen Wiederholerkurs plane. Gut angenommen werde das Angebot „offenes Atelier“ für Kinder zwischen vier und zehn Jahren. Und auch Jugendliche jenseits des zwölften Lebensjahres werden mit einem speziell auf sie zugeschnittenen Ateliers-Kurs sehr gut bedient, freute sich Katrin Hundorf über den Erfolg ihres Versuchs, auch Jugendliche über zwölf Jahre mit Kunst zu fesseln.





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